Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Dreissig Namen auf Liste der Grünen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Freiburg Ein gemeinschaftliches Zerschneiden des grünen Bandes symbolisierte am Donnerstagabend den Startschuss zur Wahlkampagne der städtischen Grünen. Die linke Partei schickt mit Oliver Collaud einen Kandidaten für den Gemeinderat und dreissig Anwärter fürs Parlament ins Rennen. Das Ziel: die bisherigen neun Sitze im Generalrat halten und die linke Mehrheit in der Regierung unterstützen.

Bewährte Kräfte

In diesem Sinne stellen sich die bisherigen grünen Generalräte wieder zur Wahl – wenn auch nicht alle mit hundertprozentiger Überzeugung. Fraktionspräsident Rainer Weibel etwa hätte nichts gegen eine ein- oder zweijährige Pause einzuwenden. Dahinter stünden persönliche Gründe, meinte der 61-Jährige. «Er ist eine wichtige Kraft der Gruppe und bringt viele Ideen ein», so Eva Kleisli über Weibel, «wir brauchen ihn.» Auch Eva Gerber gab zu, zunächst «ans Aufhören gedacht» zu haben. Neben den neun Generalräten treten am 20. März auch die Mitglieder des kantonalen Vorstands Gerhard Andrey und Richard Philips sowie die Grossräte Christa Mutter und Laurent Thévoz an.

«Einmal gewählt, hat man es natürlich leichter, wiedergewählt zu werden», sagte Eva Kleisli den restlichen versammelten Kandidaten. Es sei aber möglich, im Laufe der Legislatur für einen der Generalräte nachzurutschen. Zwischen 2006 und 2011 sei dies sechs Mal geschehen.

Auch als «Lückenfüller», wie sich einige Kandidaten offen bezeichneten, könne man die Partei unterstützen, so Kleisli weiter. Wichtig sei, das eigene Umfeld zu mobilisieren – das gelte auch für jene Ausländer mit Wohnsitz in Freiburg, die das kommunale Wahlrecht besitzen. «Viele wissen einfach nicht, dass sie wählen dürfen», sagte etwa ein Kandidat kurdischer Herkunft.

Neue Strukturen schaffen

Zurzeit zählen die Grünen rund 150 Mitglieder im Kanton Freiburg, davon allein ein Drittel in der Stadt. Die Partei will im Laufe der nächsten Legislaturperiode ihre Strukturen ausbauen und Bezirkssektionen mit offiziellem Status und Vorständen schaffen. cf

Mehr zum Thema