Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Drei Einheiten bilden ein neues Amt

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Innerhalb der kantonalen Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft bildet sich ein neues Amt. Ab dem ersten 1. April 2015 entsteht das Amt für institutionelle Angelegenheiten, Einbürgerungen und Zivilstandswesen (IAEZA). Zivilstand und Einbürgerungen hatten sich bereits früher vereint, nun kommt der Sektor Institutionen und Rechtsangelegenheiten des Generalsekretariats der Direktion hinzu.

Am Mittwoch entschieden

Staatsrätin Marie Garnier (Grüne) hat gestern an einer Pressekonferenz über die Bildung dieses Amts informiert, nachdem der Staatsrat dem Schritt am Mittwoch zugestimmt hatte und gestern das Personal der betroffenen Dienste orientiert worden war. Von dieser Umstrukturierung erhofft sich die Staatsrätin eine effizientere Bearbeitung der anfallenden Arbeit. Wie sie aufzeigte, sind etwa die Einbürgerungsgesuche in den letzten fünf Jahren um 96 Prozent angestiegen, und die überwiesenen Zivilstandsurkunden, die Ausländer betreffen, haben um einen Viertel zugenommen. Bei der juristischen Abteilung seien in den letzten Jahren auch mehrere Gesetzesprojekte, etwa über die politischen Rechte, oder Regelungen wie über die Parteienfinanzierung angefallen.

Hoffnung auf Synergien

Mit dem Zusammenführen der bisherigen Einheiten könnten beispielsweise juristische Kompetenzen bei komplexen Zivilstandsdossiers beigezogen werden. Oder die regionale Verankerung der Zivilstandsämter könnte bei Überlegungen zur territorialen Gliederung der Gemeinden und Bezirke nützlich sein.

Weiter erhofft sich Marie Garnier durch die neue Struktur eine bessere Sichtbarkeit der Amtsstellen. Wie sie an der Pressekonferenz sagte, wüssten viele Bürger gar nicht, an wen sie sich bei institutionellen Angelegenheiten wenden müssten.

Die Bildung des neuen Amtes wird vorläufig keine räumlichen Änderungen zur Folge haben. Die Direktion mit dem Generalsekretariat bleibt im Burgquartier, der Bereich Einbürgerungen und Zivilstand in der Nähe des Bahnhofs, und die Zivilstandsämter verbleiben in den Bezirken. Die Umstrukturierung hat eine Aufstockung von 50 Stellenprozenten zur Folge.

Personal: Christophe Maillard als Chef

D as neue Amt für institutionelle Angelegenheiten, Einbürgerungen und Zivilstandswesen wird ab dem 1. April 2015 von Christophe Maillard geleitet. Maillard ist derzeit juristischer Berater in der Direktion und Verantwortlicher für Institutionen und Rechtsangelegenheiten des Generalsekretariats. Zur Seite stehen ihm Jean-Pierre Coussa als juristischer Berater (bisher Amtsvorsteher Zivilstand und Einbürgerungen) und Anne-Laure Oberson als Adjunktin. Die Stelle einer verantwortlichen Person für das Zivilstandswesen werde neu ausgeschrieben, so Staatsrätin Marie Garnier. uh

Mehr zum Thema