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Drei Euphonisten im Brassband-Fieber

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Autor: Imelda Ruffieux

Nur die Besten der besten jungen Musikanten können am Jugend-Brass-Band-Lager teilnehmen. Unter der Leitung der renomierten Gastdirigenten Garry E. Cutt aus Grossbrittanien und Michael Bach aus der Schweiz sowie weiteren Lehrkräften studieren die Jugendlichen im knapp einwöchigen Lager ein höchst anspruchsvolles Programm mit Werken der Höchst- und der ersten Klasse ein. Entsprechend ihrem Alter und ihren Fähigkeiten werden sie in die A- oder B-Band eingeteilt.

Eines der Stücke auf dem NJBB-Konzertprogramm, das Höchstklassstück «Metropolitan Suite», stammt vom Freiburger Klavierlehrer und Komponisten Pierre Schmidhäusler. Er hat dieses Jahr die Wettbewerbskomposition für die A-Band gewonnen.

Drei Deutschfreiburger

Erst knapp drei Wochen vor dem Lager haben die Teilnehmenden die Musiknoten erhalten, wie Ivan Brünisholz aus Plasselb erzählt. Der 20-Jährige ist bereits zum vierten Mal im Lager der Nationalen Brass-Band und spielt in der B-Band mit.

Sein Bruder Patrick Brünisholz reiste letzte Woche gar schon das achte Mal – und zugleich das letzte Mal – nach Gwatt, denn mit seinen 22 Jahren hat er die obere Alterslimite erreicht. Zusammen mit Ron Stempfel aus Gurmels spielt Patrick Brünisholz in der A-Band.

Aus dem übrigen Kanton Freiburg nehmen 16 weitere junge Musikanten am Lager teil.

Der 20-jährige Ron Stempfel freut sich auf die Herausforderung und auch darauf, alte Bekannte aus früheren Lagern wieder zu sehen. Die Atmosphäre sei jeweils sehr gut. «Man arbeitet zwar viel, bis zu acht Stunden am Tag, aber es bereitet auch Spass», bestätigt Ivan Brünisholz, der gerade die Schreinerlehre abgeschlossen hat.

Wer darf ein Solo spielen?

Trotz freier Zeit ist es kein lockeres Ferienlager. Die Ansprüche sind sehr hoch und dementsprechend auch das musikalische Niveau. Beim Eintritt ins Lager gibt es jeweils eine Audition, ein Vorspielen. So sehen die Lehrpersonen das Niveau der Teilnehmenden und können sie in die A- oder B-Band einteilen. Und es ist auch eine Entscheidungsgrundlage, wer in einem der Stücke ein Solo spielen darf.

«Das ist schon eine grosse Motivation», bestätigt Collègeschüler Ron Stempfel. Er investiert viel in sein Hobby, spielt mit seinem Euphonium in der Musikgesellschaft La Lyre in Courtion, in der Brassband B Freiburg und in der CollegeMusik. Am Konservatorium ist er in der Zertifikatsklasse.

Einen guten Klang

Auch Patrick und Ivan Brünisholz spielen Euphonium. Das Instrument hätten sie durch ihren Vater kennengelernt. «Es ist etwas Spezielles und hat einen guten Klang», erklärt Patrick, Student der Ingenieurschule. Er hat vor zwei Jahren die Zertifikatsklasse im Konservatorium Freiburg mit der Höchstnote abgeschlossen. Im Sommer wird er zusammen mit dem Repräsentationsorchester des Schweizer Armeespiels in Edinburgh auftreten.

Sein Bruder Ivan schloss diesen Frühling mit Auszeichnung das Amateurzertifikat ab. Wie Patrick spielt Ivan Brünisholz in den Musikgesellschaften Plasselb und Giffers-Tentlingen und in der Brassband Euphonia. Er wird im Herbst zudem im Rekrutenspiel zu hören sein.

Was sie und ihre Kollegen in den wenigen Tagen gelernt haben, zeigen die jungen Musikanten auf einer kleinen Tournee am Ende der Lagerwoche. Das Abschlusskonzert findet dieses Jahr erstmals im Kanton Freiburg, im Podium Düdingen, statt.

Musikalische Familie

Organisiert wird das Konzert von der Musikgesellschaft Plasselb unter dem Präsidium von Gilbert Brügger. Die kleine Dorfmusik ist die musikalische Heimat der Gebrüder Brünisholz, wo Vater Eduard zugleich Vizedirigent ist. «Wir sind sehr stolz, dass zwei unserer Musiker in der Nationalmannschaft mitspielen dürfen», sagt er. «Nur die 25 besten Musiker aus der ganzen Schweiz werden jedes Jahr aufgenommen.» Er ist natürlich auch als Vater sehr erfreut und stolz über das Können seiner beiden Söhne.

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