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Drama um Verstappen und Hamilton – Perez erbt Sieg

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Max Verstappen sieht im Grand Prix von Aserbaidschan wie der sichere Sieger aus, ehe ihm ein später Reifenschaden zum Verhängnis wird. Sein Rivale Lewis Hamilton kann vom Ausfall des WM-Leaders jedoch nicht profitieren. Stattdessen fährt Sergio Perez zum Sieg.

Nach dem verrückten Qualifying am Samstag mit fünf Unfällen und vier Unterbrechungen bot auch das sechste Rennen dieser Formel-1-Saison reichlich Spektakel. Insbesondere die Schlussphase auf dem Stadtkurs in Baku hatte es in sich.

Red Bull steuerte einem sicher geglaubten Doppelsieg entgegen, dem ersten seit dem Grand Prix von Brasilien im Oktober 2016, ehe sich dieser fünf Runden vor Schluss wortwörtlich in Luft auflöste. Max Verstappen platzte souverän in Führung liegend aus dem Nichts der linke Hinterreifen. Der Niederländer krachte auf der Start-Ziel-Geraden bei hoher Geschwindigkeit mit seinem Red Bull in die Streckenbegrenzung, konnte das Auto aber unverletzt verlassen.

Der Frust darüber, dass der 33 Runden alte Gummi den hohen Anforderungen nicht standgehalten hatte, sass beim ehrgeizigen WM-Leader selbstredend tief. Die Schuld dafür schob er Reifenlieferant Pirelli zu. Dieser kommt zusätzlich in Erklärungsnot, weil wenige Minuten zuvor an gleicher Stelle bereits den Kanadier Lance Stroll im Aston Martin das gleiche Schicksal enteilte.

Hamiltons fataler Verbremser

Trotz dem ärgerlichen Ausscheiden kam Verstappen im WM-Kampf mit einem blauen Auge davon. Denn noch als er sich an der Rennstrecke von den Ärzten untersuchen liess, musste auch sein Rivale Lewis Hamilton im Mercedes einen herben Dämpfer hinnehmen. Nach einer kurzen Safety-Car-Phase nach Verstappens Unfall wurde das Rennen bei zwei verbleibenden Runden unterbrochen und neu gestartet.

An zweiter Position liegend verpatzte Hamilton den Neustart. Der Titelverteidiger aus England verbremste sich beim Versuch, an Perez vorbeizuziehen, und fiel dabei weit zurück. «Als Checo (Perez) rüberzog zu mir, habe ich einen Knopf gedrückt – und der schaltet dann praktisch die Bremsen aus. Ich bin dann einfach geradeaus gefahren», erklärte Hamilton seinen Fehler in Kurve 1. Letztlich erreichte er das Ziel als 15. und verpasste damit die Chance, die in Monaco verloren gegangene WM-Führung wieder an sich zu reissen. Verstappens Vorsprung beträgt weiterhin vier Punkte.

Perez – der Mann fürs Chaos

Einer liess sich von all dem Drama nicht beirren: Sergio Perez. Zwar bangte man bei Red Bull wegen Problem mit dem Hydraulikdruck auch noch um das Auto des Mexikaners. Doch der Teamkollege von Verstappen steuerte seinen RB16B sicher ins Ziel und freute sich über den zweiten GP-Sieg seiner Karriere. Schon bei seinem Premierensieg im vergangenen Dezember in Bahrain ging es chaotisch zu und her, als Mercedes ohne den am Coronavirus erkrankten Hamilton für bei den Boxenstopps für ein wahres Reifendebakel gesorgt hatte.

Nun gelang Perez im sechsten Rennen für das Red-Bull-Team der erste Podestplatz. Damit können die Roten Bullen den Druck auf Mercedes weiter erhöhen. Der Branchenprimus der letzten Jahre hatte in Baku sogar einen Nuller zu beklagen, weil Valtteri Bottas als Zwölfter zum zweiten Mal in Folge die Punkteränge verpasste. Red Bulls Vorsprung in der Konstrukteurs-WM ist damit auf 26 Punkte angewachsen.

Vettel zurück auf dem Podest

Wie Perez gehörte auch Sebastian Vettel, sein Nachfolger im Team Aston Martin, zu den Gewinnern dieses chaotisch verlaufenen Rennens. Der Deutsche, der zwei Wochen zuvor in Monaco als Fünfter erstmals in dieser Saison in die WM-Punkte gefahren war, wurde Zweiter und bestätigte damit seine Aufwärtstendenz.

Die Strecke in Baku scheint dem vierfachen Weltmeister, der das Rennen in der Boxenstopp-Phase zwischenzeitlich sogar angeführt hatte, besonders zu liegen. Seitdem die Formel 2016 zum ersten Mal am kaspischen Meer seine Zelte aufschlug, hat Vettel in fünf Rennen stets die Top 4 erreicht und dabei so viele Punkte (75) gesammelt wie kein anderer Fahrer.

Das Podest komplettierte der Franzose Pierre Gasly, der einst bei Red Bull ausgemustert wurde und nun im Partnerteam AlphaTauri bereits seine dritte Top-3-Platzierung nach dem 2. Platz 2019 in Brasilien und den Sensationssieg im vergangenen Jahr in Monza herausfuhr. Der aus der Pole-Position gestartete Charles Leclerc im Ferrari musste sich mit Platz 4 begnügen.

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