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Diskussionen um Reinigungskosten

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Die Reinigungskosten des neu renovierten Standortes in Giffers sorgten am Mittwochabend an der Delegiertenversammlung des Gemeindeverbandes Amtsvormundschaft und Sozialdienst Sense-Oberland für Diskussionen. Daran zeigte sich, dass der Zwist zwischen Giffers und Rechthalten bezüglich der Standortfrage möglicherweise noch nicht ganz vergessen ist. Zur Erinnerung: Bis 2011 waren der Sozialdienst und die Amtsvormundschaft in Rechthalten untergebracht. Nach langen Diskussionen entschied der Gemeindeverband im Januar 2011, diese Amtsstellen nach Giffers zu verlegen, da der Platz im Gemeindehaus Rechthalten knapp geworden war.

«Ich habe den Eindruck, ihr seid schlechte Verlierer», sagte Othmar Neuhaus, Ammann von Giffers, zum Gemeinderat und Delegierten von Rechthalten, Hugo Schuwey, der sich an den Reinigungskosten des renovierten Gebäudes störte.

 Im Budget 2013 sind insgesamt 16 000 Franken für Nebenkosten vorgesehen, diese enthalten auch die Reinigung des Gebäudes in Giffers. Hugo Schuwey sagte, ursprünglich sei abgemacht gewesen, dass der Mietbetrag die Reinigung einschliesse. Othmar Neuhaus verwies auf den gültigen Mietvertrag, der das Gegenteil festhält. Schuwey beharrte auf seinem Standpunkt, worauf ihm mehrere Delegierte vorwarfen, «kleinlich zu tun». Das Budget 2013 sieht einen Aufwand von rund 560 000 Franken für die Amtsvormundschaft und 523 400 Franken für den Sozialdienst vor.

Schuwey insistierte und wollte vom Vorstand wissen, wie viel die Reinigung genau kostet. Präsident Otto Lötscher versprach, dies bis zur nächsten Sitzung zu klären. Deshalb beantragte der Delegierte aus Rechthalten, das Budget zu genehmigen, dabei aber den Punkt der Nebenkosten auszuklammern. Die Versammlung stimmte jedoch mit elf zu drei Stimmen für den Budgetvorschlag des Vorstandes, also jenen inklusive Nebenkosten. Der Antrag Schuweys kam nicht mehr zur Abstimmung.

Viele komplexe Fälle

Cornelia Müller, Leiterin des Sozialdienstes, berichtete den Anwesenden im Anschluss von einem turbulenten Jahr mit vielen neuen, komplexen Fällen. Sie erklärte, dass die Zusammenarbeit mit anderen Sozialdiensten gut verlaufe und daran gearbeitet werde, die Prozesse zu verbessern.

Auch Pascal Spicher, Leiter der Amtsvormundschaft, hatte Positives zu berichten. Zur Jahresrechnung 2011 habe er vom Friedensgericht gute Rückmeldungen bekommen. Er erklärte der Versammlung zudem, dass die Amtsvormundschaft neu öffentliche Berufsbeistandschaft heissen werde. Auch schreibe das Bundesgesetz neu vor, das Geld vermögender Klienten entweder bei Staatsbanken anzulegen oder bei anderen Banken auf 100 000 Franken zu beschränken. Dies wegen des auf diese Summe festgesetzten Einlegerschutzes.

 

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