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Drei Punkte nehmen und abhaken

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«Das war ein richtig erkrampfter Arbeitssieg», bilanzierte Bulls-Trainer Thomas Zwahlen nach der Partie. Tatsächlich konnten beide Teams nicht verbergen, dass sie sich zurzeit nicht in ihrer besten Verfassung befinden. Schon die erste Minute machte dies deutlich: Nach nur gerade 32 Sekunden fand ein Schlenzer von der blauen Linie von Noel Tschanz den Weg ins Tor zur Führung der Einheimischen. Aber die Matchuhr hatte soeben eine Minute Spielzeit abgehakt, als auch auf der anderen Seite der Puck hinter Hüter Christof von Burg im Tor lag.

In der Folge entwickelte sich ein wildes Hin und Her, geprägt von haarsträubenden Fehlzuspielen auf beiden Seiten. Düdingen hatte enorme Mühe mit den oftmals mit zwei Mann forecheckenden Zürchern. Immer wieder landete bereits der erste Pass im eigenen Drittel beim Gegner, wodurch gefährliche Situationen entstanden. In der 14. Minute setzten die Bülacher zu einem Konter an. Und da sich die Düdinger Verteidiger nur halbherzig in Szene setzten, bedankte sich Topskorer Robin Ganz mit dem Führungstreffer. Die Bulls waren vorerst kaum zu einer Reaktion fähig.

Düdingens Steigerung im Mitteldrittel

Er sei ziemlich laut geworden in der Pause, verriet Coach Zwahlen nach dem Spiel. «Wir waren einfach nicht präsent und machten uns immer wieder das Leben schwer, weil wir zu lange brauchten, um uns zu lösen.» Das sei zwar etwas besser geworden ab dem zweiten Drittel, «doch es war nichts Berauschendes dabei», musste auch der Teamchef einräumen.

Defensiv äusserst verletzlich und vorne mit zu wenig Energie, das die Erkenntnis vorerst auch im Mittelabschnitt. So konnte Yannik Chassot in der 28. Minute alleine auf den gegnerischen Goalie losziehen, brachte den Puck aber nicht an ihm vorbei. Besser machte es schliesslich Yannick Stettler im dritten Powerplay des Abends gegen die schwächste Boxplay-Mannschaft der Liga: Einen guten Schuss von Captain Michel Zwahlen, der angeschlagen ein Monsterpensum absolvierte, lenkte er vor dem Tor unhaltbar ab.

Doch die enttäuschend wenigen Zuschauer vermochten sich nur kurz über den Ausgleich zu freuen: Keine Minute später kassierten die Gastgeber nämlich aus einem Gewühl vor dem Tor heraus bereits wieder einen Gegentreffer. «Derartige Tore haben wir nun schon mehrmals erhalten», ärgerte sich Trainer Zwahlen. «Da sind wir zu wenig energisch, verlieren zu rasch die Übersicht.» Zudem reüssierte auch Stettler alleine vor Hauser nicht (33.). Aber immerhin gaben die Sensler nicht auf und wurden schlussendlich durch Remo Schlapbachs Backhand-Tor mit dem 3:3 belohnt.

Verteidiger Tschanz als Doppeltorschütze

Und es kam sogar noch besser: Kurz vor Ende des Mittelabschnitts gewannen die Düdinger ein Bully, der Puck kam zu Noel Tschanz, der erneut mit einem haltbaren Schuss von der blauen Linie den Führungstreffer markierte. Um ein Haar hätten die Freiburger in der Schlussminute erneut den Ausgleich hinnehmen müssen, doch rettete Von Burg den knappen Vorsprung in die ­Pause.

Der Schlussabschnitt brachte kaum neue Erkenntnisse. Während Düdingen mit vier Angriffslinien durchspielte und darauf bedacht war, das Resultat zu halten, waren die Bülacher Bemühungen kaum zwingend. So brachten die Bulls den knappen, insgesamt aber verdienten Sieg relativ locker über die Runden.

Am Dienstag gegen das erstarkte Wiki-Münsingen dürfte allerdings eine derartige Leistung kaum zu Punkten reichen. Immerhin konnten Sandro Nussbaumer und Sandro Thom bereits am Samstag wieder mittun, wodurch sich die Verletzungssorgen von Thomas Zwahlen etwas entschärft haben. Der Coach hofft auch auf die baldige Rückkehr von Marco Baeriswyl.

Telegramm

Düdingen – Bülach 4:3 (1:2; 3:1; 0:0)

Eisbahn Sense-See. – 208 Zuschauer. – SR: Truffer (Wermeille, Urfer). Tore: 1. (0:32) Tschanz (Dousse, Stettler) 1:0. 2. (1:01) Diem (Andersen) 1:1. 14. Ganz (Andersen) 1:2. 31. Stettler (Zwahlen, Dousse; Ausschluss Müller) 2:2. 32. Steiner (Ganz, Ottiger) 2:3. 37. Schlapbach (Maillard) 3:3. 39. Tschanz (Fontana) 4:3.

Strafen: Je 3-mal 2 Minuten gegen beide Teams.

HC Düdingen Bulls: Von Burg; Tschanz, Zwahlen; Kohler, Thom; Jörg; Dousse, Fontana, Stettler; Bussard, Schlapbach, Braichet; Knutti, Spicher, Maillard; Nussbaumer, Schmid, Chassot.

EHC Bülach: Hauser; Thomet, Waller; Kutil, M. Aiena; Pina, Engeler; Müller; Walder, Barts, Hartmann; Ganz, Diem, Andersen; Ottiger, Steiner, Halberstadt; N. Alena.

Bemerkungen: Bulls ohne Zaugg, Hayoz, Baeriswyl (alle verletzt). 59. Time-out Bülach. Bülach ab 58:22 ohne Torhüter.

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