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Düdingen II zu fehleranfällig

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Mit drei Siegen in den ersten drei Begegnungen war Düdingen II sehr erfolgreich in die 1.-Liga-Meisterschaft gestartet. Die anfängliche Euphorie ist inzwischen aber etwas der Ernüchterung gewichen. In den letzten vier Partien setzte es für das junge Sensler Team drei Niederlagen ab, die letzte am Sonntag beim Freiburger Derby gegen den VBC Kerzers (1:3).

Die beiden Teams duellierten sich in der Sporthalle Leimacker anfangs auf Augenhöhe, wobei das Spiel von zahlreichen Eigenfehlern auf beiden Seiten geprägt war. Düdingen konnte einen Rückstand wettmachen und den ersten Satz mit 25:22 für sich entscheiden. Auch der zweite Durchgang war lange auf Messers Schneide. Die Gastgeberinnen begingen insgesamt aber zu viele Servicefehler, so dass Kerzers der Satzausgleich gelang (26:24).

Der Aufsteiger aus dem Seeland vermochte in der Folge seine Fehlerquote zu senken – im Gegensatz zu den Einheimischen. So gingen die nächsten beiden Sätze ebenfalls verloren, und Düdingen musste mit einer 1:3-Niederlage vom Feld. «Wir hatten sehr gute Phasen, dann schlichen sich aber wieder zu viele leichte Eigenfehler ein, mit denen wir uns selbst ein Bein gestellt haben», bedauerte Düdingens Trainer Philip Gabathuler. «Die Unsicherheit nach den letzten Niederlagen war dem Team anzumerken. Den jungen Spielerinnen fehlt die Erfahrung, um in solchen Situationen Verantwortung übernehmen und das Team kompakt zusammenhalten zu können.»

Nach der zweiten Derby-Niderlage der laufenden Saison – gegen Murten hatte Düdingen II vor zwei Wochen mit 0:3 verloren – liegen die Senslerinnen in der Tabelle auf dem vierten Platz. Zwischenzeitlich hatten die Power Cats die Rangliste angeführt. «Wir haben anfangs davon profitiert, dass wir gegen die schwächeren Teams gespielt haben», sagt Gabathuler. «Der gute Start hatte zur Folge, dass bei den Spielerinnen die Erwartungshaltung übermässig gestiegen ist und sich nun wegen den Niederlagen etwas Frust breitgemacht hat. Daraus müssen wir unsere Lehren ziehen, dann geht es wieder aufwärts.»

Murten bleibt weiter auf Siegeskurs

Ihren sechsten Sieg im sechs­ten Spiel haben derweil die Murtner Volleyballerinnen gefeiert. Gegen Neuenburg III haben die Seeländerinnen bewiesen, dass es in einem Team nicht darauf ankommt, wer spielt, sondern dass das «zusammen» entscheidend ist. Dass Murten früh einen Vorsprung aufbauen konnte, verhalf auch den jungen Spielerinnen dazu, gegen das Neuenburger Schlusslicht Matchpraxis sammeln.

Wenn durch die druckvollen Anspiele der Murtnerinnen nicht gerade direkt ein Punkt geholt wurde, konnte zumindest das Angriffsspiel der jungen Neuenburgerinnen geschwächt werden. Deshalb stellten die Annahmen für Murten keine ersthafte Herausforderung dar, und die Passeuse hatte stets drei Anspielmöglichkeiten. Ihre Zuspiele wurden im Angriff häufig direkt verwertet.

So gewann Murten ebenso klar wie verdient mit 3:0 und bleibt an der Tabellenspitze der 1. Liga. st/kh/ms

Telegramme

Düdingen II – Kerzers 1:3 (25:22, 24:26, 18:25, 20:25)

TS Volley Düdingen II: Kressler, Vanis, Hübscher, Tschäppeler, Freiburghaus, Bourban, Sprumont, Portmann (Libera); La Mazza, Emmenegger, Hauri (Libera).

VBC Kerzers: Sutter, Etter, Montani, Schwander, Engel, Kim, Riedo (Libera); Winkelmann, Müri, Ziehlmann.

Murten – Neuenburg III 3:0 (25:14, 25:10, 25:11)

TV Murten Volley: Bieri, Zürcher, Wieland, Meier, Helfer, Allegrini, Schmutz, Leo, Marchet, Jäggi, Spicher.

1. Liga. Rangliste: 1. Murten 6/17 (18:4). 2. Visp 6/16 (18:4). 3. Kerzers 7/16 (19:10). 4. Düdingen II 7/12 (13:12). 5. Servette Star Onex 7/12 (16:13). 6. Cossonay 7/10 (12:14). 7. Ecublens 7/10 (12:13). 8. Cheseaux III 7/4 (7:18). 9. Sion 7/3. 10. Neuenburg III 7/2.

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