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Diskussionen um das Spitex-Budget

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Imelda ruffieux

TafersAls neue Trägerschaft des im Juni gegründeten Spitexvereins Sense hatten die Delegierten des Gemeindeverbandes Pflegeheim und sozial-medizinische Dienste über das Budget 2009 zu befinden.

Bereits bevor es um Zahlen ging, lag der Antrag der Gemeinde Alterswil auf dem Tisch. Er verlangte, dass beim Kostenverteiler nicht wie vom Vorstand vorgesehen die Einwohnerzahlen als Mass gelten, sondern wie beim Heimbetrieb eine Mischung aus Einwohnerzahl und Finanzkraft.

Zwei Jahre abwarten

Verbandspräsident Peter Portmann erklärte, dass man bei Verträgen an Dritte wie z. B. mit der Ambulanz immer das Einwohnerprinzip angewandt habe. «Nach zwei Jahren, wenn der neue Finanzausgleich steht, ist eine Neubeurteilung vorgesehen.»

Alterswil hatte gar verlangt, dass dieser gemischte Kostenverteiler nicht wie bisher je 50 Prozent nach Einwohner und Finanzkraft, sondern im Verhältnis 70 zu 30 erfolgen sollte.

In der Diskussion kam die Frage auf, ob so eine Änderung überhaupt ohne Statutenrevision erfolgen könne. Auch über das fristgerechte Einreichen des Antrags wurde diskutiert. Einige Gemeinden wie Plaffeien und St. Silvester unterstützten aber die Bedenken von Alterswil über den gewählten Abrechnungsmodus.

Schliesslich sprachen sich die Delegierten dafür aus, über dieses Thema an der nächsten Delegiertenversammlung abzustimmen; Alterswil zog den ursprünglichen Antrag zurück.

49 Franken pro Einwohner

Der Finanzverantwortliche Yvo Zumwald präsentierte ein Spitex-Budget mit einem Aufwand von rund 5,03 Millionen Franken. Die Defizitdeckung geschieht über einen Beitrag pro Sensler Einwohner von Fr. 48.65. Im Budget sind u. a. zunehmende Pflegekosten berücksichtigt. Zudem wurden die bisherigen Lohnunterschiede in den früheren Spitexvereinen ausgeglichen, wie Rainer Schneuwly, Präsident des neuen Vereins mit 120 Mitarbeitenden, ausführte.

Die Gemeinde Wünnewil beantragte, die Lohnkosten stufenweise anzupassen, um im ersten Budget die Personalkosten zu senken. Der Antrag wurde mit der Annahme des Voranschlags hinfällig.

Im Weiteren haben die 51 Delegierten sich über den Zwischenabschluss beim Pflegeheim Tafers mit 93 Langzeit- und drei Kurzaufenthaltsplätzen informieren lassen und das Budget 2009 genehmigt. Dieses ist geprägt vom Ablösungsprozess vom Spital: für beide Bereiche erbrachte Leistungen werden aufgeschlüsselt. Mit einem Aufwand und einem Ertrag von rund 12,3 Mio. Franken schliesst das Budget ausgeglichen.

Als Ersatz für den zurückgetretenen André Schneuwly ist neu Hildegard Hodel Mitglied des Vorstands. Der Sitz der Gemeinde Plasselb bleibt vorläufig vakant.

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