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Drei Generationen Kinderchor Les Marmousets

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im Theater Equilibre. Der Verein Pro Fribourg hat sich in seiner neuen Publikation eingehend mit der Geschichte des Chors beschäftigt.

«Marmouset» ist Französisch und bezeichnet eine kleine, niedliche Affenart mit schwarzen Kulleraugen. In Freiburg sind Les Marmousets allerdings keine Äffchen, sondern Kinder von 5 bis 16, die sich dem Gesang verschrieben haben. Seit 80 Jahren gibt es den gemischten Chor schon, genau so lang steht er unter der Leitung der Familie Menétrey: Jane Menétrey-Frossard gründete den Chor und dirigierte ihn ganze 50 Jahre lang. Danach wurde sie von ihrer Tochter Madeleine Sadler-Menétrey abgelöst. Seit 2006 führen eine andere Tochter der Gründerin, Germaine Pfister-Menétrey, und ihr Sohn Vincent Pfister die Marmousets gemeinsam.

Hohe Anforderungen

Der Chor besteht aus 38 regulären Mitgliedern und 18 «Minuscules» – die Winzlinge im Alter von fünf bis sieben. «Mit den Minuscules machen wir musikalische Ateliers, Spiele und Rhythmik. Am Ende der Probe dürfen sie jeweils eine Viertelstunde mit den Grossen singen», erklärt Germaine Pfister-Menétrey, Co-Leiterin des Chores. Ihr Sohn und Mitchorleiter Vincent Pfister gibt zu: «Der Gesang ist nicht unbedingt die erste Aktivität, für die sich ein Kind entscheidet.» Deshalb sei es umso wichtiger, ein Gleichgewicht zwischen den musikalischen Anforderungen und dem Spass an der Sache zu finden. «Das gelingt uns vor allem durch das alljährliche Ferienlager», so Vincent Pfister. Seit 1970 findet dieses im Sommer jeweils während zwei Wochen statt. «Die Lager schaffen ein Gruppengefühl und motivieren die Kinder zum Weitermachen.» Das Lager sei vor allem von Traditionen geprägt, die sich in den Jahren kaum verändert haben: «Jeden Abend vor der Bettruhe singen wir dasselbe Lied, das jeder kennt, der bei den Marmousets war», erklärt Pfister und lächelt: Er war selbst schon als kleines Kind bei den Lagern dabei.

Nicht nur für Kinder

Zum 80-jährigen Bestehen schrieb Valentin Villard, Westschweizer Nachwuchskomponist, speziell für die Kinderstimmen der Marmousets das Stück «Un, deux … Toit!». Unterstützt werden die jungen Sängerinnen und Sänger für dieses Opernspektakel von 18 Zirkusschülern des Cirque-en-Ciel sowie von ei- nem Streicherquintett, einem Akkordeon und mehreren Schlaginstrumenten. «Es gibt überhaupt keinen Text, nur Gesang und Bewegungen», erklärt François Menétrey, Präsident der Marmousets. Das mache das Opernspektakel besonders interessant. Germaine Pfister-Menétrey betont: «Das Stück richtet sich an alle Altersgruppen. Auch Erwachsene werden Freude daran haben.»

Chor als kulturelles Erbe

«Die Marmousets sind ein zu pflegendes Erbe der Stadt Freiburg», sagt Sylvie Genoud Jungo, Generalsekretärin des Vereins Pro Fribourg. Deshalb habe der Verein den Kinderchor zum Hauptthema der neuen Publikation gemacht, wie Genoud Jungo vor den Medien erklärte. Im Heft wird ausführlich die Geschichte des Chores beschrieben. Ausserdem kommen die beiden Chorleiter sowie Alain Berset, Freiburger Bundesrat und Ex-Mitglied der Marmousets, zu Wort.

Programm

80 Jahre Kinderchor: «Un, deux … Toit!»

Eine graue, triste Stadt: Die Bewohner haben eigentlich alles, was sie zum Leben brauchen. Sie leben in Nähe zu ihren Mitmenschen, dennoch ist nichts so fern wie Zusammenhalt und Geselligkeit. Einsamkeit beherrscht die Herzen. Eines Tages besucht eine Gauklertruppe die Stadt, voller Lebensfreude und Begeisterung. Das kommt bei den Städtern nicht gut an. Der Unterschied zwischen den Volksgruppen scheint unüberbrückbar, und die Gaukler wollen weiterziehen, ohne ihr Bühnenstück zu zeigen. Nur zwei Kinder haben sich angefreundet und wollen sich so schnell nicht wieder trennen…mes

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