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Drei Weise für Freiburgs Altstadt

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Autor: Carolin Foehr

Hubert Audriaz hat an alles gedacht. Von den Fackeln und Feuerstellen, die die Prozession schmücken sollen, bis zu den Geschenken, die die Heiligen Drei Könige laut der Bibel dem neugeborenen Jesu mitbringen: Kisten gefüllt mit Myrrhe, Weihrauch und Gold – «oder zumindest etwas, das wie Gold aussieht», sagt der Künstler lachend.

Audriaz freut sich auf den Umzug wie ein Kind auf Weihnachtsgeschenke. «Früher gab es bei uns die Geschenke ja auch nicht am 24. Dezember, sondern eben am 6. Januar», erzählt er. Mit der Mutter und den Geschwistern sei er den ganzen Tag lang durch die Region gewandert und habe die Krippen in den Dörfern besucht – «bis nach Hauterive sind wir marschiert».

Es war denn auch eine Krippe, jene der St.-Moritz-Kirche, die ihn darauf gebracht hat, einen Dreikönigsumzug zu organisieren. Aber auch die Tatsache, dass der Feiertag bislang nicht öffentlich begangen wird, hat ihn angetrieben: «Ich will für Freiburg eine neue Tradition schaffen.»

Kamele und Joseph Deiss

Damit die Nachstellung der biblischen Geschichte so authentisch wie möglich wirkt, hat Hubert Audriaz drei ehrenamtliche «Schauspieler» engagiert. Die Rolle des Kaspar übernimmt Pfarrer Thomas Cui, und den Melchior wird Hans Jungo, Ratsmitglied der Pfarrei St. Moritz, spielen. Als Balthasar hat der Künstler kurzerhand Oberamtmann Carl-Alex Ridoré verpflichtet.

Auch für einen standesgemässen Auftritt der drei Weisen aus dem Morgenland hat er gesorgt: Aus dem Berner Jura lässt er eigens drei Kamele ins Freiburgerland bringen. «Eigentlich wollte ich sie vom Zirkus Knie ausleihen, aber das wäre zu teuer gewesen», verrät er. Die Tierliebhaberin Anita Hirschi aus Lamboing sei hingegen sofort bereit gewesen, drei ihrer Kamele für den Umzug bereitzustellen. Und eine weitere Person hat «Zauberer Audriaz» um den Finger wickeln können: «Joseph Deiss wird auch vor Ort sein und eine kurze Ansprache halten.»

Zum Ölberg-Platz

Die Karawane der Heiligen Drei Könige startet am Donnerstag um 18 Uhr an der Bernbrücke. Sie wird durch die Strassen des Auquartiers vorbei an der St.-Moritz-Kirche und über die mittlere Brücke zum Ölberg-Platz führen. Dort werden die Könige ihre Gaben verschenken und «eine Friedensbotschaft in mehreren Sprachen» überbringen.

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