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Düdingen rückt zur Spitze auf

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 Flink ist er, der 19-jährige Düdinger Stürmer Abdoulay Kone. In der Anfangsphase entwischte er den gegnerischen Verteidigern mehrmals und provozierte in der 24. Minute eine Notbremse des Lancy-Torhüters David Fontaine. Kone wurde ausserhalb des Strafraums von den Beinen geholt und Ersatztorwart Béné Mbele sah sich einem Freistoss von Ermin Gigic gegenüber. Der Düdinger hämmerte das Leder allerdings an den Pfosten. Es sollte nicht das letzte Mal in diesem unterhaltsamen Spiel sein, dass der Ball an die Torumrandung knallte.

Bereits vor der richtungweisenden Roten Karte begann das Aluminium-Festival: Der Schuss des Genfers Yedi Zahiri in der 17. Minute wurde von einem Düdinger Verteidiger abgelenkt und landete am Pfosten. Doch damit hatte sich die Offensivkraft der Genfer weitestgehend erschöpft – spätestens nach dem Platzverweis lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Lancy nahm in der Folge das Tempo erfolgreich aus dem Spiel und Düdingen kam nur selten vor das gegnerische Tor.

 Drückende Überlegenheit

Der Seitenwechsel schien den Senslern gut getan zu haben: Sie starteten mit neuem Schwung und einem unberechenbaren Kone im Sturm. In den Minuten nach dem Wiederanpfiff wurde er zweimal an der Strafraumgrenze sowie einmal im Strafraum zu Fall gebracht. Bei dieser Aktion blieb der Pfiff des Unparteiischen aus, was zur allgemeinen Entrüstung beitrug. Einer der Freistösse–wiederum von Gigic getreten–prallte an die Unterkante der Latte. Düdingens Trainer Martin Lengen reagierte mit einem Doppelwechsel. Und siehe da: Der frische Seitenläufer Sylvain Mora brachte neuen Schwung ins Spiel. Eine seiner Hereingaben wurde von einem Genfer Verteidiger beinahe ins eigene Tor gelenkt. Ein Eckball für die Sensler folgte – und wieder landete der Ball nur am Gehäuse: Diesmal war der Pechvogel Elvis Corovic.

Nachlässige Sensler

Mit drei Aluminiumtreffern hätte Düdingen die Führung längst verdient gehabt. In der 67. Minute war es – wie könnte es anders sein – Abdoulay Kone, der die vermeintliche Erlösung brachte: Wie so oft in dieser Partie entwischte er den gegnerischen Verteidigern und lupfte den Ball über Mbele ins Tor. Pech für den Düdinger, dass er sich bei dieser Situation verletzte. Mit der Führung schien das Spiel gelaufen. Doch die Sensler vergaben munter Chance um Chance, und Lancy kam in der 80. Minute prompt zu einem Freistoss. Mouelle Koum profitierte von dem Durcheinander im Strafraum und brachte den Ball über die Linie. Die Düdinger Fangemeinde musste allerdings nicht lange leiden: Wiederum war es Mora, der den Ball von rechts gefährlich in den Strafraum brachte, Ermal Uka konnte einschiessen.

Erstaunlich war aber, dass die Sensler wiederum fahrlässig mit der Führung umgingen. Sie liessen sich kurz vor Spielende ein zweites Mal in die eigene Platzhälfte drängen, und Zahiri verfehlte den Ausgleich nur knapp. «In der zweiten Halbzeit stellten wir auf drei Verteidiger um und konnten den Druck erhöhen. Prompt kamen wir dadurch zu einem Tor. Doch wir spielten nach der Führung etwas zu hektisch und verpassten es, den Sack vorzeitig zuzumachen», analysierte Düdingens Trainer Martin Lengen nach dem Spiel.

Zufrieden mit der Vorrunde

 Mit dem knappen, aber insgesamt verdienten Sieg liegt Düdingen nach der Vorrunde auf dem dritten Rang und darf nächste Woche Freiburg zum Spitzenkampf empfangen. Mit etwas mehr Glück im Abschluss dürften drei Punkte drin liegen.Lengen zieht zur Saisonhälfte eine positive Bilanz. «Mit der Vorrunde bin ich sehr zufrieden, denn wir haben nur ein einziges Spiel verloren. Die Mannschaft hat es sich verdient, dass das Derby nächste Woche gegen Freiburg zugleich der Spitzenkampf sein wird.»

 

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