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Dritte Säule eignet sich bestens für Aktien

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Nur gerade etwa die Hälfte der 25- bis 39-Jährigen zahlen regelmässig in die Säule 3a ein. Dies zeigen Daten des Bundesamts für Statistik. Über alle Altersklassen gesehen sind es 57.8 Prozent. Fragt man nach den Gründen, wieso jemand keine Einzahlungen in die Säule 3a tätigt, werden in rund 45 Prozent aller Fälle finanzielle Gründe angegeben. In den restlichen Fällen dürften mangelndes Interesse oder fehlende Kenntnisse ausschlaggebend für das Nichteinzahlen sein. Diese Fakten legen den Schluss nahe, dass die vielen Vorteile des 3a-Vorsorgesparens noch ungenügend genutzt werden. Weshalb sollte jemand in die dritte Säule einzahlen? Während die erste Säule die Existenzsicherung und die zweite Säule die Sicherung der üblichen Lebenshaltungskosten zum Ziel haben, dient die dritte Säule vor allem dazu, den gewohnten Lebensstandard im Alter beizubehalten. Für junge Erwerbstätige ist die Pensionierung aber noch in weiter Ferne, weshalb der Aufbau von Vorsorgekapital per se noch keinen Nutzen abwirft.

Wichtiger hingegen sind die unmittelbaren steuerlichen Vorteile. Einzahlungen in die Säule 3a können vollständig vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Je nach Einkommensklasse resultiert ein Steuervorteil von bis zu 40 Prozent. Mit anderen Worten: Wer den Maximalbetrag für Angestellte von aktuell 6826 Franken einzahlt, spart zunächst einmal bis zu 2730 Franken an Steuern.

Vom Moment der Einzahlung bis zum Bezug ist entscheidend, wie hoch die Rendite der Anlagen ausfällt. Die Zinsen auf Sparkonten sind bekanntlich seit Längerem extrem niedrig und eine Besserung ist nicht absehbar. Somit könnten Anlagen in Wertschriften, insbesondere Aktien, eine lohnende Alternative darstellen. Historisch betrachtet war dies klar der Fall: Aktien waren über einen längeren Zeitraum gesehen stets die Anlageklasse mit der höchsten Rendite. Gemäss Zahlen des Vereins Vorsorge Schweiz sind jedoch nur gerade 22.7 Prozent der 3a-Gelder in Wertschriften investiert. Das heisst, dass fast 80 Prozent der Gelder auf Sparkonten «brach» liegen.

Das 3a-Vermögen kann frühestens fünf Jahre vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters bezogen werden. Möglich ist auch ein gestaffelter Bezug, sofern vorgängig verschiedene «Töpfe» gebildet wurden. Der Bezug von Vorsorgevermögen wird gesondert vom restlichen Einkommen gemäss der sogenannten Kapitalleistungssteuer besteuert. Diese Steuer ist in vielen Kantonen, insbesondere auch im Kanton Freiburg, stark progressiv. So beträgt die Belastung auf kantonaler Ebene 2 Prozent auf die ersten 40 000 Franken. Beträge über 80 000 Franken werden bereits doppelt so hoch belastet.

Somit lohnt sich die Staffelung der Bezüge: Wer zum Beispiel statt einmal 200 000 Franken viermal 50 000 Franken bezieht, spart fast 9000 Franken an Steuern. Trotz dieser enormen Vorteile wählen gemäss Bundesamt für Statistik fast drei Viertel der Bevölkerung die einmalige Kapitalauszahlung. Diese Zahlen zeigen deutlich: Das Potenzial des Wertschriftensparens in der dritten Säule wird noch ungenügend ausgeschöpft.

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