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Düdingen Bulls stehen im Halbfinal

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Autor: markus rudaz

Der Sieg und damit die Verkürzung auf 1:3 in der Serie am letzten Dienstag hatte den Waadtländern ganz offensichtlich neuen Lebensgeist eingehaucht. Mit aggressivem Forechecking machten sie Druck auf die Sensler Hintermannschaft. Die Platzherren konnten so ihr Spiel nicht wirklich aufbauen und Villars hatte optisch Vorteile. Allerdings standen die Einheimischen gut und liessen nur wenige gefährliche Abschlussmöglichkeiten zu. Der Druck der Gäste zahlte sich aber doch aus, und nach einem versuchten «Buebetrickli» gingen sie im Nachschuss in der 7. Minute in Führung. In der Folge wurde die Partie ruppig. Düdingen konnte sich nun allmählich lösen. Einmal mehr vermochten sie jedoch auch beste Möglichkeiten nicht zu nutzen. Sträflich sündigte dabei Schafer, der zweimal alleine auf den Gästehüter Echenard losziehen, diesen aber nicht bezwingen konnte. Schliesslich konnten die Düdinger aber doch noch jubeln: Aus spitzem Winkel schlenzte Sassi nach einer Viertelstunde auf Pass des stark spielenden Fontana den Puck in die Maschen.

Schafer mit Unterzahltor

Das zweite Drittel mussten die Bulls während fünf Minuten in Unterzahl beginnen, weil Rigolet am Ende des ersrten Drittels in die Kabinen geschickt worden war (Stockstich). Aber Düdingen blieb Herr der Situation, liess Villars kaum ein echtes Powerplay zu. Im Gegenteil – plötzlich enteilte Schafer den zu weit aufgerückten gegnerischen Verteidigern und liess diesmal dem gegnerischen Hüter keine Chance. Dieses Resultat blieb bis zur zweiten Pause bestehen, wobei Düdingen dem 3:1 näher stand als Villars dem Ausgleich. So scheiterte Sassi bei einem Konter abermals am starken Gästehüter (38.), und Schafers Knaller nach einem Bully landete nur am Aussenpfosten (37.).

Für das Schlussdrittel war somit Spannung angesagt. Vorerst schienen die Düdinger die Partie sicher zu kontrollieren. Aber zehn Minuten vor Schluss bewerkstelligten die Gäste doch den Ausgleich – ein abgelenkter Schuss von der blauen Linie fand den Weg ins Tor. Villars drehte prompt auf, und Düdingen verlor kurzfristig die Übersicht. Resultat dieser Verwirrung war der erneute Führungstreffer der Waadtländer, die dreimal aus einem Tohuwabohu vor Hüter Buchs abziehen und schliesslich jubeln konnten. Nun waren die Bulls gefordert – würden sie die Kraft aufbringen, nochmals einen Gang hinaufzuschalten? Dabei kamen ihnen die Gäste entgegen, die fünf Minuten vor Schluss eine Strafe einkassierten. Und die Bulls nahmen dieses Geschenk dankend an: Sassi war erneut der Torschütze. Nun wurde Villars nervös, und Düdingen wirbelte im gegnerischen Drittel. Nur knapp zwei Minuten nach dem Ausgleich war es wieder das Trio Fasel, Fontana und Vollstrecker Sassi, das die Fans jubeln liess. Diesen knappen Vorsprung brachten die Sensler dann über die Runden.

Geduld war entscheidend

«Wir waren zu Beginn der Partie unter Druck, aber Villars kam kaum zu gefährlichen Chancen», schaute Bulls-Trainer Thomas Zwahlen zurück. Er zeigte sich sehr stolz auf die Leistung seines Teams: «Ich habe in der zweiten Pause gesagt, dass wir – egal, was passieren würde – einfach weiter unser Spiel spielen müssen. Wir haben dies nach dem Rückstand gemacht und wurden dafür belohnt.» Die Geduld habe sich ausbezahlt, denn Villars sei nach dem Führungstreffer euphorisch geworden, was vorauszusehen gewesen sei, sagte Zwahlen weiter. Nun geht es für ihn darum, bei vermindertem Training die Batterien aufzuladen, um für die am nächsten Samstag beginnende Halbfinal-Serie gegen Martigny fit zu sein.

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