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Düdingen holt Sieg nach Zusatzschleife

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Siegeshungrig und überlegen spielten sich die Power Cats am Samstag in Köniz durch die ersten zwei Sätze. Wie schon im ersten Saisonduell gegen die Bernerinnen schienen sie auf dem besten Weg zu einem lockeren 3:0-Sieg zu sein. Die Könizerinnen waren dem Team aus Düdingen derart unterlegen, dass es ihnen in beiden Sätzen nie gelang, die Führung zu übernehmen. Die Gäste kontrollierten den Match in einem Ausmass, das es Trainer Dario Bettello ermöglichte, diverse Wechsel vorzunehmen und so auch seine nominell zweite Garde spielen zu lassen. So wechselte er bei einem Stand von 11:20 Zora Widmer und Francine Marx ein. Kurz darauf folgte auch Pamela Gfeller. Obwohl sich die Könizerinnen daraufhin auf 16:22 kurzzeitig herankämpfen konnten, entschieden die Power Cats auch in der neuen Zusammenstellung den ersten Satz mit 25:17 für sich. Im zweiten Satz führte die krasse Düdinger Überlegenheit zu einem deutlichen 25:16-Erfolg.

Düdingen fällt im dritten Satz in ein Loch

Nach der Zehn-Minuten-Pause war dann aber Schluss mit Lustig für das Bettello-­Team. Köniz gab von Anfang an den Ton an. Die Düdingerinnen fanden den Rhythmus nicht mehr, produzierten plötzlich zahlreiche Fehler und spielten je länger, desto nervöser. Die Bernerinnen hingegen tauten auf; ein effizienter Block und ein nun besseres Zusammenspiel liessen sie hoffen. «Wir schafften es nicht mehr, auf dem Feld genügend Druck aufzubauen, und produzierten viele Servicefehler», kommentierte Coach Dario Bettello den dritten Satz nach dem Match. Die Düdingerinnen kumulierten während des ganzen Matchs dreizehn Servicefehler, rund dreimal mehr als die Gastgeberinnen. «Kombiniert man das mit der Unsicherheit des Teams, die auf zwei umstrittene Schiedsrichterentscheide folgte, gab das dem Gegner viele Möglichkeiten zu punkten», bilanzierte der Tessiner den dritten Satz.

Zwar schafften es die Düdingerinnen, sich nach einem 15:20 noch einmal heranzukämpfen, und erspielten sich gar einen Matchball. Sabel Moffett schlug den Service jedoch ins Out. Eine verpatzte Annahme von Courtney Felinski und ein missglückter Smash der für einmal eher blassen Danielle Harbin ermöglichte Köniz den 27:25-Satzgewinn.

Auch zu Beginn des vierten Satzes wurde Düdingen seiner Favoritenrolle nicht ganz gerecht. Bis zum Stand von 11:12 lagen die zwei Teams auf Augenhöhe, erst dann konnten die Power Cats davonziehen und den Satz schliesslich mit 25:17 gewinnen.

Kräfteraubendes Programm

Das Spiel in Köniz war für Düdingen der Auftakt zu einem happigen Programm bis zur Weihnachtspause. Fünf Spiele in zwölf Tagen – inklusive des Europacupspiels gegen Hapoel Kfar Saba am Mittwoch – gilt es für die Senslerinnen zu absolvieren. Aus diesem Grund schonte Bettello in Köniz einige Stammspielerinnen und verhalf auch den Ersatzspielerinnen zu Spielpraxis. So spielte Pamela Gfeller den ganzen dritten Satz und einen Teil des vierten Satzes anstelle von Ines Granvorka. Dazu meinte Bettello: «Der Match war unter Kontrolle. So können die Spielerinnen geschont werden und die Ersatzspielerinnen Matchpraxis sammeln.»

Telegramm

Köniz – Düdingen 1:3 (17:25, 16:25, 27:25, 17:25)

Sporthalle Weissenstein. – 400 Zuchauer. – SR: Wiederkehr/Ciemiega

Köniz: Fabien, Guerra (Libera), Hadzisalihovic, Peit, Duarte, Aragao, Schauss; Maurer, Ackermann.

TS Volley Düdingen: Marbach, Granvorka, Deprati (Libera), Becker, Harbin, Felinski, Moffett; Marx, Widmer, Gfeller, Knutti.

Bemerkung: Wahl zu den besten Spielerinnen: Fabien und Marbach.

NLA. Resultate. 13. Runde: Cheseaux – Kanti Schaffhausen 1:3 (23:25, 15:25, 25:22, 18:25). Franches-Montagnes – Volero Zürich 0:3 (16:25, 19:25, 23:25). Neuenburg UC – Galina Schaan 3:2 (24:26, 23:25, 25:21, 25:20, 15:10).

Rangliste: 1. Aesch-Pfeffingen 12/33 (36:9). 2. Volero Zürich 13/32 (34:10). 3. Düdingen 13/29 (34:19). 4. Kanti Schaffhausen 13/26 (32:22). 5. Neuenburg UC 13/18 (23:26). 6. Volley Lugano 13/16 (21:28). 7. Franches-Montagnes 13/14 (21:30). 8. Köniz 14/13 (19:31). 9. Galina Schaan 13/12 (21:34). 10. Cheseaux 13/2 (6:38).

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