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Düdingen Bulls holen Verstärkungen von Sierre

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28 Spielernamen standen Anfang Saison auf der Kaderliste der Bulls, beim letzten Auswärtsspiel in Chur standen allerdings nur 17 Düdinger Namen auf dem Matchblatt. Das reichte gerade noch, damit Trainer Thomas Zwahlen drei Linien aufs Eis schicken konnte. Die Personal­decke der Bulls hat sich zuletzt auf einen kritischen Stand reduziert. Zum einen sind im Verlauf der Saison mit Ronnie Schmid, Andri Kessler, Remo Schlapbach und Benoît Grandjean vier Spieler aus unterschiedlichen Gründen davongelaufen. Zum anderen hat die Verletzungshexe – einmal mehr – zugeschlagen: Philipp Fontana und Ludovic Voirol fallen noch bis Mitte Dezember aus, Damien Riedi und Elton Shala werden frühestens im nächsten Jahr zurückkehren – und Benjamin Bussard gar nicht mehr: Er muss sich einer Schulteroperation unterziehen.

Zwei junge Stürmer

Um seine Personalprobleme zu entschärfen, hat Düdingen die beiden Stürmer Bryan ­Abreu de Nobrega und Nelo Surdez vom Swiss-League-Team HC  Sierre engagiert. Der 21-jährige Abreu de Nobrega ist im Freiburger Eishockey kein Unbekannter, hat er doch die U17 und die U20 bei Gottéron durchlaufen. Bei der Freiburger Elite hat er in der Saison 2017/18 in 42 Spielen beachtliche 84 Skorerpunkte gesammelt und sich so für ein Engagement beim HC  Sierre empfohlen. Bei den Wallisern brachte es Abreu de Nobrega letztes Jahr in 32 Partien auf 9  Tore und 22 Assists und stieg mit dem Team in die Swiss League auf. In der zweithöchsten Schweizer Liga hat der 179  cm grosse und 76  kg schwere Linksausleger bisher zehn Einsätze (1 Tor) absolviert. «Seine Skorerqualitäten kann Bryan hoffentlich auch bei uns ausspielen, sagt Bulls-Trainer Zwahlen. «Bei Sierre kommt er noch nicht so oft zum Einsatz. Bei uns erhält er mehr Eiszeit und kann auch im Box- und im Powerplay Verantwortung übernehmen und sich weiterentwickeln.»

Das Gleiche gilt für ­Nelo Surdez. Der 19-jährige, 173  cm grosse und 72  kg schwere Stürmer hat die Saison mit den U20 des EHC Biel begonnen. Dank einer B-Lizenz hat er für Sierre neun Spiele in der Swiss League absolviert und soll nun bei den Bulls vermehrt Einsatzzeit erhalten. «Beide Spieler waren auf Juniorenstufe stark, die Frage wird sein, wie sie das bei uns in der Swiss Regio League umsetzen können», sagt Zwahlen. Er gehe aber davon aus, dass die beiden das schaffen werden. «Ansonsten hätte Sierre die zwei nicht für die Swiss League engagiert.»

Surdez und Abreu de Nobrega werden weiterhin mit Sierre trainieren. Weil die Walliser mit Genf-Servette eine Zusammenarbeit pflegen und regelmässig Spieler des National-League-Vereins ausgeliehen erhalten, sind Surdez und Abreu de Nobrega momentan überzählig und können für Düdingen auflaufen. Das könnte sich allerdings ändern, sollte bei Sierre plötzlich Not am Mann sein.

Probleme in der Offensive

In der gleichen Situation befindet sich der 20-jährige Loic Vouardoux, den dritten Sierre-Spieler, der momentan das Trikot der Bulls trägt. Der 20-jährige Verteidiger hat in dieser Saison dank einer B-Lizenz bereits sechs Spiele für Düdingen absolviert und sich dabei als die erhoffte Verstärkung erwiesen. Die Probleme der Sensler liegen aber weniger in der Defensive als in der Offensive. Hinten stehen sie gut, vorne haben sie in den letzten fünf Partien aber nur sechs Tore zustande gebracht. Zu wenig, um im Playoff-Kampf zu bestehen – die Bulls sind unter den Strich gerutscht.

Am Samstag (17.15 Uhr) haben sie die Chance, dies wieder zu ändern. Die Aufgabe beim spielstarken Tabellenzweiten Dübendorf wird allerdings keine einfache sein.

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