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Düdingen nach Niederlage abgestiegen

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Autor: Kurt Ming

An und für sich durfte der Tabellenvorletzte Düdingen bei einem Sieg gegen Aufsteiger Giffers-Tentlingen noch hoffen, dem drohenden Abstieg in letzter Sekunde zu entrinnen. Aber irgendwie glaubte die Mannschaft von Interimstrainer Dominik Waeber offenbar nicht mehr so ganz an eine Rettung. Anders ist die über weite Strecken lasche Einstellung seiner Boys dieses im Freundschaftsrahmen ausgetragenen Meisterschaftsspiels nicht zu erklären.

Schon vorher verpasst

Wer in einem solchen Match, in dem der Gegner höchstens im Spargang zur Sache geht, vier Tore kassiert, hat den Ligaerhalt ganz einfach nicht verdient. Allerdings verpasste der SCD diesen nicht erst gestern Abend. Die Weichen Richtung 3. Liga stellte man wohl schon damals im vorentscheidenden Match in Semsales, als es einige Einsspieler laut Trainer Martin Weber scheinbar vorzogen, mit der ersten Mannschaft im Stade de Suisse zu spielen, statt ihren Kollegen zu helfen, die drei überlebenswichtigen Punkte zu holen. Der darauf folgende Trainerwechsel und der Derbyheimsieg gegen das damals noch Aufstiegshoffnungen hegende Plaffeien waren so gesehen nur noch ein kurzes Strohfeuer in einer langen Negativspirale. Vielen jungen Spielern dieser Mannschaft wird eine Drittligasaison in ihrer Entwicklung jedoch sicher nicht schaden.

Wer hat noch nicht – wer will noch mal?

Dieser von beiden Seiten offensiv geführte Match lief unter dem Motto spielen und spielen lassen. Der Heimklub agierte erneut mit drei Stürmern und suchte sein Glück im Offensivfussball. Mit drei Treffern – zwei davon gingen dabei allerdings auf das Konto von Verteidiger Yannick Aebischer – ging dieser gewagte Schachzug in Sachen Offensive auf. Weil man sich aber hinten Schnitzer um Schnitzer leistete, ging man nach gut 90 Minuten trotzdem als unglücklicher Verlierer vom Platz. Dies vorab darum, weil Giffers-Tentlingen fast durchwegs zielstrebig operierte und mit Sheptim Kryeziu den besten Stürmer auf dem Platz hatte.

Vorab in der ersten Halbzeit nutzten die Gäste ihre Torchancen fast optimal aus, während die Düdinger auf der anderen Seite bis kurz vor Halbzeit ihre Möglichkeiten zum Teil kläglich vergaben. Trotzdem konnte man innert kurzer Zeit noch vor dem Tee auf 2:2 stellen und somit nochmals Hoffnung schöpfen. Nachdem der SCD zwanzig Minuten vor Schluss nochmals in Rückstand geriet, kam dank dem Ausgleich in der Schlussphase nochmals Spannung auf. Als der SCD inklusive Goalie Vogelsang in der Nachspielzeit alles riskierte, erzielte der zur Halbzeit eingewechselte Kolly gegen seine ehemaligen Kollegen den Siegestreffer.

Hut ab vor Aufsteiger Giffers

Mit diesem Sieg hat Auftsteiger Giffers nochmals ein positives Zeichen unter seine starke erste Saison in der 2. Liga gesetzt. Die junge Mannschaft von Trainer Richard Aeby, der auf nächste Saison sein Amt an Bruno Stulz abgibt, zeigte an diesem Abend einmal mehr, welch spielerische Fortschritte man in den letzten Jahren getätigt hat.

Passfolgen über mehrere Stationen waren an der Tagesordnung, und wenn man hinten etwas intensiver zur Sache gegangen wäre – man wollte scheinbar den Bezirkskonkurrenten trotzdem nicht zu sehr ärgern -, hätte es wohl am Ende ein klareres Resultat gegeben. So oder so darf man die Senseoberländer als die positive Überraschung der Saison werten, und wenn nicht der kleine Einbruch nach der Winterpause gewesen wäre, hätte diese Mannschaft im Klassement noch weiter vorne landen können.

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