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Düdingen holt zwei neue Amerikanerinnen

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Tara Mueller und Katie Fuller waren in der abgelaufenen Saison zwei der Teamleaderinnen der Düdinger NLA-Volleyballerinnen. Doch die beiden Amerikanerinnen kehren dem Schweizer Volleyball den Rücken (siehe FN vom 16. Mai). Mueller spielt nächstes Jahr mit Istres in der französischen Liga, Fuller wird ihre Karriere aller Voraussicht nach in den USA fortsetzen. «Wir hätten gerne mit den beiden weitergemacht, das haben wir stets betont. Aber natürlich haben wir uns auch frühzeitig nach einem Plan B umgeschaut.»

 Diesen Plan B hat der Klub gestern nun präsentiert. Mit Allison Mayfield und Kylie Atherstone sind es wiederum zwei Amerikanerinnen, die in die Fusstapfen des Duos Mueller/Fuller treten sollen. Zwei Teamleaderinnen weg, zwei erfahrene Amerikanerinnen neu im Team. Wie fällt die Transferbilanz dieser gewichtigen Wechsel aus? «Auf dem Papier sind wir sicher nicht schlechter geworden», sagt Trainer Nicki Neubauer. «Die neuen Spielerinnen bringen genügend Qualitäten mit. Ich bin sicher, dass wir gute Scoutingarbeit geleistet haben. Ausserdem bringen neue Spielerinnen immer neue Energie in ein Team. Nun geht es einfach noch darum, wiederum ein Team zu formen.»

MVP der spanischen Liga

Neubauer ist überzeugt, dass dies auch gelingen wird. «So weit ich das bisher beurteilen kann, bringen beide Neuverpflichtungen im menschlichen Bereich grosse Qualitäten mit. Das ist ein Aspekt, dessen Wichtigkeit oft unterschätzt wird.»

Doch auch die sportliche Vita des neuen Duos lässt sich sehen. Insbesondere Kylie Atherstone hat in ihrer Karriere bereits durchaus aufhorchen lassen. 2011 holte die heute 27-Jährige mit Ciutadella die spanische Meisterschaft und wurde zur wertvollsten Spielerin der Liga gewählt. «Ihre Verpflichtung ist ein Glücksgriff», sagt Neubauer über die athletische Linkshänderin, die die Diagonalposition einnehmen wird. «In der Analyse haben wir gemerkt, dass dem jungen Team ein bisschen zusätzliche Erfahrung guttun würde. Atherstone bringt genau diese gewünschte Erfahrung mit. Sie wird Verantwortung übernehmen und bringt ein Gesamtpaket mit, bei dem es töricht gewesen wäre, nicht zuzugreifen.» Das gestern Abend verschickte Communiqué des Klubs unterstreicht die hohen Erwartungen an Atherstone. «Dank ihrer grossen Erfahrung kann sie die während der letzten Saison oft vermisste Stabilität ins Team bringen», steht dort geschrieben. Zuletzt machte Atherstone ein Jahr Wettkampfpause. «Nach ihrem Engagement in Spanien ging sie nach Puerto Rico und verletzte sich dort an der Schulter. Sie musste sich operieren lassen und hat die Verletzung danach richtig auskuriert», so Neubauer. Dem Volleyball blieb sie dennoch auch in der vergangenen Saison treu. An der University of Southern California war sie als Team-Managerin der Männervolleyballmannschaft tätig. «Und sie hat beim dortigen Frauenteam mittrainiert, um sich fit zu halten.»

Wie Athersone hat auch Allison Mayfield bereits Erfahrungen in Europa gesammelt. Nach einigen sehr erfolgreichen Jahren mit dem Universitätsteam von Kansas City spielte sie in der Saison 2012/13 mit Clamart als Profi in der französischen Liga, ehe sie wieder nach Kansas zurückging. «Sie ist sich gewohnt, viel Verantwortung zu übernehmen», schreibt der Klub in seiner Mitteilung.

Lakovic bleibt

Das Team für die Saison 2014/15 nimmt immer mehr Gestalt an. Die montenegrinische Nationalspielerin Andrea Lakovic hat für ein weiteres Jahr unterschrieben. Ebenfalls weiter zum Team gehören Kristel Marbach, Pamela Lejczik sowie die jungen Sarah Trösch, Melissa Vanis, Mona Rottaris, Flavia Knutti und Anna Niederhauser. Weitere Ergänzungen wird der Klub in den nächsten Wochen bekannt geben. «Darunter wird sicher noch eine Mittelblockerin sein», sagt Neubauer. «Wir möchten wieder mit einem dreizehner, vierzehner Kader in die Saison starten. Es wird ähnlich wie letztes Jahr, wir werden also auch wieder mit fünf Ausländerinnen spielen.»

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