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Düdingen holt kanadische Internationale

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Düdingen hat das NLA-Kader für die nächste Saison beisammen. Gestern gab der Club die letzten Puzzle-Teilchen bekannt: Vom französischen Cupsieger und Meisterschaftszweiten Cannes kommt die 25-jährige kanadische Internationale Brianna Beamish, und vom NLB-Absteiger Freiburg stösst die 21-jährige Sarina Brunner zum Dritten der abgelaufenen Saison. Beide Neuzugänge sind Aussenangreiferinnen.

Stark in der Verteidigung

Nach dem Ende der erfolgreichen Saison machte Düdingen im April schnell klar, dass es auf Kontinuität setzt. Das Team bleibt über weite Strecken zusammen. Nur auf einzelnen Positionen versucht Düdingen Upgrades zu machen, um nächste Saison noch einen Tick stärker zu sein. So wurde der Vertrag mit der amerikanischen Aussenangreiferin Courtney Felinski nicht verlängert. Ihr Upgrade heisst Brianna Beamish. «Das Ziel war es, die Abnahme und Verteidigung im Team zu verbessern. Zum Beispiel in der Abnahme präziser zu werden, um so die Angriffe von Beginn weg besser aufzubauen», sagt Präsident Christian Marbach. Beamish scheint prädestiniert dafür: In der kanadischen Nationalmannschaft wurde sie nicht nur als Aussenangreiferin, sondern vereinzelt auch als Libera eingesetzt.

Mit 180 Zentimetern ist die Kanadierin für eine Volleyballerin nicht überdurchschnittlich gross. Allzu grosse Dominanz vorne am Netz ist also nicht zu erwarten. «Aber sie hat ganz gute Werte», sagt Marbach. Vorletzte Saison etwa spielte Beamish beim VC Tirol und war die statistisch drittbeste Angreiferin der österreichischen Bundesliga. «Die Alternative wäre gewesen, eine sehr grosse Spielerin zu verpflichten. Aber unser Spiel basiert eher auf hohem Tempo, und wir versuchen, es noch schneller zu machen, deshalb haben wir uns letztlich für die andere Variante entschieden», sagt Marbach.

Ist der grosse Coup möglich?

Mit den zwei letzten Zuzügen ist das Team komplett. Einzig die Personalie Flavia Knutti ist noch offen, da ihr Amerika-Jahr noch nicht ganz in trockenen Tüchern ist. Sollte die zweite Libera wie erwartet nächste Saison nicht in Düdingen spielen, wird ein Ersatz im erweiterten Umfeld des Clubs gesucht.

So oder so wird das Team auf dem Papier noch einen Tick stärker als dasjenige, mit dem Düdingen die abgelaufene Saison auf Rang drei abschloss. Kommt hinzu, dass Dominator Volero Zürich seine Organisation ins Ausland verlagert und als Konkurrent wegfällt. Ist also für Düdingen sogar der grosse Coup möglich? «Wir wollen vorne mitspielen und ich traue diesem Team alles zu. Aber wir arbeiten nicht explizit auf einen Titel hin. Unser Budget bleibt so gut wie unverändert», sagt Marbach. Und die Konkurrenz schlafe nicht. «Pfeffingen war diese Saison einen Tick besser als wir. Und es scheint, als hätte Pfeffingen nächste Saison noch ein besseres Team als dieses Jahr.»

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