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Drei Fragen an: Erich Bapst vom Tourismusverband Freiburg

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Der Gifferser Erich Bapst ist Marketing-Direktor beim Tourismusverband Freiburg. Er ist überzeugt, dass in Freiburg rund um die Euro vieles richtig gemacht wurde.

«Inwiefern konnte Freiburg touristisch von der Euro 2008 profitieren?

Noch sind keine definitiven Zahlen bekannt. Laut ersten Hochrechnungen gab es gut zehn Prozent mehr Übernachtungen. Über das Medienzentrum in Châtel-St-Denis konnten wir sauber informieren und Grundlagen-Material abgeben. Pech hatten wir einfach, dass die Franzosen so rasch ausschieden. Gerade in den toten Tage zwischen den Spielen der K.-o.-Runde hätten die Medienleute auch Zeit gehabt, um über die weitere Region zu berichten. Solche Grossveranstaltungen muss man immer als Imagefaktor anschauen, da sind wir zufrieden. Aber dies ist extrem schwierig zu beziffern.

Hat das politische Freiburg genug gemacht?

Auf kantonaler Ebene wurde relativ viel Geld für die Sicherheit und die Infrastruktur gesprochen. Wir bedauern höchstens, dass wir nichts Konkretes verkaufen konnten. Natürlich hätten wir gern eine UBS-Arena in Freiburg gehabt, aber wir müssen die politischen Entscheide respektieren.

Und was lernt der Tourismusverband aus der EM?

Übernachtungen von Teams oder Ähnliches gab es nicht bei uns. Es ist eine Realität, dass wir in unseren Ballungszentren zu wenig Kapazität haben für solche Gross-Events. Umgekehrt besteht die Gefahr, dass klassische Touristen in der Zeit einmaliger Grossereignisse gar nicht kommen. Da haben wir lieber grössere Jahresveranstaltungen. Ich denke, momentan steht die ganze Branche im Kanton am Scheideweg. Nur mit neuen Infrastrukturen können wir künftig mitreden. chs

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