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Düdingen gegen Sitten U21 überfordert

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Autor: stefan meuwly

Spiele gegen Sittens U21-Auswahl sind für den Gegner jeweils schwer zu berechnen. Spielt die Super-League-Mannschaft am Vortag, kann das Team von Trainer «Boubou» Richard regelmässig mit Verstärkungen rechnen. Gegen den SCD liefen bei den ganz in Schwarz antretenden Wallisern mit Beney, Bühler, Rochat und «Zaki» Zakrewski denn auch gleich vier Profis auf.

Sitten kaltblütiger

Dennoch war es das Heimteam, das in der Anfangsphase besser ins Spiel fand. Hätte Stulz in der 5. Minute seinen Kopfball nicht neben, sondern ins Gehäuse Beneys gesetzt, wäre die Partie vielleicht so richtig nach dem Gusto von Trainer Weber verlaufen. Doch das mit dem Konjunktiv ist halt immer so eine Sache. Nach einer knappen halben Stunde gingen nämlich die Gäste aus der Weinmetrople in Führung. Nach einen abgeblockten Freistoss zögerte Goalie Schneuwly einen kurzen Moment, was dem herbeieilenden D. Yerly genügte, um das Leder flach ins Netz zu schieben.

Dass aber auch der SCD in der Lage ist, schnell und genau zu kombinieren, bewies er kurz vor der Halbzeitpause. Ein Bilderbuchkonter über Rexhaj und Stulz landete in den Füssen von Rotzetter, der sich aber zu viel Zeit liess und nicht mehr zum Abschluss kam.

Stulz in Panenka-Manier

Im Abschlussverhalten lag denn auch der grosse Unterschied zwischen dem SCD und dem Gästeteam. Just in einer Phase, wo sich die Spielanteile immer mehr ausglichen, profitierte Sitten von einem schlechten Stellungsspiel in Düdingens Abwehr und erhöhte das Skore auf 0:2.

Nachdem zuvor ein Tor Rotzetters noch wegen Abseits annulliert worden war, gelang Spielmacher Stulz in der 60. Minute endlich der Anschlusstreffer. Einen Foulelfmeter versenkte der Freiburg-Rückkehrer in bester Panenka-Manier zum viel umjubelten 1:2.

Doch die Freude des Düdinger Anhangs währte gerade mal drei Minuten: Ein abgefälschter Freistoss des eingewechselten Micic erwischte Schneuwly contrepied und zerstörte so früh die Hoffnungen auf einen Punktgewinn. Für Sittens technischen Direktor und Ex-FCF-Trainer Christian Zermatten ein spielentscheidender Moment: «Dieses Tor kam für uns in der Tat im idealen Moment. Die Mentalität und die Solidarität des SCD ist über die Kantonsgrenzen hinaus bekannt, aber nach diesem Nackenschlag wusste ich, dass wir den Sieg nicht mehr aus der Hand geben würden.»

Jenny soll Stabilität bringen

Der SCD liess den Kopf zwar nicht hängen, fand aber die Mittel nicht, um den solide auftretenden Gegner ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Im Gegenteil: Einen schnellen Konter über Rouiller verwertete D. Yerly in der 71. gar noch zum 1:4-Endstand. Michael Stulz sucht die Gründe für die Niederlage hauptsächlich im eigenen Lager: «Wir haben im Passspiel und in der Defensive Fehler begangen, die einfach nicht vorkommen dürfen.» Trotz dieser vom Resultat her deutlichen Niederlage sieht er aber keinen Grund zur Besorgnis. «Wir können nun mit Jenny und Shala auf zwei starke Spieler zurückgreifen, die bislang noch nicht qualifiziert waren.»

Speziell Jenny, der mit der Referenz zahlreicher Super-League-Schlachten nach Düdingen kommt, kann in der zentralen Abwehr des SCD für die notwendige Stabilität sorgen.

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