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Düdingen fand seinen Meister

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Düdingen fand seinen Meister

Fussball 1. Liga – Erste Saisonniederlage bei Meisterschaftsfavorit Etoile Carouge

In einer vorab in der ersten Halbzeit einseitigen Partie hatten die Düdinger gegen die starken Genfer nicht den Hauch einer Chance. Die Gastgeber waren praktisch auf allen Positionen besser besetzt.

Von MARKUS RUDAZ

Am Samstag mussten die Düdinger Spieler und Fans erkennen, dass Märchen nicht ewig andauern. Von Beginn weg waren es die Platzherren, die dem Spiel den Stempel aufdrückten. Angriff um Angriff wurde in Richtung Düdinger Tor lanciert. Die Sensler waren praktisch ständig in der Verteidigung beschäftigt. Und so wurden die wenigen Kontermöglichkeiten, die sich ihnen boten, zumeist bereits im Keim erstickt, weil die Pässe nach vorne selten auch wirklich ankamen. Allerdings fielen die zwei Gegentreffer doch eher unglücklich – wenn sie auch Produkt des ständigen Drucks der Genfer waren. In der 22. Minute – kurz zuvor hatte Baubonne alleine gegen Spicher das Tor um Zentimeter verfehlt – verlängerte Vogelsang eine Flanke unglücklich mit dem Kopf genau in die Füsse von Araujo, der sich nicht zweimal bitten liess. Zehn Minuten später musste Daniel Spicher wegen einer Zerrung ausgewechselt werden. Sein Ersatz Gerhardt hatte seinen Platz noch nicht recht gefunden, als Etoiles Goalgetter Baubonne die kurze Verwirrung in der Freiburger Hintermannschaft eiskalt ausnutzte.

Danach reagierten die Düdinger endlich und kamen durch Schneuwly und Lavorato zu guten Möglichkeiten, wussten diese aber leider nicht zu nutzen. Vielleicht hätte ein Tor in dieser Phase dem Spiel nochmals eine Wende geben können.

Einige Düdinger Chancen

Gleich nach der Pause bot sich erneut Lavorato eine goldene Möglichkeit nach guter Vorarbeit Schneuwlys, doch verstolperte er in aussichtsreicher Position. Carouge liess es nun etwas gemächlicher angehen und wartete auf Konter gegen die nun offensiveren Freiburger. Vorerst rettete der gute Reto Spicher zwar noch gegen den alleine anstürmenden Baubonne (60.). Doch in der 78. Minute war auch er machtlos, als erneut Baubonne mittels Kopf eine Flanke unbedrängt einköpfelte und den Sieg endgültig sicher stellte. Düdingen war nun endgültig nicht mehr zu einer Reaktion fähig.
Etoile Carouge –
Düdingen 3:0 (2:0)

Fontenette. 320 Zuschauer. SR: Philippe Leuba. Tore: 22. Araujo 1:0; 32./78. Baubonne 3:0.
FC Etoile Carouge: Ruiz; Pereira (83. Pedretti), Andrey, Garbani, Samba; Araujo (77. Wydler), Pisino, Guijarrot, Quilez; Vietkieviez (73. Zapico), Baubonne.
SC Düdingen: R. Spicher; D. Spicher (32. Gerhardt); Kaltenrieder, D. Vogelsang; Lavorato (60. Bertschy), Brügger, Giroud, Fasel, Rudhani (64. Krähenbühl); Stulz, Schneuwly.
Bemerkungen: Carouge ohne die verletzten Aubert und Manzolillo. – Düdingen ohne Wohlhauser, Bartels, Favre (alle verletzt), Moser (nicht qualifiziert) sowie Simic und Henchoz (abwesend).
Es gibt eben auch Niederlagen

Für SCD-Trainer Jean-Claude Waeber gibt es an dieser Niederlage nichts zu rütteln: «Carouge war einfach abgeklärter, routinierter und spielte in einem anderen Rhythmus. Wir haben hier einmal den Unterschied zwischen der 2. Liga inter und der 1. Liga gesehen.» Sein Team müsse eben auch mit Niederlagen leben lernen. Etwas trauerte Waeber aber doch den wenigen guten Abschlussmöglichkeiten nach: «In so einem Spiel haben wir nur eine Chance, wenn wir unsere wenigen Möglichkeiten konsequent ausnutzen. Leider war dies nicht der Fall.»

Goalgetter Lukas Schneuwly sah noch andere Gründe für die Niederlage: «Wir waren heute einfach müde. Und der Gegner war praktisch auf allen Positionen, ausser dem Goalie, besser besetzt als wir.» Er meinte, sein Team habe am Samstag nicht so gespielt wie sonst: «So konnten wir gegen dieses starke Team natürlich nicht bestehen. Aber trotzdem denke ich, dass dieses Spiel gezeigt hat, dass wir in dieser Liga durchaus mithalten können. Hätten wir heute einen besseren Tag erwischt, wäre das Spiel sicherlich anders verlaufen.» mr

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