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Dorfverein Jeuss erhält Startkapital

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Im August wurde der Dorfverein Jeuss gegründet, und nun erhält er einen finanziellen Zustupf der Gemeinde: Die Gemeindeversammlung hat am Donnerstagabend beschlossen, den Dorfverein mit einem Startkapital von 50 000 Franken zu unterstützen. Die 36 anwesenden Bürgerinnen und Bürger stimmten dem Kredit grossmehrheitlich zu, obschon im Vorfeld an der Höhe des Betrages Kritik laut geworden war. Ein anwesender Bürger sagte, er finde den Betrag von 50 000 Franken zu hoch. «Das Geld geben wir lieber dem Dorfladen. Das ist schliesslich der wichtigste Treffpunkt im Dorf.» Diesem Argument widersprach Ammann Ueli Minder: Es sei sinnvoller, das Geld dem Verein und damit der gesamten Dorfbevölkerung zu geben. Den Dorfladen finanziell zu unterstützen, wäre problematisch. «Dann müsste die Gemeinde auch die Dorfbeiz und die ansässigen Gewerbler unterstützen», so Minder. Auch Dorfvereins-Präsidentin Ruth Wasserfallen meldete sich zu Wort. Es sei ihr bewusst, dass manchen ob dem Betrag die Haare zu Berge stünden. «Aber wir werden das Geld sicher nicht verdummen», versicherte sie vor der Gemeindeversammlung.

Dimmen statt abschalten

Die Jeusser genehmigten am Donnerstag auch einen Kredit von 59 000 Franken für den Ersatz der Elektroheizung in der Zivilschutzanlage. Die Räume werden an einen bestehenden Fernwärmeverbund im Dorf angeschlossen. Für die Erneuerung der Strassenbeleuchtung und für den Bau eines Unterstandes an der Bushaltestelle beim Schulhaus sprach die Gemeindeversammlung einen weiteren Kredit von 74 000 Franken. Die Gemeinde ersetzt die Quecksilberdampflampen mit dimmbaren LED-Lampen. Neu wird in Jeuss die Beleuchtung in den Aussenquartieren zwischen Mitternacht und sechs Uhr morgens nicht mehr ganz abgeschaltet, sondern auf 30 Prozent der Leistung reduziert. «So können wir jährlich über 3000 Franken sparen», sagte Minder.

Letztes Budget genehmigt

Das Budget 2015 sieht bei einem Aufwand von 1,3 Millionen Franken einen Einnahmenüberschuss von 34 500 Franken vor. Die Versammlung genehmigte das Budget einstimmig. Für die Gemeinde Jeuss ist es der letzte Voranschlag als autonome Gemeinde; ab dem 1. Januar 2016 wird Jeuss zusammen mit Courlevon, Salvenach und Lurtigen zu Murten stossen. Ammann Minder rief die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich in der neuen Gemeinde politisch zu engagieren. Vom fünfköpfigen Gemeinderat will sich laut ihm derzeit niemand für ein Amt in der zukünftigen Gemeinde zur Verfügung stellen.

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