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Düdingen setzt auf den Langsamverkehr und will seine Schulden abbauen

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Autor: karin aebischer

Düdingen Im Finanzbereich sind die Ziele bis Ende der laufenden Legislatur klar: Düdingen will Schulden abbauen und den Steuerfuss beibehalten. «Wir sind in der Periode des Schuldenabbaus», sagt Ammann Kuno Philipona. Darum lägen bis 2016 im Bereich Kultur, Sport und Freizeit beispielsweise keine grossen Investitionen in Bauten drin. «Die Vereine werden wir jedoch unterstützen wie bisher.»

Für die Arbeitszone Birch hat sich der Gemeinderat zum Ziel gesetzt, in Zusammenarbeit mit der kantonalen Wirtschaftsförderung der Agglomeration dort einen guten Arbeitgeber anzusiedeln. «Damit von den Investitionen etwas zurückkommt», sagt Kuno Philipona. Düdingen wolle eine aktive Landpolitik betreiben, um Arbeitsplätze zu schaffen. «Das Land ist bereit.»

Grandfey–Düdingen

Langsamverkehr ist für den Gemeinderat ebenfalls ein wichtiges Thema. Dies zum einen im Bereich der Fuss- und Veloverbindungen für Schüler, zum anderen aber auch im Zusammenhang mit der geplanten Langsamverkehrsachse Grandfey–Düdingen via die Verbindung beim SBB-Viadukt Toggeliloch. «Das ist eine wichtige Verbindung nach Freiburg», sagt Philipona. Auch Vorstudien für Langsamverkehrsverbindungen nach Jetschwil und Heitiwil sind geplant. «Wir setzen alles daran, dass auch der Bau der Verbindungsstrasse Birch–Luggiwil, der unter der Leitung des Bundesamtes für Strassen läuft, vorangetrieben wird.» Auch vom Bahnhof in die Arbeitszone Birch ist eine Langsamverkehrsachse geplant. Und schliesslich habe sich der Gemeinderat zum Ziel gesetzt, das Projekt Umfahrungsstrasse aktiv voranzutreiben.

Als Mitglied der Energiestadt Region Sense will die Gemeinde im Energiebereich in den kommenden Jahren einiges bewegen. «Die Realisierung eines Fernwärmenetzes für den Anschluss der Gemeindeliegenschaften ist ein wichtiges Legislaturziel», erklärt der Ammann. Die Sanierung der Gemeindeverwaltung, die schon seit Jahren verschoben wird, könne hingegen höchstens angeplant werden.

Im Bildungsbereich wird der Gemeinderat bei den Eltern eine Bedürfnisabklärung für die Einführung von Tagesstrukturen durchführen und je nach Ergebnis ein Konzept ausarbeiten. Zudem wird das Leitbild aus dem Jahr 2001 von der Schule überarbeitet, wie Vize-Syndic André Schneuwly erklärt. Alles, was im sozialen Bereich laufe, sei gut verankert und könne weiterentwickelt werden, sagt Schneuwly. Er freut sich darüber, dass das neue Integrationsprojekt «Düdingen gemeinsam» zustande kommt.

Rolle in Agglo überprüfen

Was die Agglomeration Freiburg angeht, will der Gemeinderat die Rolle Düdingens im Verbund überprüfen und sich für die notwendigen Veränderungen einsetzen. Aufgrund der gemachten Erfahrungen sollen der Mehrwert und die Einschränkungen bei einer Mitgliedschaft beurteilt werden.

Auch die Organisation der Exekutive selbst will der Gemeinderat überprüfen. Wer zum Beispiel das Ressort Ortsplanung innehabe, komme bei einer solch grossen Gemeinde wie Düdingen zeitlich ziemlich an seine Grenzen, sagt Kuno Philipona. Deshalb werden verschiedene Organisationsmodelle für eine Reorganisation auf der strategischen und der operativen Ebene angeschaut. «Das geschieht jedoch nicht von heute auf morgen.»

Basis:Konzepte und Leitbilder

Die Legislaturziele der ISO-zertifizierten Gemeinde Düdingen gelten als Führungsinstrument der Gemeinde. Die Basis des gesamten Prozesses bilden das Ortsleitbild «Düdingen im Jahr 2020», das Altersleitbild sowie das Kulturkonzept der Gemeinde, erklärt Vize-Ammann André Schneuwly gegenüber den FN.

Ein weiterer Ausgangspunkt für das Erarbeiten der Legislaturziele sei die Evaluation der vergangenen Legislaturziele sowie eine Befragung bei der Bevölkerung. Auch die Leitsätze, das Arbeitscredo des Gemeinderates, wird miteinbezogen. Parallel zu den Legislaturzielen 2011–2016 besteht auch ein Finanzplan, der gemäss Gemeinderat regelmässig überarbeitet wird. ak

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