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Diskussionsloses Ja zu allen Krediten

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«So, jetzt ist fertig mit Geldausgeben!» Mit diesen Worten zog Ammann Alexander Kolly in der Mitte der Gemeindeversammlung von St. Silvester einen Schlussstrich unter die Traktanden, in denen es um Kreditbegehren gegangen war. Zuvor hatten die 37 Bürgerinnen und Bürger mehrere Projekte gutgeheissen und das Budget 2015 genehmigt – alles einstimmig.

Mehr Steuereinnahmen

Das Budget 2015 der Gemeinde schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 6000 Franken, bei Einnahmen von rund 3,155 Millionen und Ausgaben von rund 3,161 Millionen Franken. Die Gemeinde kann sich im Vergleich zum Vorjahr mehr Ausgaben leisten, weil auch mehr Geld in die Kasse kommt. Sie rechnet mit 120 000 Franken mehr Steuereinnahmen von natürlichen Personen. Finanzchef Christian Udry versicherte, dass der Gemeinderat eine Senkung des Steuerfusses von 102 Rappen für Einkommen und Vermögen prüfen werde, sobald die Finanzen dies zulassen. Die Investitionsrechnung sieht einen Nettoaufwand von 339 000 Franken vor.

Die Versammlung hat einem Kredit von 30 000 Franken für den Ersatz der Aussenisolation bei der Totenkapelle zugestimmt. Auch der Kredit von 150 000 Franken für die Sanierung der Ebnetstrasse sowie ein Kredit von 125 000 Franken für weitere Strassensanierungen in Grauschels, Fellbach und für den Ersatz der Holzleitplanke in der Nesslera wurden gutgeheissen. Die Versammlung hat zudem einen Bruttokredit von 15 000 Franken für die Stabilisierung des Hanges in der Saga gutgeheissen. Dieser war im Sommer ins Rutschen gekommen.

Für Gesprächsstoff sorgte das Reglement für die ausserfamiliäre Kinderbetreuung. Ab nächstem Schuljahr wird im Vereinssaal ein Mittagstisch angeboten, wenn sich mindestens fünf Kinder anmelden. Einige Bürger störten sich daran, dass das Gesetz für die Betreuungsperson eine pädagogische Ausbildung vorschreibt. «Eine Hausfrau und Mutter könnte das mindestens genauso gut», sagte ein Bürger. Die Versammlung nahm das Reglement mit 28 Ja-Stimmen an. Die acht Nein-Stimmen nahm der Gemeinderat als Zeichen des geäusserten Unmutes entgegen.

 Am Schluss wurden 15 Jungbürger willkommen geheissen, fünf waren anwesend.

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