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Druckschläge liessen Dichtung platzen

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Düdingen Im Sika-Werk entwichen am Nachmittag des 7. April etwa 50 Liter Lösungsmittel durch eine lecke Dichtung. Nun sind die Ursachen geklärt. Das mechanische Zusammenspiel von Pumpen und Ventilen hatte sich über die erste Betriebszeit verändert. Dadurch entstanden mit den bestehenden Steuerungseinstellungen Druckschläge im Leitungsnetz, was schliesslich zu einem Riss in der Dichtung führte. Dies geht aus der Untersuchung des Zwischenfalls hervor.

«Beim Fördern der Flüssigkeit entstand eine Druckspitze», sagt Werkleiter Gunther Schaar. Im Werk Düdingen seien die Druckschläge im Leitungsnetz nun eliminiert worden. Zusätzlich seien fast 30 weitere vorbeugende Massnahmen ergriffen worden, um die Sicherheit zu verbessern, sagte Werkleiter Gunther Schaar. Dichtungen seien Verschleissmaterial: «Mit all diesen Massnahmen sollen zukünftige Leckagen verhindert oder deren Auswirkung stark eingedämmt werden.» In der Zwischenzeit seien die anderen Sika-Werke auf ähnliche Probleme hin überprüft worden.

Beim Zwischenfall im April entwich das leicht entzündliche und stark ätzende Lösungsmittel Butylamin. Verletzt wurde niemand, auch bestand keine Gefahr für die Bevölkerung. hpa

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