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Düdingen forderte den Leader

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Düdingen hatte gestern Abend eine Herkulesaufgabe zu bewältigen. Gastgeber Sm’Aesch-Pfeffingen ging mit einer blütenweissen Weste in den Spitzenkampf – er hatte alle acht bisherigen Partien für sich entscheiden können. Dabei musste das Team erst einen einzigen Satz abgeben.

Düdingen wollte und musste sich in Aesch aber nicht verstecken, hatte es seinerseits doch seine letzten fünf Spiele gewinnen können. Der Start misslang dem Team von Dario Bettello allerdings. Der Leader lag rasch mit 12:6 vorne. Davon liessen sich die Gäste aber nicht beunruhigen, sie suchten vermehrt die Topskorerin Trine Kjelstrup auf der Diagonalposition – und mit ihr nahm tatsächlich der ganze Angriff der Düdingerinnen Fahrt auf. Beim Stand von 13:13 übernahmen die Power Cats die Spielkontrolle, zumal in der Mitte die fast fehlerfrei agierende Samantha Cash auftrumpfen konnte. Die Baslerinnen vermochten nicht zu reagieren und mussten ihren zweiten Satzverlust der Saison hinnehmen – Düdingen verwertete seinen zweiten Satzball zum 22:25. Die selbstbewussten Gäste nahmen den Elan in den zweiten Satz mit und lagen beim ersten technischen Timeout 8:3 vorne. Sm’Aesch-Pfeffingen liess sich jedoch nicht abschütteln und kam nochmals heran (12:12). Es blieb jedoch zunächst bei diesem Zwischenhoch. Das Heimteam fand (noch) kein Mittel, um gegen die teils dominanten Freiburgerinnen konstant punkten zu können. Diesmal nutzte Düdingen gleich den ersten Satzball (25:19) zur 2:0-Satzführung.

Noch überwiegt der Frust

Gegen jedes andere NLA-Team wäre das die halbe Miete gewesen, nicht aber gegen den Tabellenführer. Aesch-Trainer Andi Vollmer verfügt über viele Optionen auf der Bank, etwa mit Olga Bogdanova. Die grossgewachsene Russin zeichnete mit ihren Punkten mitverantwortlich dafür, dass Satz drei an das Heimteam ging (25:21). Vollmer hatte damit die Erfolgsformel ganz offensichtlich gefunden. Sm’Aesch-Pfeffingen hielt den Druck nun hoch, derweil Düdingens Annahme im Vergleich zur Startphase merklich nachliess – mit dem Satzgewinn von 25:18 ging es in den Tiebreak.

Mit dem Momentum auf seiner Seite zog der Leader durch. Düdingen gab seine 2:0-Satzführung am Ende doch noch aus den Händen und verlor im Entscheidungssatz mit 11:15.

Mit Blick auf den Spielverlauf konnte sich Trainer Bettello im Telefoninterview nicht über den gewonnenen Punkt freuen: «Die Enttäuschung überwiegt. Wir hätten gewinnen können.» Mit etwas Abstand sei er aber sicherlich stolz auf sein Team. «Wir sind die Ersten, die Aesch fordern konnten. Es musste fünf Spielerinnen auswechseln, um den Match zu drehen.» Das Spiel gebe Zuversicht, weil die ersten beiden gewonnenen Sätze auch nicht fehlerfrei gewesen seien, erklärte Bettello.

Telegramm

Sm’Aesch-Pfeffingen -TV Volley Düdingen 3:2

(22:25, 19:25, 25:21, 25:18, 15:11)

Aesch, MZH Löhrenacker. Keine Zuschauer. SR: Sigrist, Zindel.

Sm’Aesch Pfeffingen: Schirmer, Oleksak, Schottroff, Matter, Bates, Duello, Saita (Libera); Christanska, Bogdanova, Oleksak, Wylie, Mäder.

TS Volley Düdingen: Pierret, Sulser, Giustino, Steinemann, Cash, Kjesltrup, Deprati (Libera); Wieland, Eiholzer, Mebus.

Frauen. NLA: Schaffhausen – NUC 3:2. Volley Lugano – Genf 3:2. Toggenburg – Franches-Montagnes 3:1. Aesch-Pfeffingen – Düdingen 3:2. Rangliste: 1. Aesch-Pfeffingen 9/26. 2. Düdingen 8/20. 3. NUC 8/15. 4. Schaffhausen 7/14. 5. Cheseaux 7/9. 6. Lugano 6/8. 7. Franches-Montagnes 8/8. 8. Toggenburg 7/6. 9. Val-de-Travers 4/1. 10. Genf 8/1.

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