Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Düdingen auch im Cup geschlagen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

 Die Heimspiele der Düdinger ähneln sich in dieser Saison wie ein Ei dem andern. Der SCD spielt eigentlich gefällig, hat auch Torchancen–doch am Ende geht immer der Gegner als Sieger vom Feld. Auch deshalb beklagte sich der sichtlich enttäuschte Trainer Martin Lengen nach dem Match nicht zu Unrecht, das klare Resultat widerspiegle den Matchverlauf in keiner Art und Weise. Das solide und körperlich starke Münsingen, immerhin Tabellenzweiter in der Erstligagruppe zwei und seit 12 Pflichtspielen–mit Ausnahme der Cupniederlage gegen Titelverteidiger Sion–ungeschlagen, war an diesem Tag für die Freiburger am Ende ein zu starker Gegner. Im Gegensatz zum Heimklub nutzte der Gast seine Torchancen resolut aus und hatte gemäss ihrem Trainer Kurt Feuz auch die bessere Ersatzbank.

Düdinger Geschenke

 Rein optisch hielt Düdingen diesen Cupmatch über weite Strecken offen, die entscheidenden Vorteile hatte der Sieger vor den beiden Toren, wo eben solche engen Spiele entschieden werden. Martin Lengen regte sich nach dem Match noch minutenlang über die vielen Geschenke auf, die seine Spieler dem Gegner an diesem Samstag gemacht hatten. Das Freistosstor zum 0:1 aus gut 20 Metern Distanz von Valon Selmani an der Mauer vorbei war alles andere als unhaltbar; beim schon vorentscheidenden 1:2 von Luca Lavorato zeigte die SCD-Abwehr ihre Unerfahrenheit (man warf dem Gegner nach dem Aus den Ball noch freundschaftlich zu, statt sich zu formieren), und dann machte Fabian Brügger beim 1:3 ein paar Minuten später seinen einzigen Fehler im Spiel als Aussenverteidiger.

Beim letzten Treffer der Gäste kurz vor Schluss schliesslich lief Einwechselspieler Sandro Christen wie im Training ungehindert an Innenverteidiger Fabian Suter vorbei und schob seelenruhig ein. Chancen für mehr als den Ehrentreffer Schlapbachs mit dem Pausenpfiff hatte der SCD eigentlich genug, aber sowohl der Torschütze als auch die einzige Spitze Sylvain Mora vergaben, als es noch 1:1 stand, ziemlich kläglich den möglichen Führungstreffer, der wohl den Match in andere Bahnen gelenkt hätte.

 Zufriedener Feuz

 Auf Seite der Aaretaler war ihr immer noch lautstarker Coach Kurt Feuz (63) mit dem Gezeigten seines Teams natürlich zufrieden: «Wir wussten, dass Düdingen eine technisch gute Mannschaft hat, aber hart zur Sache gehende Gegner nicht unbedingt liebt, deshalb habe ich meine Mannschaft auf diesen Mangel bestens eingestellt. Übers ganze Spiel gesehen hatten wir sicher mehr vom Spiel und die besseren Torchancen, und deshalb ist der Sieg verdient.»

Der erfahrene 1.-Ligist darf nach diesem Erfolg auf ein weiteres Cupabenteuer hoffen, dazu muss man im kommenden Frühling jedoch noch eine weitere Hürde (Locarno) überspringen. Beim Widersacher Düdingen sieht die ganze Sache leider weniger rosig aus, gezwungenermassen muss man sich jetzt voll auf die Meisterschaft konzentrieren, obwohl man laut Sylvain Mora nur allzu gerne im Cup die erste Hauptrunde mit einem attraktiven Gegner aus der Super League erreicht hätte.

Der Mannschaft geht im Moment nicht nur das Selbstvertrauen ab, dem Team fehlt es nach den vielen Abgängen von Leistungsträgern auch ganz einfach an Klasse und Routine. Am Samstag konnte Düdingen trotz des frühen verletzungsbedingten Ausscheidens von Christoph Catillaz (Fussbänder) wegen fehlender Alternativen nur gerade noch zwei Wechsel vornehmen. Zumindest im Sturmspiel sollte sich die Lage mit der Rückkehr des für vier Spiele gesperrten Topskorers Qendrim Makshana am nächsten Samstag in Echallens hoffentlich wieder etwas entschärfen.

Wie schon oft in den letzten Spielen taten sich auch gegen Münsingen im Mittelfeld–wo einzig Frédéric Piller versuchte, die Aktionen zu lenken–immer wieder riesige Lücken auf. Auf Trainer Martin Lengen wartet eigentlich zum ersten Mal in seiner Trainerära auf dem Birchhölzli viel Arbeit. Düdingen ist schlicht zu wenig gut, um dem Gegner praktisch in jedem Match das eine oder andere Tor zu schenken. Denn dass ein routiniertes Team wie Münsingen das resolut ausnützt, liegt in der Natur der Sache.

 

Telegramm

Düdingen – Münsingen 1:4 (1:1)

Birchhölzli: 350 Zuschauer.- SR Michael Huber.

Tore:33. Selmani 0:1, 45. Schlapbach 1:1, 74. Lavorato 1:2, 83. Gasser 1:3, 89. Christen 1:4.

SC Düdingen:Bucheli; Brügger, F. Suter, Corovic, Gloor; Piller, Catillaz (12. L. Buntschu); Luther King, Schlapbach, Schwarz (80. Dindamba); Mora.

FC Münsingen:Müller; Rothen, Dreier, Mumenthaler, Ledesma; Frey, Selmani; Salihi (67. Christen), Plüss (46. Erzinger), Lavorato (86. Kurmann); Gasser.

Bemerkungen:Düdingen ohne Cassarà (gesperrt), Hartmann (abwesend); Münsingen ohne Aegerter, A. Suter, Strahm (alle verletzt). Pfostenschuss: Plüss (4.).

Mehr zum Thema