Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Düdingen mit Mühe beim Schlusslicht

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Nach dem Sieg gegen Lugano stieg der TS Volley Düdingen gestern gestärkt in die Bahnhofshalle von Luzern. Der gestrige Gegner stand zu Spielbeginn auf dem letzten Rang. Düdingens Coach Nicki Neubauer warnte vor dem Spiel allerdings, dass die Zentralschweizerinnen nicht zu unterschätzen seien. «Der letzte Rang täuscht. Erst mal spielen, dann werden wir sehen», wies Neubauer darauf hin, dass im Volleyball immer alles möglich ist und Ranglisten – vor allem so früh in der Saison – nicht immer der Realität entsprechen müssen.

Der Luzerner Trainer Dario Bettello gab sich jedenfalls vor Spielbeginn kämpferisch: «Wenn es gut läuft, können wir gegen viele Teams gewinnen, aber wir haben Probleme mit der Konstanz. Ich hoffe, dass wir heute wie zuletzt gegen Sm’Aesch eine gute Leistung zeigen können.» Das Team hat dieses Jahr sehr spät mit dem Training angefangen, und daher ist es für Luzern erst mal wichtig, zueinanderzufinden und so die Leistung aufs Feld zu bringen.

Schwacher Start, starker Finish

So sollte sich Neubauers Warnung bewahrheiten. Das Spiel begann auf einem sehr hohem und schnellen Niveau mit vielen guten Blockaktionen auf beiden Seiten. Keines der Teams leistete sich mehr als die bitter erzwungenen Fehler bei Netzaktionen. Auf keiner Seite war auch nur eine Spur von Leichtsinn oder Zögern zu sehen. Der Tabellenletzte agierte nämlich von Beginn weg ohne allzu grossen Respekt vor dem favorisierten Gegner. Die jungen Luzernerinnen setzten voll auf Risiko und entschieden so den ersten Satz für sich. Unter der Leitung der Ex-Düdingerin Sarah Trösch erspielte sich Luzern schnell die 25 Punkte. Trösch führte vorne am Netz wunderbar Regie und brachte so ihr Team unter grossem Trommelwirbel spielend zum ersten Satzgewinn.

Danach schlichen sich bei den Einheimischen allerdings Eigenfehler ein. Luzern brach ein, und Düdingen spielte kraftvoll und entschlossen. Diese Entschlossenheit war sichtbar im fast schon verbissenen Spiel von Sabel Moffett: Gemeinsam mit Tamara Ignjic vermochte sie mit ihrem Auftreten das Team mitzureissen. Trotz dem Hänger gegen Ende des Satzes und diversen starken Block und Angriffsaktionen der grossen Tschechin Boulovas konnte Düdingen den zweiten Durchgang gewinnen.

Den Verlust des ersten Satzes hatten die Freiburgerinnen zwar umgehend wettmachen können, in der Endphase des dritten verloren sie aber plötzlich wieder den Faden – und prompt war der eine Punkt weg.

Erst danach fand Düdingen zu seiner wahren Stärke, gewann sowohl den vierten Durchgang (25:12) als auch das Tiebreak (15:9) ganz klar und holte sich so zumindest doch noch einen 3:2-Erfolg. Die Power Cats zogen gleich zu Beginn des Tiebreaks weg, und die Luzernerinnen vermochten sich nicht ein weiteres Mal aufzuraffen.

Probleme mit der Annahme

Mit dem Sieg der Power Cats gegen Luzern, obwohl es teilweise brenzlig wurde, war Headcoach Niki Neubauer zufrieden: «Wir konnten uns heute selbst beweisen, dass wir Qualität zeigen können. Wir können zur richtigen Zeit Dinge abrufen, die spielentscheidend sind. Wir haben die Energie gefunden, um das Spiel für uns zu entscheiden.» Der erfreute Coach gab aber zu: «Es fühlt sich allerdings momentan noch als extrem schwere Arbeit an», erklärt er weiter. Für die Power Cats sei es immer schwierig, in dieser kleinen Bahnhofshalle von Luzern zu spielen. «Es gibt kaum Orientierungspunkte», kommentiert Neubauer die topmoderne Bahnhofshalle, wo die meisten Zuschauer wegen der schmalen Tribüne allerdings auf Stühlen neben dem Feld sitzen.

Das Problem, das gestern zu den zwei verlorenen Sätzen geführt hatte, waren die Probleme bei der Annahme. Vielfach nahmen die jungen Luzernerinnen im Service volles Risiko, was den Senslerinnen stark zusetzte.

Wie auch bei Luzern war das altbekannte Problem der fehlenden Konstanz präsent. «Wir müssen lernen, unser Spiel komplett durchzuziehen», bilanzierte Neubauer ab. Er erhofft sich nach der Rückkehr der verletzen Chantale ­Riddle wieder mehr Lösungen und noch konstanteres Spiel im Team.

Telegramm

Luzern – Düdingen 2:3 (25:17, 16:25, 25:23, 12:25, 9:15)

160 Zuschauer.

Top Volley Luzern: Rohrer, Neumannova, Perkovac, Trösch, Blazevic, Boulova, Milton; Smiljkovic, Wassner, Radulovic, Bachmann, Bösch.

TS Volley Düdingen: Brletic, Marbach, Edberg, Gfeller, Ignjic, Granvorka, Moffet; Riddle, Widmer, Niederhauser, Knutti.

Bemerkungen: Wahl zu den besten Spielerinnen: Korina Perkovac und Ignjic.

Mehr zum Thema