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Dorfverkehr mit Seifenkisten statt Autos

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Regula Bur (text) und Corinne Aeberhard (Bilder)

Für einmal bedeutete es nichts Schlechtes, wenn die Zeitmessanlage an der Bagerstrasse in Schmitten statt der erlaubten 50 bis zu 60 Kilometer pro Stunde anzeigte, denn die Verursacher dieser Geschwindigkeiten waren ausnahmsweise nicht die Autofahrer, sondern die Teilnehmenden des Schmittner Seifenkistenrennens, die in ihren bunten Gefährten den Bager hinunterflitzten.

Erfolgreiche Neuauflage

Die Neuauflage des Anlasses lockte viele Schaulustige an und gab den Bemühungen der Veranstalter recht. «Viele Leute fanden es schade, dass das Rennen nicht mehr stattfand, aber wenn niemand die Organisation in die Hand nimmt, geht es nicht», bemerkte Gemeinderat Kevin Auderset. In das Organisationskomitee (OK) seien bewusst auch junge Leute integriert worden. «Die Jugendlichen sollten lernen, Verantwortung zu übernehmen. Es war uns aber auch wichtig, dass sie sich jederzeit an erfahrene Ansprechpersonen wenden konnten.»

Neben dem Einsatz des OKs benötige es aber auch die tatkräftige Unterstützung der rund 50 Helfer, insbesondere der Leute des Werkhofs und der Feuerwehr, unterstrich Auderset.

Teilnehmende von Jung bis Alt

In sieben verschiedenen Kategorien (siehe Kasten) lieferten sich die 33 Fahrerinnen und Fahrer von Jung bis Alt spannende Rennen. Viermal sauste jede Seifenkiste die Strecke hinunter, wobei nur die zwei besten Läufe für die Endwertung zählten. So konnten sich die Fahrer den einen oder andern Patzer erlauben. Auch nach rund 40 Jahren immer noch begeistert zeigte sich Michel Testaz, mit bald 70 Jahren der älteste Teilnehmer: «Mir gefällt besonders das Technische und die Mechanik. Man versucht, immer schneller zu werden, denn wenn man diesen Anspruch nicht hätte, würde es keinen Spass mehr machen.»

Eigenverantwortung ist wichtig

Die teilweise recht hohe Geschwindigkeit der Fahrer und Fahrerinnen erfordert einige Sicherheitsvorkehrungen. «Beim Festlegen der Strecke achten wir darauf, dass sie wirklich fahrbar ist, wir decken scharfe Kanten ab und die Schikanen sollten so gesetzt sein, dass sie bremsen», erklärte Raynald Richard, Präsident der Fédération Suisse de Speeddown (FSSD). Zu Beginn der Saison würden zudem alle der meist selbst gebauten Wagen auf ihre Sicherheit hin kontrolliert. Alle Risiken könnten jedoch nie ausgeschlossen werden, betonte Richard. «Wir zählen auch auf die Eigenverantwortung der Fahrer.»

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