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Drei Könige zu Besuch im Grabensaal

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Friedlich grasen drei Ponys auf der kleinen Rasenfläche beim Parking de la Patinoire in der Freiburger Unterstadt, hinter einem Tiertransporter gucken neugierig zwei Ka- mele hervor. Es ist kurz vor 18 Uhr, die Tiere warten auf ihren grossen Auftritt, den sie in wenigen Minuten am Umzug zum Dreikönigstag haben werden.

Etwas weiter drüben, bei der St.-Beat-Kapelle, hat sich bereits eine Menschenmen- ge gebildet. Die Kinder, die beim Kuchenessen am Morgen Glück hatten, präsentieren stolz ihre Krone, in der Luft liegt der Geruch brennender Fackeln. «Papa, wann geht es los?», fragt ein kleiner Junge, der vor Aufregung kaum ruhig stehen kann. Plötzlich geht ein Raunen durch die Menge. Angeführt vom Freiburger Künstler Hubert Audriaz schreiten die Kamele, das Pferd und die Ponys über die Bernbrücke. Dann kommen auch die drei Weisen aus dem Morgenland hinter der Kapelle hervor.

Von Dudelsack begleitet

Schnell lotsen einige Männer noch die letzten Autofahrer vorbei, denen es sichtlich unangenehm ist, durch die Menschenmenge zu fahren. Dann steigen die drei Könige auf–und los gehts. Zügig schreiten sie über die Bernbrücke, den St.-Johann-Platz und hin zur St.-Moritz-Kirche. Umrahmt wird der Umzug von Dudelsackklängen: Die Männer des Sensler Harscht marschieren dicht hinter den Königen; ihre Schwerter und Hellebarden rufen fast ebenso viele begeisterte Zurufe her- vor wie die Kamele und Po- nys. «Wir wurden von Hubert Audriaz angefragt und sind sehr gerne gekommen», erklärt Kommandant Marius Blanchard. «Die Ambiance hier ist wirklich einmalig.»

Krippe im Grabensaal

Nach einem Zwischenhalt in der St.-Moritz-Kirche führen Kaspar, Melchior und Balthasar die Menschenmenge weiter zur Krippe von Hubert Audriaz. Dass diese im Grabensaal und nicht wie in den letzten Jahren auf dem Ölberg aufgestellt ist, hat seine Gründe: Wegen Steinschlaggefahr hat die Besitzerin Groupe E das Gelände gesperrt.

Umso einladender präsentiert sich der Grabensaal: Alle paar Meter sind brennende Kerzen und farbige Lichter aufgestellt. Auf der Wiese zwischen den kleinen Hütten lodert ein grosses Feuer. An diesem können sich Gross und Klein aufwärmen, während die drei Weisen ihre Geschenke–Gold, Weihrauch und Myrrhe–vorstellen und ihre guten Wünsche aussprechen.

Und schliesslich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. An Tischen warten Helfer mit heissem Tee, Zopf und–für diejenigen, die noch kein Glück hatten–auch einigen Stücken Dreikönigskuchen.

«Die Ambiance hier ist wirklich einmalig.»

Marius Blanchard

Kommandant Sensler Harscht

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