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Drei Punkte auf dem Serviertablett

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: matthias Fasel

Das gestrige Spiel war über weite Strecken keine gute Werbung für das Schweizer Eishockey und den Modus mit einer langen Qualifikation über 50 Runden. Die Gründe: ein halbleeres Stadion, ein alles andere als berauschendes Spiel und ein Tor, das immer, wenn fast so etwas wie Spielrhythmus aufkam, aus den Angeln gerissen wurde und für ein halbes Dutzend längerer Spielunterbrüche sorgte.

Wieder schwacher Start

Es wäre allerdings auch verwegen gewesen, ein allzu grosses Spektakel zu erwarten. Beide Mannschaften hatten in ihren letzten drei Spielen jeweils stets bloss ein einziges Tor pro Partie erzielt. So war es nicht verwunderlich, dass sich gestern sowohl Schlusslicht Rapperswil als auch Gottéron offensiv wenig inspiriert zeigten. Zusammenhängende Spielkombinationen waren auf beiden Seiten selten. Einmal mehr zeigte sich bei Freiburg, dass es ohne die beiden vielleicht kreativsten Stürmer Andrei Bykow und Pavel Rosa offensiv mitunter ein bisschen limitiert ist.

Nicht zum ersten Mal in diesem Jahr bekundete Gottéron vor allem im ersten Drittel grosse Mühe. Die Freiburger fanden überhaupt nicht ins Spiel und wurden vom Schlusslicht im Startabschnitt klar dominiert. Es war eine Leistung, mit der man sich gegen ein Spitzenteam bereits einen entscheidenden Rückstand einhandeln kann. Freiburgs einziges Glück war, dass der Gegner gestern Rapperswil hiess. Da Freiburgs Torhüter Cristobal Huet ausserdem von Beginn weg eine starke Partie zeigte und Rapperswils Top-skorer Stacey Roest in der 16. Minute mit einem Lattenschuss Pech hatte, rettete sich Gottéron mit einem torlosen Unentschieden in die erste Pause.

Zwei Geschenke

Ebenfalls nicht zum ersten Mal wusste sich Gottéron im zweiten Abschnitt jedoch zu steigern. Die Gäste dominierten das zweite Drittel klar (13:4 Torschüsse) und zeigten sich immerhin kaltblütig genug, zwei Geschenke der St. Galler dankend anzunehmen. Zunächst verlor Reto Suri in der Vorwärtsbewegung den Puck, so dass Simon Gamache alleine aufs Tor ziehen konnte und Adam Hasani schliesslich den Abpraller verwertete (31.). Und sieben Minuten später lenkte Rapperswils Torhüter Daniel Manzato einen von hinter dem Tor abgegebenen Schuss von Jan Cadieux ins eigene Tor.

Diese Geschehnisse im Mitteldrittel sorgten letztlich bereits für den Unterschied. Zwar erzielte Nils Berger gleich zu Beginn des Schlussabschnitts den Anschlusstreffer. Doch weniger als zwei Minuten später stellte Benjamin Plüss den alten Vorsprung wieder her. Obwohl sich das Geschehen im Anschluss mehrheitlich im Drittel der Freiburger abspielte, war Gottérons Sieg, auch dank eines weiterhin hellwachen Huets, danach nie mehr in Gefahr.

Steigerung notwendig

Will Freiburg aber auch heute Abend zuhause gegen das im Playoffkampf auf jeden Punkt angewiesene Genf-Servette punkten, muss sich das Team von Trainer Hans Kossmann vor allem in puncto Intensität sicherlich steigern. Seinen Teil dazu beitragen dürfte der Kanadier Shawn Heins, der heute Abend sein Comeback geben wird.

In der Offensive wird Gottéron indes auch im Romand-Derby mit denselben Spielern auskommen müssen wie gestern. Die Stürmer Rosa und Bykow kehren frühestens nach der Nationalmannschaftspause im Spiel vom 17. Februar gegen den EHC Biel wieder ins Team zurück.

Sandro Brügger (l.) und Michael Knoepfli nehmen den St. Galler Sandro Gmür in die Mangel.Bild Keystone

Telegramm

Rapperswil-Jona – Gottéron 1:3 (0:0, 0:2, 1:1)

Diners Club Arena. – 3723 Zuschauer. SR Brueggemann (De), Müller/Wermeille.Tore: 31. Hasani (Gamache, Dubé) 0:1. 39. Cadieux (Abplanalp, Botter) 0:2 (Eigentor Manzato). 42. (41:02) Berger (Reid) 1:2. 43. (42:59) Plüss (Jeannin, Sprunger) 1:3.Strafen:2mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona, 5mal 2 Minuten gegen Freiburg.

Rapperswil-Jona Lakers:Manzato; Büsser, Geyer; Gmür, Niinimaa; Geiger, Camenzind; Reid, Roest, Murray; Brendl, Burkhalter, Berger; Grauwiler, Wichser, Suri; Lemm, Hürlimann, Rizzello; Neukom.

Freiburg-Gottéron: Huet; Ngoy, Abplanalp; Birbaum, Collenberg; Barinka, Loeffel; Gamache, Dubé, Hasani; Sprunger, Jeannin, Plüss; Cadieux, Botter, Vauclair; Knoepfli, Brügger, Afanasenkow.

Bemerkungen:Rapperswil-Jona Lakers ohne Walser, Sirén, Maurer, Riesen, Welti und Thibaudeau. Freiburg-Gottéron ohne Rosa, Heins, Gerber und Bykow (alle verletzt). – 16. Lattenschuss Brendl. – Lakers ab 59:07 ohne Goalie.

Die FN-Besten: Berger, Huet.

Der heutige Gegner

Die Fakten zum HC Genf-Servette

• Servette kassiert auswärts im Schnitt 17,2 Strafminuten pro Spiel. Nur Zug (22,3) und Langnau (18,2) müssen in der Fremde mehr Boxplay spielen.

• Die Genfer verfügen über das zweitschwächste Powerplay der Liga. 12:35 Minuten braucht Servette bis zu einem Tor in Überzahl.

• Topskorer der Calvinstädter ist Rico Fata mit 29 Punkten (14 Tore).

• In den fünf bisherigen Direktvergleichen zwischen Genf und Gottéron gab es nur Heimsiege. fs

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