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Dritte Niederlage im dritten Spiel

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Autor: beat baeriswyl

Ob Franzosen, Ukrainer oder Russen: alle Gegner sind heuer für die Freiburger eine Nummer zu gross! So ist denn «Erfahrungen sammeln» auf europäischer Ebene gepaart mit mentalem Umgang mit Niederlagen auswärts und auch in der eigenen Halle, die den Festungs-Charakter vollends verloren hat …

Niederlagen auf europäischer Ebene sind für Schweizer Teams ja oft vorhersehbar und keine Überraschung. Doch in dieser Saison werden die Saanestädter arg gebeutelt … Von Gran Canaria aus dem lukrativeren Wettbewerb geworfen, musste man sich mit der drittklassigen EuroChallenge begnügen. Aber auch da ists bei weitem kein Zuckerschlecken, denn bis gestern setzte es alles klare und indiskutable Schlappen ab. Nicht nur das: auch in der Schweizer Meisterschaft scheinen heuer die Trauben viel höher zu hängen als in den vergangenen beiden Jahren.

Quo vadis, Olympic?

So trat Olympic nach der schmerzhaften Niederlage gegen Rhône-Hérens vom vergangenen Samstag auch mental angeschlagen zu dieser Partie an. Die Liste der Abwesenden bei Olympic wird lang und länger. Neben Esterkamp fehlten gestern auch Quidome und Perrier-David, welcher sich heute einer Operation an der Achillessehne unterziehen muss. Ob und wie er ersetzt wird, konnte Präsident Kapsopoulos noch nicht sagen. Alles hänge davon ab, wie lange der Spielmacher ausfallen werde … Valentin Wegmann erschien zwar auf dem Matchblatt, wurde aber nicht eingesetzt, ebenso wie Zimnickas und Savoy,

Ausgeglichene Partie

Der neu gebildete Stammfünfer der Freiburger schlug sich gut. Der junge Jonathan Kazadi glänzte vorerst mit durchdachten Zuspielen auf Sloan. Da die Russen ebenfalls auf drei ihrer Teamstützen verzichten mussten, entwickelte sich eine recht ausgeglichene Partie, in der vorerst kein Team wegziehen konnte. Die Russen wirkten müde und ausgelaugt, wollten sie doch nach zwei schmerzhaften Niederlagen in Freiburg zum Siegen zurückkehren.

Harte Gegenwehr Olympics

Die Oststaatler mussten ihren Erfolg hart erkämpfen. Zuerst sah es nach dem ersten Wechsel so aus, dass Olympics Kräfte bereits verpulvert schienen. Rostov setzte sich durch die Reboundstärke von Szewczyk und die Treffer des in der 15. Minute eingewechselten Morgunov vom Heimklub ab (23:32; 18.). Dann aber kamen die Szenen des Vladimir Buscaglia. Der Mann mit dem russisch klingenden Namen bei Olympic skorte 8 Punkte in Folge und brachte so die Gäste ins Staunen. So konnte die Partie nach der Pause neu lanciert werden.

Olympic ergreift Initiative

Nach dem Seitenwechsel bekamen die spärlich aufmarschierten Zuschauer ein aggressives Olympic zu sehen. Geprägt aber wurde das Geschehen beiderseits von unzähligen Fehlwürfen aus allen erdenklichen Distanzen. Die Quote sank in ein selten gesehenes Tief. Olympics Harrison hielt seine Farben im Spiel und sorgte gar für einen Vorsprung (46:43; 30.). Damit hatten die Russen nicht gerechnet. Sie mussten zittern und mit Rückstand ins letzte Viertel steigen.

Pech und Unvermögen

Der Gastgeber bemühte sich, das Tempo hoch zu halten. Mit Stefan Petkovic brillierte in der Schlussphase ein weiterer junger Akteur aus der Akademie. Er verwandelte zwei Dreier in Folge und sorgte 5 Minuten vor dem Ende für einen knappen Vorsprung der Freiburger (54:52; 35.).

Das Niveau stieg in diesen letzten 10 Minuten und entschädigte etwas für die magere Kost, welche vorher geboten wurde. Nur schade, dass gerade in dieser Schlussphase das Glück nicht auf Olympics Seite war. Von dummen Ballverlusten wussten die Russen zu profitieren und zogen so noch am Gastgeber vorbei. Sie haben den Sieg nicht gestohlen, aber gerade gestern hätte ihn Olympic ebenso verdient.

So bleibts bei null Erfolgen in drei Partien der EuroChallenge. Man hat jeden Gegner gesehen, gegen zwei davon blieb man ohne Chancen, Rostov hätte besiegt werden können.

Am Samstag gastiert der ungeschlagene Tabellenführer Vacallo in der Heilig-Kreuz-Halle. Olympic braucht einen Erfolg, will man den so wichtigen zweiten Rang am Ende der Vorrunde behalten. Dieser ist ja für die Zulosung des Liga-Cup-Gegners von Bedeutung. Damien Leyrolles aber bleiben sicherlich einige Sorgenfalten erhalten, denn am Samstag wird kaum schon ein Ersatz-Spielmacher für Pascal Perrier-David eingesetzt werden können.

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