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Drei Künstler verschönern im Herbst eine Woche lang die Fri-Son-Wände

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Pascal Jäggi

Nach einer grossen Wettbewerbsausschreibung und mehreren Disco-Nächten, deren Erlös der Aktion «Rock’n’Wall» zugute kam, ist nun alles bereit für die erwartete Verschönerung der Fri-Son-Fassaden. Zwei Freiburger Künstler und ein Artist aus Paris wurden von den Verantwortlichen ausgewählt, um den heute wild versprayten Wänden ihr Konzept aufzudrücken. Aus Romont stammt «Giom» alias Guillaume Dénervaud, «Michel fr» (Michel Cotting) ist Freiburger. Aus Paris wird «Honet» für das Ereignis anreisen.

Grosser Name der Szene

Vor allem mit Honet haben die Fri-Son-Verantwortlichen einen dicken Fisch an Land ziehen können. Honet ist mittlerweile so etwas wie ein arrivierter Graffitikünstler. So war er am Projekt Turmkunst 2010 in Berlin beteiligt. Zusammen mit drei anderen Künstlern hat Honet dabei 2000 Quadratmeter Fläche auf einem 43 Meter hohen Turm, legal, neu bemalt. Seine Illustrationen werden auch von grossen Marken wie Lacoste oder Prada genutzt. Als künstlerischer Leiter des Projekts ist Serge Nidegger von Lowrider Teeshirt vorgesehen, der bereits für die Auswahl der Künstler verantwortlich war. Er soll die Arbeiten koordinieren. «Unser Ziel ist es, Graffiti als das zu zeigen, was es ist – eine Kunstform», erklärt Gil Vassaux, administrativer Leiter des Fri-Son, gegenüber den FN. Er nennt die Gestaltungsart denn auch Illustration, nicht Graffiti. Um das zu erreichen, seien die Künstler sorgfältig ausgesucht worden. «Wir wollen, dass alle zusammenarbeiten können», sagt er, «da muss es auch menschlich stimmen.» Insgesamt hatten sich laut Vassaux rund 15 Künstler für das Projekt beworben. Vorgesehen ist, dass nicht jeder seine eigene Ecke gestaltet, sondern dass die drei Artisten sich bei der Bemalung absprechen.

Ein Pass für die ganze Woche

Durchgeführt wird das Projekt zwischen dem 16. und dem 23. September 2011, eine Woche nach dem Saisonstart. Dabei steht die ganze Woche im Zeichen des «Rock’n’Wall». Vorgesehen sind Konzerte und Partys, darunter die Fri-Son-Klassiker Rollerdisco und der Ping-Pong-Abend. «Wir wollen aufzeigen, was das Fri-Son zu bieten hat, deshalb starten wir das volle Programm», sagt Gil Vassaux. Die Woche sei einer Art «Ausstellung» des Fri-Son. Musikalisch könne heute noch nicht gesagt werden, was geboten wird, ob etwa der genretypische Hip-Hop zum Zug kommt, wird sich noch zeigen. Für Interessierte wird es ein spezielles Angebot geben. «Wir bieten einen Wochenpass an, mit dem alle Veranstaltungen besucht werden können», erzählt Vassaux. Natürlich kann auch jede Veranstaltung einzeln besucht werden.

Zusätzliche Informationen sind auf http://rocknwall.fri-son.ch zu finden.

Im September werden die Wände des Fri-Son in neuem Glanz erstrahlen, vereinzelte Sprayereien soll es nicht mehr geben.Bild Alain Wicht/a

Projekt

Schönere Fassaden mit «Strassenkunst»

«Rock’n’Wall» wurde ins Leben gerufen, um das äussere Erscheinungsbild des Fri-Son aufzubessern. Das Budget für die Aktion wurde mit mehreren Anlässen finanziert. Ab dem 16. September werden nun rund 700 Quadratmeter der Fri-Son-Wände von drei «Street Art»-Künstlern neu gestaltet. pj

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