Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Disput um das Wohnen in der Blue Factory

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Gemeinnützige Wohnbauträger wie Genossenschaften oder Stiftungen sind wichtige Akteure in der Wohnraumförderung. Doch Mischgebäude für Gewerbe- und Wohnnutzung, wie sie in der Freiburger Blue Factory geplant sind, erfordern ein Tragwerksystem, das nicht mit solchem gemeinnützigem Wohnen vereinbar ist. Dies hält der Staatsrat in seiner Antwort auf eine entsprechende Anfrage von Grossrätin Mirjam Ballmer (Grüne, Freiburg) fest. Die beiden auf dem Areal laufenden Planungen sehen laut der Kantonsregierung aus diesem Grund zurzeit keine Wohneinheiten vor, und es sei noch zu früh, um sich zu diesem Thema zu äussern.

Der Verwaltungsrat habe das Anliegen Ballmers aber zur Kenntnis genommen, so der Staatsrat. Er teile zwar die Meinung, dass das Wohnprojekt in der Blue Factory ein vielseitiges Angebot an Wohnformen ermöglichen sollte. Dies bedeute aber nicht unbedingt, dass gemeinnützige Wohnungen gebaut würden. Die Durchmischung der Wohnformen solle auch anderen Akteuren auf dem Markt offen stehen. Der Staatsrat befürworte daher eher ein «modulares Wohnangebot». Denn nicht zuletzt würden die üblichen Vorzugskonditionen für gemeinnützigen Wohnungsbau auch zu ­tieferen Einnahmen der Bluefactory Fribourg-Freiburg AG führen.

Ballmer ist nicht zufrieden

«Mit dieser Antwort des Staatsrats kann man nicht zufrieden sein», meinte Mirjam Ballmer auf Anfrage. «Er zeigt kaum Interesse, sich ernsthaft für innovative, zukunftsorientierte Lösungsansätze einzusetzen.» Es scheine, als hätte die kurzfristige Rendite höhere Priorität als die Qualität des künftigen Wohnquartiers.

«Mit dieser Antwort des Staatsrats kann man nicht zufrieden sein.»

Mirjam Ballmer

Grüne Grossrätin

Die Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus wäre eine grosse Chance für Freiburg, so Ballmer weiter. Er ermögliche «Wohnformen, die in ökologischer und sozialer Hinsicht vorbildlich sind und bei der Bevölkerung auf grossen Anklang stossen».

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema