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Düdingen gleicht in der Nachspielzeit aus

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Es lief im schmucken Stadion des ehemaligen Erstligisten Payerne bereits die Nachspielzeit, als Schiedsrichter Andreas Aerni den Düdingern nochmals einen ziemlich umstrittenen Freistoss am Sechzehnereck zugestand. Aussenverteidiger Manuel Schwarz knallte den Ball in Richtung Penaltypunkt, wo ihn Mittelfeldspieler Antonio Da Veiga mit dem Kopf abwehren wollte, der Ball landete dann aber im eigenen Tor. Hüter Arnaud Rapin und seine Kollegen schüttelten nur ungläubig den Kopf, während die Sensler inklusive Trainer Rolf Rotzetter das späte Unentschieden fast wie einen Sieg feierten. Klar, dass bei den Einheimischen Frust pur herrschte und sich die drei Unparteiischen beim Verlassen des Terrains einige unschöne Sprüche der erbosten Fans anhören mussten. Auch wenn der Zeitpunkt für das 1:1 glücklich war, gestohlen hat der SCD dieses Remis bestimmt nicht. Über das ganze Spiel hatten die Sensler gleich viele – oder besser gesagt gleich wenige – Möglichkeiten. Und im Gegensatz zum nachlassenden Heimklub konnten sie in der Schlussphase die grösseren Kraftreserven mobilisieren und stellten zudem trotz einigen verletzungsbedingten Absenzen die bessere Auswechselbank.

Payerne verpasst Chance

Während Düdingen dank dem Punkt sogar auf Rang vier vorstiess, kämpfen die spielerisch und technisch guten Waadtländer etwas überraschend immer noch um den Ligaerhalt. Im Team des französischen ­Trainers Michaël Licciardi ­stehen nebst dem ehemaligen ­Düdinger Adnan Rebronja mehr als ein halbes Dutzend seiner Landsmänner, am Ende kam mit dem erst 16-jährigen Tryon Domo sogar noch der Sohn von Captain und Oldie Emmanuel Domo (40) aufs Feld.

Payerne ging kurz nach der Halbzeit nach einem Corner nicht unverdient 1:0 in Führung; Mittelfeldspieler Remy Mendes verwertete den herrenlosen Ball aus wenigen Metern in die Maschen. Danach kam der Heimklub zwar noch zu der einen oder anderen Konterchance, den Stürmern der Roten fehlte im Abschluss jedoch der nötige Zug aufs Tor. Zudem konnte Christoph Catillaz schon im ersten Umgang mit grossem Einsatz Chancen der Waadtländer im letzten Moment unterbinden. Dass es am Ende nicht zum angestrebten Dreier gereicht hat, dafür muss sich ­Payerne an der eigenen Nase nehmen. Am ­Ende wurde das Heimteam für seine Passivität und die ungenügenden Einwechselspieler bitter bestraft. Jetzt braucht das Team in den restlichen drei Spielen mindestens noch einen Sieg, um nicht noch unter den Strich zu fallen.

SCD nach Rückstand erwacht

Bis zum Rückstand wirkte die Offensive der Gäste aus Düdingen praktisch inexistent, erst als man einmal hinten lag, begann die Maschinerie der Sensler langsam zu drehen. «Vielleicht brauchten wir diesen Weckruf», sagte ein glücklicher Manuel Schwarz nach dem Match, er gehörte mit seinen Vorstössen über die rechte Seite zu den Pluspunkten im Team. Mit geschickten Wechseln verstand es Trainer Rolf Rotzetter, seinem lange Zeit erfolglosen Angriffsspiel auch mehr Druck zu verleihen: In der letzten halben Stunde hatte der SCD doppelt so viele Torschüsse wie zuvor. «Dass wir so spät ausgeglichen haben, war sicher glücklich, aber wir haben uns den Punkt im ganzen Spiel mehr als verdient», analysierte Torvorbereiter Manuel Schwarz dieses Spiel, das über weite Strecken von vielen Fehlzuspielen geprägt war und eigentlich auch 0:0 hätte enden können. Wie schon vor einer Woche gegen Vallorbe wurde jedoch der Kampfgeist und das nie Nachlassen der jungen Sensler Mannschaft in der Overtime belohnt, auch wenn es in dieser Szene das Glück des Tüchtigen benötigte. Jetzt will man beim SCD in den restlichen drei Runden möglichst noch Rang drei anpeilen und sich bereits für die nächste Saison spielerisch und taktisch richtig vorbereiten. Die Rückrunde sei laut Schwarz so oder so gut ausgefallen, und motiviert sei die Mannschaft immer noch, obwohl es gegen vorne und hinten nichts mehr zu gewinnen gebe.

Telegramm

Payerne – Düdingen 1:1 (0:0)

Stade Municipal. – 120 Zuschauer – SR: Andreas Aerni. Tore: 53. Mendes 1:0, 92.  De Veiga (Eigentor) 1:1.

FC Stade-Payerne: Rapin; Pradervand (87. Cahungo), Fornerod, E. Domo, Javel; Da Veiga, Mendes (75. Fernandes); A.  Rebronja, Reulier, Cisse (92. D. Domo); Koffi.

SC Düdingen: Tschan; Portmann, Suter, Brünisholz, Schwarz; Balvis (82. Jutzet), Catillaz; Gachoud (59. Neuhaus), Piller (69.  Ragonesi), Bächler (33. Buntschu); Nefic.

Bemerkungen: Payerne ohne Pereira (verletzt), Lutaj (gesperrt). Düdingen ohne Maic und Marcel Aegerter, Nadig, Bürgy, Vonlanthen (alle verletzt); Alexander Baechler mit einer Fussverletzung (umgeknickt) ausgeschieden (33.). Verwarnungen: Pradervand (83.), Cahungo (92.).

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