Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Drei Fragen: «Rot erinnert mich an Liebe und die Familie»Trois questions: «Le rouge me rappelle l’amour et la famille» Das Hobby zum Beruf gemacht Le passe-temps devenu profession

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Vor zwölf Jahren eröffnete sie ihr erstes eigenes Studio und bot damit ihre Arbeiten erstmals dem breiten Publikum an.

 Kunst geht unter die Haut

Betritt man heute das Tattoo-Lokal an der Lausannegasse 11, bemerkt man auf Anhieb die vielen Fotografien, welche die Studiowände zieren. Sie zeigen filigrane Kunstwerke, welche durch den gekonnten Einsatz von Nadel und Farbe den Weg unter die Haut von Männern und Frauen gefunden haben, wo sie für die Ewigkeit bestimmt sind.

Den grossen Teil der Motive hat Céline in Zusammenarbeit mit ihrer Kundschaft selbst ausgearbeitet. «Zu etwa 95 Prozent steche ich eigene Zeichnungen. Das heisst viel kreative Arbeit; auch an den Abenden und Wochenenden», sagt die Tätowiererin. Der Job erlaube keine anderen Hobbys. Ausgang gebe es für sie nur in den Ferien: «Wer tätowieren will, muss halt auch verzichten können. Wenn ich im Studio gut arbeiten will, dann muss ich ausgeruht und fit sein.» Mit voller Konzentration und Ruhe führe sich die Nadel noch immer am besten.

Um in dem Job erfolgreich zu sein, sollte man zudem nicht nur kreativ und passioniert arbeiten können, sondern auch lernbegierig, ambitioniert, kundennah und penibel reinlich sein. «Am besten man ist ein Maniac», sagt Céline: «Ein Mensch mit ausgesprochen viel Leidenschaft.»

 Beim Durchsehen der Motivordner fällt bald auf, dass neben vielen ausschliesslich in Schwarz gestochenen Bildern auch farbige Céline-Motive den Weg auf die Häute dieser Welt gefunden haben. «Ich mag die Arbeit mit Farben sehr. Zum Glück sind farbige Tattoos wieder mehr gefragt», freut sich Céline.

Tattoofarben hatten während längerer Zeit den Ruf, gesundheitsschädigend, gar giftig zu sein. «Dank Fortschritten in der Entwicklung ist dies heutzutage glücklicherweise kein Problem mehr», beruhigt die Tätowiererin.

Herausforderung in Farbe

Trotzdem seien farbige Tattoos eine grössere Herausforderung. Sie eigneten sich nicht für jeden Hauttyp gleich gut, ausserdem würden sich Farben über die Jahre auch eher aus der Haut auswaschen oder ausbleichen, wenn man sie zu lange der Sonne aussetze. Ein Nachstechen sei deshalb nicht selten nötig, um das Tattoo in seiner Farbenpracht zu erhalten. «Neben farbigen mag ich aber auch filigrane Tätowierungen mit vielen Schattierungen und Details sowie Motive im biomechanischen oder japanischen Stil.» Gar nicht schön finde sie hingegen ganz schwarze und grobe Motive.

Auch wenn sie versuche, möglichst jeden Kundenwunsch zu erfüllen, gebe es Dinge, die sie niemals stechen würde: «Ich tätowiere weder auf Händen noch Gesichtern. Und wenn mir ein Motiv selber nicht gefällt, es nicht meinem Stil entspricht, dann steche ich es auch nicht.»

Ausserdem gebe es Dinge, etwa negative oder extremistische, die einfach keine Berechtigung hätten, tätowiert zu werden, wie Céline selbstbewusst sagt: «Tattoos sind wie Farben ein Ausdruck von Lebensfreude. Negatives hat da keinen Platz.»

www.tattoospiritceline.ch

 

 

Drei Fragen: «Rot erinnert mich an Liebe und die Familie»

C éline über die Bedeutung von Schwarz und Rot in ihrem Leben:

Welches ist Ihre Lieblingsfarbe und warum?

Ich mag warme Rottöne und auch Rosa. Diese Farben sprechen mich einfach an; ihr Anblick gibt mir einen «Flash», und das ist sehr angenehm.

Gibt es eine Farbe, die Sie niemals anziehen würden?

Früher war es Grün, heute ist es eher Gelb. Es ist eine dermassen dominante Farbe, und ausserdem passt sie schlecht zu meinen blonden Haaren.

Mit welcher Farbe ver- binden Sie eine besondere Erinnerung?

Rot erinnert mich an Liebe und die Familie. Schwarz steht demgegenüber besonders für die traurigen Momente in meinem Leben. mz

Trois questions: «Le rouge me rappelle l’amour et la famille»

C éline et la signification du noir et du rouge dans sa vie :

Quelle est votre couleur préférée et pourquoi?

J’aime les teintes rouges chaleureuses ainsi que le rose. Ces couleurs me touchent tout simplement ; leur vue me donne un «flash» et cela est très agréable.

Y a-t-il une couleur que vous ne porteriez jamais?

Auparavant c’était le vert, aujourd’hui c’est plutôt le jaune. Il s’agit d’une couleur tellement dominante et elle ne va pas bien avec mes cheveux blonds.

Quelle couleur vous rappelle-t-elle un souvenir spécial?

La couleur rouge me rappelle l’amour et la famille. Le noir me rappelle surtout les moments tristes de ma vie. mz

Zur Person

Das Hobby zum Beruf gemacht

Seit zwölf Jahren arbeitet Céline als selbstständige Tätowiererin in Freiburg. Nach fünf Jahren in der Unterstadt zog sie 2005 in die Lausannegasse. «Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht», so die 34-Jährige. Nach der Matura am Kollegium St. Michael hat sie sich an der Universität Bern zur Kunstlehrerin ausbilden lassen, später die Ausbildung zur Tätowiererin begonnen. Um die Grundtechniken zu erlernen, arbeitete sie mit in der Szene bekannten Tätowierern. Sie absolvierte Praktika in der Spitalpflege, um den professionellen Umgang mit Hygiene zu lernen.mz

Bio express

Le passe-temps devenu profession

Céline travaille depuis douze ans comme tatoueuse indépendante à Fribourg. Elle a déménagé en 2005 après cinq ans passés en Basse-Ville à la Rue de Lausanne. «J’ai fait de mon passe-temps ma profession», raconte la jeune femme de 34 ans. Après sa maturité, elle a suivi une formation d’enseignante de l’art et a ensuite commencé sa formation de tatoueuse. Elle a travaillé chez plusieurs tatoueurs afin d’acquérir les connaissances basiques. Elle a effectué des stages en milieu hospitalier pour apprendre le comportement professionnel en matière d’hygiène.mz

Mehr zum Thema