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Düdingen brachte Volero ins Wanken

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Die Zuschauer in der Sporthalle Leimacker konnten es kaum fassen. Nach zwei gespielten Sätzen gegen Titelverteidiger und NLA-Favorit Volero stand es 2:0 zugunsten des Heimteams. Eine Premiere in der Geschichte des TSV Düdingen, der vorher in der höchsten Spielklasse noch nie einen Satz gegen die Zürcherinnen hatte gewinnen können. Dank überaus selbstsicherem Auftreten und einer bewundernswerten Hemmungslosigkeit holten die Senslerinnen das Maximum heraus und zeigten sich von ihrer besten Seite.

Hart umkämpfte Premiere

Im ersten Satz begann Düdingen noch relativ verhalten. Volero übernahm von Anfang an die Führung und konnte diese auch bis zum zweiten Technical Timeout beim Stand von 16:12 halten. Düdingen aber liess nicht locker. Mit viel Spielwitz und gut platzierten Angriffen und Finten erkämpften sich die Einheimischen wichtige Anschlusspunkte und gingen schliesslich durch einen schönen Angriff von Cosima Wieland mit 19:18 erstmals in Führung. Volero aber liess nicht locker und setzte das Heimteam gewaltig unter Druck. Doch Düdingens Power Cats liessen sich nicht beeindrucken und spielten ihr Spiel weiter. Sundström setzte ihre Angreiferinnen perfekt in Szene und spielte schnelle und geschickte Pässe, so dass Voleros Block Mühe hatte, zu folgen. Nach einem langen und hart umkämpften Spielzug beim Stand von 24:23 für den TSV Düdingen schmetterte Voleros Voitenka den Ball schliesslich ins Aus und ermöglichte Düdingen den ersten Satzgewinn gegen Volero in seiner NLA-Geschichte (25:23).

Satzsieg trotz Verletzung

Nun waren die Power Cats so richtig in Schwung. Voller Elan startete die Heimmannschaft in den zweiten Satz und konnte sogleich von einer 5:0-Führung profitieren. Ausgezeichnete Blockarbeit seitens der Senslerinnen erschwerte ein Durchkommen der wuchtigen Zürcher Angriffe. Ausserdem haperte es bei Volero auf dem Spielfeld ein wenig mit der Kommunikation, so dass mehrere Spielzüge nicht klappten und es den Düdingerinnen phasenweise leicht gemacht wurde.

Erst nach dem ersten Technical Timeout beim Stand von 8:4 für Düdingen reagierten die Zürcherinnen, übten mit anspruchsvollen Aufschlägen Druck aus und glichen so zum 9:9 aus.

Doch Düdingen blieb standhaft und packte jede mögliche Chance, um Punkte zu erzielen. Sichere und präzise Abnahmen erlaubten ein schnelles und dynamisches Spiel am Netz, so dass vor allem Düdingens Nummer 5, Tara Mueller, sowie die Mittelangreiferin Andrea Lakovic immer wieder wichtige Punkte verwerteten. Die hohe Erfolgsrate liess die Power Cats regelrecht sprühen vor Selbstsicherheit und pushte sie für weitere Höchstleistungen. Düdingen konnte die Führung halten und Volero ganz schön fordern. Als jedoch Düdingens Schlüsselspielerin Mueller den Punkt zum 16:13 verwertete, verletzte sie sich am Fussgelenk und musste vom Feld getragen werden.

So ersetzte die 18-jährige Julia Dietrich nach dem Technical Timeout die verletzte Amerikanerin. Düdingen liess sich durch den Vorfall nicht aus der Bahn werfen und punktete weiter, begünstigt von Volero, das erstaunlich viele Eigenfehler beim Aufschlag und am Netz produzierte; so auch beim Satzball beim Stand von 24:22, als Volero ins Aus servierte.

Das Blatt wendet sich

Nach der Pause begann sich die Spielsituation merklich zu verändern. Voleros Auftreten war nun deutlich präsenter und aggressiver. Mit der Einwechslung des kubanischen Superstars Carrillo verfügten die Favoritinnen über eine effiziente Verstärkung, die in der Folge kraftvolle Punkte im Aufschlag und im Angriff erzielte. Zwar konnte Düdingen bis zum ersten Technical Timeout noch mehr oder weniger mithalten und das Publikum dank geschickten Angriffskombinationen und frechen Finten nach wie vor begeistern, doch spätestens ab da musste das Heimteam einsehen, dass Volero wohl doch eine Nummer zu gross war. So konnten die Zürcherinnen mit 10:5, 13:6 und 16:7 davonziehen und mit 25:18 den Satzgewinn einfahren.

Der vierte Satz begann wieder ausgeglichener. Trotz der fehlenden Mueller schlugen sich die jungen Düdingerinnen ausgezeichnet. Zuspielerin Sundström leistete grossartige Arbeit und brachte vor allem ihre Mittelangreiferinnen immer wieder in vorteilhafte Situationen. Die Gastgeberinnen arbeiteten weiter hart, um den Block korrekt zu stellen, mussten sich im vierten Satz dennoch mit 19:25 geschlagen geben.

Spannendes Tiebreak

Im entscheidenden fünften Satz wurde es nochmals spannend. Sogleich ging Düdingen mit 3:0 in Führung und hielt diese bis zum 6:5. Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen (7:7, 8:8, 9:9, 10:10, 11:11) setzte sich Voleros Stärke doch durch. Düdingen kam nicht mehr am gegnerischen Block vorbei und musste sich schlussendlich mit 11:15 im Tiebreak geschlagen geben.

Telegramm

Düdingen – Zürich 2:3 (25:23, 25:22, 18:25, 19:25, 11:15)

TSV Düdingen:Sundström, Wieland, Otasevic, Munoz, Mueller, Lakovic, N. Dietrich; J.Dietrich, L. Cipri.

Volero Zürich:Schauss, Hashimoto, Granvorka, Oneyejekwe, Carter, Voitenko, Rosic; Marbach, Ninkovic, Carrillo, Unternährer, Klaric.

Bemerkungen: Düdingen ohne Belli, Vanis, Salgado (alle verletzt) und Lejczyk.

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