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Drei Schwestern

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Gattung Helleborus vereint drei Schönheiten, die in nicht wenigen Gärten fehlen, obwohl sie anspruchslos sind, das ganze Jahr schön aussehen und zu einer eher farblosen Zeit blühen.

Die Christrose, Helleborus niger, kennen die meisten. Im Winter wird sie oft zum Verkauf angeboten, denn je nach Kultur und Wetter blüht sie schon ab Dezember. Ihre dunklen, handförmigen Blätter sind wintergrün und bilden einen schönen Kontrast zu den weissen, zum Teil rosa angehauchten Blüten. Am wohlsten fühlt sie sich im Halbschatten, wo sie nur wenig Wasser braucht, und in einem neutralen bis kalkhaltigen Boden. Ein Pilz, der sie häufig befällt, ist die Schwarzfleckenkrankheit. Wenn Sie die schwarz befleckten Blätter und Blüten aber vorzu abschneiden und entsorgen, gibt er irgendwann auf.

Die Lenzrose, Helleborus orientalis beziehungsweise Helleborus x hybridus, hat viel mit der Christrose gemeinsam. Anders als sie blüht sie aber erst ab Ende Februar und ihre Blüten schauen nach unten, man muss ihnen also unters Röckchen gucken, aber dafür wartet sie mit einer Fülle an Blütenfarben und -formen auf. Dieser Schönen ist daher nur schwer zu widerstehen.

Zuletzt die Stinkende Nieswurz, Helleborus foetidus, die einen fiesen Namen trägt. Reibt man sie, dann riechen ihre Blätter zwar, aber nicht unangenehm, und Nieswurz ist ein alter Name für alle Helleborus, da früher aus den Wurzeln Niespulver gemacht wurde. Besser ist das Synonym «Palmblättrige Schneerose». Anders als ihre zwei Schwestern hat sie fein gefiedertes Laub, wie eine Palme eben, und grüne enge Glockenblüten mit rotem Rand. Eine grazile Spezialität mit grosser Wirkung.

Vielleicht wollten Sie schon eine der drei Grazien kaufen, schreckten aber vor dem recht hohen Preis zurück. Nun, er ist gerechtfertigt, denn gekaufte Exemplare sind meist drei Jahre alt, blühen also sicher im ersten Pflanzjahr, überdies versamen sie sich bereitwillig. Eines ist sicher, eine Helleborus bleibt nie lange allein. Mehr dazu im Gartenblog: www.freiburger-nachrichten.ch/blogs/garten-blog.

Nicole Häfliger studierte Germanistik/ Anglistik und arbeitete fünfzehn Jahre als Gymnasiallehrerin in Freiburg. 2012 hat sie ihre lang gehegte Leidenschaft zum Beruf gemacht und verdient heute ihr Geld in den Bereichen Gartenberatung, -planung und -unterhalt. Im eigenen Garten zieht sie vor allem Stauden, Gemüse und Heil-/Gewürzkräuter. haefliger@gartenhaende.ch

«Nieswurz ist ein alter Name für alle Helleborus, da früher aus den Wurzeln Niespulver gemacht wurde.»

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