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Düdingen sorgte für Offensivwirbel

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Düdingen sorgte für Offensivwirbel

Schweizer Cup – Stulz schoss sein Team 3 Minuten vor Schluss eine Runde weiter

Dieses Spiel hätte eigentlich mehr als nur 200 Zuschauer verdient. Mit sieben zum grössten Teil herrlich herausgespielten Toren sorgten die beiden Teams für offensive Musik. Defensiv offenbarten jedoch noch beide Verbesserungspotenzial.

Von MARKUS RUDAZ

Schon nach einer Viertelstunde setzten die Düdinger Spieler die Idee ihres Trainers Waeber haargenau um: Mit einem Steilpass wurde der schnelle Lukas Schneuwly lanciert, und dieser schlenzte das Leder an Hüter Valente vorbei, zentimetergenau in die entfernte linke Ecke. Doch allmählich fanden die Gäste aus dem Baselbiet ebenfalls besser ins Spiel, und es dauerte nicht lange, bis Achmetovic, nachdem sein erster Versuch kurz vorher noch von David Vogelsang auf der Linie abgefangen wurde, ausgleichen konnte.

Nach einer etwas flauen Phase hatten die Düdinger kurz vor dem Pausenpfiff nochmals zwei gute Möglichkeiten. Doch zuerst wurde Brügger hart ins Sandwich genommen, und kurz darauf sah Stulz seinen Schluss von Hüter Valente reflexschnell abegwehrt.

Das Spiel kippte hin und her

Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag: Kurz nach diesem Wiederbeginn musste Marco Vogelsang bereits hinter sich greifen. Einmal mehr war ein gegnerischer Spieler bei der Deckungsarbeit vergessen worden. Tato bedankte sich mit seinem Kopftor.

Doch diesmal waren es die Düdinger, die umgehend reagierten. Nur fünf Minuten später köpfelte Brügger einen Freistoss Schneuwlys herrlich in die Maschen. Eine knappe Viertelstunde vor Ende der Partie war es wieder Brügger, der mit einem Schlenzer aus dem Lauf heraus – mehr stolpernd als laufend – das vermeintliche Siegestor schoss. Doch die Freude währte nur kurze Zeit. Praktisch im Gegenstoss kassierte Libero Spicher einen Elfmeter. Maissen liess sich diese Chance nicht entgehen. Aber die Düdinger hatten ihr Pulver noch nicht verschossen. Drei Minuten vor Schluss setzte sich Giroud im Zweikampf energisch durch, bediente den in der Mitte mitgelaufenen Stulz. Dieser brauchte sich nur die Ecke auszusuchen – er schoss in die nahe linke Ecke.

Wenig später hatte Stulz die endgültige Siegsicherung auf dem Fuss. Doch sein Schluss klatschte nur von der Latte ab.

Für die Moral

Düdingens Trainer Jean-Claude Waeber meinte zum Spiel: «Es brauchte heute etwas Nerven. Es ging auf und ab. Die Meisterschaft wird wohl auch so verlaufen. Aber dieser Sieg war gut für die Moral meiner Spieler.» mr
Düdingen – Muttenz 4:3 (1:1)

Leimacker. 240 Zuschauer. SR: Stoljkovic. Tore: 14. Schneuwly 1:0; 26. Achmetovic 1:1; 48. Tato 1:2; 53. Brügger 2:2; 77. Brügger 3:2; 79. Maissen 3:3 (Penalty); 87. Stulz 4:3.
SC Düdingen: M. Vogelsang; D. Spicher, Kaltenrieder, D. Vogelsang; Lavorato (61. Krähenbühl), Brügger, Giroud, Favre (74. Schumacher), Rudhani; Schneuwly, Stulz.
SV Muttenz: Valente; Schneuber, Sander (89. Spallino), Maissen, Bieri; Tato, Stohler, Taganelli, Achmetovic; Biancavilla, Früh (76. Leganyi).
Bemerkungen: Verwarnungen: Bieri (75.), D. Spicher (78.), D. Vogelsang (92.), Spalino (92.).

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