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Doppelschlag raubte Bulls den Schnauf

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In einer sehr schnellen und interessanten Partie konnten die Düdinger am Samstag zu Hause gegen das Spitzenteam aus Basel gut mithalten. Ja, die Sensler hatten sogar die besseren Abschlussmöglichkeiten – und das gleich schon in der ersten Minute, als zuerst Yannik Chassot allein gegen Hüter Fabio Haller losziehen, diesen aber nicht bezwingen konnte. Nur Augenblicke später verpasste auch Luca Knutti eine gute Möglichkeit. Basel seinerseits zog zwar jeweils rasch ins Düdinger Drittel ein, vermochte sich aber kaum gefährlich in Schussposition zu bringen. Umso ärgerlicher deshalb, dass die Gäste in der 11. Minute aus dem Nichts heraus zum Führungstreffer kamen: Düdingens Hüter Lucas Gaudreault wollte den Puck, am Boden liegend, unter sich begraben, Routinier Eric Himelfarb – mit National-League-Vergangenheit in Langnau und Biel – erkannte aber die Situation am schnellsten und bugsierte den unter dem Körper hervorkullernden Puck ins Tor. Dieser Treffer hemmte Düdingen für eine Weile. Erst in der Schlussminute des ersten Abschnitts kamen sie noch einmal gefährlich vor das gegnerische Tor, doch Verteidiger Gaël Bulliard traf nur den Pfosten.

Herrlicher Ausgleichstreffer

Erst in der 26. Minute wanderte erstmals ein Spieler in die Kühlbox – Überzahlsituation für die Bulls. Und die Düdinger wussten endlich wieder einmal eine solche Situation auszunutzen. Herrlich, wie Arnaud Schnegg den Puck in die entfernte Torecke spedierte. Nun hatten die Düdinger klar mehr vom Spiel, nur kurz nach dem Ausgleich konnte Düdingens Luca Knutti abermals allein gegen den Gästehüter losziehen, brachte den Puck aber erneut nicht an diesem vorbei. Nicht besser ging es Torschütze Arnaud Schnegg, der freistehend vor Hüter Haller nicht ­reüssierte (35.). Und wenig später rieben sich die Düdinger Fans ungläubig die Augen, als gleich mehrere Düdinger in einem Tohuwabohu vor dem Gästetor den Puck einfach nicht am Hüter oder den gegnerischen Schlittschuhen vorbei in das weit offene Tor brachten. Basel seinerseits kam zwar immer wieder zu Angriffen, ohne dabei allerdings allzu gefährlich abschliessen zu können.

Waren die ersten beiden Drittel äusserst schnell, so gingen beide Teams das letzte etwas gemächlicher an. In der 47. Minute zeigten die Basler eine sehr schöne Variante des Bullys, und Marco Vogt versenkte den Puck im Düdinger Tor. Für kurze Zeit verlor die ansonsten sehr starke Düdinger Hintermannschaft etwas die Übersicht und kassierte noch in derselben Minute einen weiteren Treffer. Von diesem Doppelschlag erholten sie sich bis zum Spielende nicht mehr.

Hart für die Spieler

Düdingens Trainer konnte seinen Spielern eigentlich keine Vorwürfe machen: «Wir haben defensiv sehr gut gespielt, hatten den Gegner bis zum Doppelschlag absolut im Griff.» Wenn es etwas zu kritisieren gebe, dann sicher die Chancenauswertung. «Wir hatten doch einige sehr gute Möglichkeiten, trafen zudem zweimal die Torumrandung. Da ist die Niederlage natürlich schon sehr bitter.» Er zeigte sich vor allem über das Engagement seiner jungen Aushilfsspieler sehr erfreut. «Es macht wirklich Spass, sie auf dem Eis zu sehen.» Sie mussten zwar physisch zum Teil hartes Brot essen, setzten aber spielerisch immer wieder Glanzlichter und boten den Zuschauern auch punkto Einsatz gute Unterhaltung.

Telegramm

Bulls – Basel 1:3 (0:1, 1:0, 0:2)

Eisbahn SenseSee. 316 Zuschauer. SR: Ruprecht (Amport, Spieler). Tore: 11. Himmelfarb 0:1; 27. Schnegg (Surdez, Bulliard; Ausschluss Valenza) 1:1; 47. (46:07) Vogt (Schir, Rattaggi) 1:2; 47. (46:58) Hunziker (A. Valenza, Zwissler) 1:3. Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Düdingen, 6-mal 2 Minuten gegen Basel.

HC Düdingen Bulls: Gaudreault; Bruni, Zwahlen; Hayoz, Bulliard; Vouardoux, Thom; Maillard, Baeriswyl, Stettler; Surdez, Schnegg, Chassot; Schaller, L.  Knutti, G. Knutti; Kreuter, Leva, Jörg.

EHC Basel: Haller; Heughebaert, Maurer; Hunziker, Hermkes; Gfeller, Steinmann; Spies; Schir, Vogt, Rattaggi; Maurenbrecher, Himelfarb, Hrabec; L. Valenza, Seiler, A. Valenza; Schnellmann, Kiss, Sahli; Zwissler.

Bemerkungen: Düdingen ohne die verletzten Fontana, Braichet, Shala, Tschanz, Riedi, Voirol und Bussard sowie ohne Guggisberg (Einsatz mit Siders). Pfostenschüsse Bulliard (20.) und Hayoz (22.). Bulls ab 59:35 ohne Torhüter.

Swiss Regio League: Lyss – Dübendorf 0:5. Thun – Bülach 3:0. Huttwil – Arosa 6:3. Wiki-Münsingen – Seewen 2:3 n. P. Düdingen – Basel 1:3. HCV Martigny – Chur 4:2. Rangliste: 1. HCV Martigny 21/46 (96:59). 2. Dübendorf 21/44 (68:44). 3. Basel 20/36 (61:45). 4. Arosa 21/32 (74:72). 5. Thun 21/32 (68:64). 6. Bülach 21/32 (63:61). 7. Wiki-Münsingen 21/30 (80:81). 8. Chur 21/29 (60:74). 9. Düdingen 21/26 (47:67). 10. Seewen 21/25 (51:61). 11. Huttwil 20/23 (70:71). 12. Lyss 21/20 (48:87).

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