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Düdingen steckte den kleinen Hänger schnell weg

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Der TS Volley Düdingen hatte das Jahr 2016 am 20. Dezember mit einem 3:1-Sieg in Cheseaux erfolgreich abgeschlossen. Die ausländischen Spielerinnen nutzten die anschliessende Pause, um in ihrer Heimat neue Kraft zu tanken, und auch der Rest des Teams profitierte von den Festtagen, um die Köpfe zu lüften. «Die Pause hat uns allen gutgetan», sagte Trainer Nicki Neubauer im Hinblick auf die nächsten Wochen, die zahlreiche Herausforderungen in Meisterschaft sowie Schweizer- und CEV-Cup für Düdingen bereithalten. Am 28. Dezember war es dann mit dem Beine-hoch-lagern jedoch wieder vorüber: «Nach drei intensiven Trainingstagen hatte das Team über Silvester nochmals frei. Und seit Montag gilt es definitiv ernst.»

Sensiblere Annahme

Denn schon gestern stand in der Leimacker-Halle die erste Bewährungsprobe auf dem Programm. Zu Gast im Championat war Franches-Montagnes. Die Equipe aus dem Jura reiste mit einem Punkt Vorsprung in der Tabelle auf das im fünften Rang klassierte Düdingen an. «Die Jurassierinnen gehören zu den Top 4 der Liga. Wir wollen den Sieg, damit wir den Anschluss an die Spitze halten können», erklärte Neubauer vor dem ersten Ballwechsel die Bedeutsamkeit des Spiels. Die Aussichten auf Punkte standen nicht schlecht. Düdingen konnte im Vergleich zum ersten Aufeinandertreffen diesmal in besserer Verfassung antreten. Im November bei der 1:3-Auswärtsniederlage hatte die lange Zeit verletzte Amerikanerin Chantale Riddle ein voreiliges Comeback gegeben (sie musste im nächsten Spiel gleich wieder passen), und bei der kurz zuvor engagierten Ersatz-Ausländerin Tamara Ignjic lief noch der Integrationsprozess.

Dieses Duo zeichnete gestern denn auch für die meisten Punkte (zusammen 33) des Heimteams verantwortlich. Wirkte Düdingen im Startsatz (25:20) in den entscheidenden Momenten entschlossener, brach es im zweiten Durchgang nach einer 4:0-Führung komplett ein. Eigenfehler zuhauf bei Service und Annahme führten zur 19:25-Satzniederlage. Letztlich entpuppte sich dies aber nur als ein zwischenzeitlicher Hänger: Mit 25:13 und 25:18 gingen die Sätze drei und vier, orchestriert von Ines Granvorka, an Düdingen, das mit diesem Sieg Franches-Montagnes in der Rangliste überholt hat. «So ein Satz wie der zweite kann immer mal passieren», bilanzierte Neubauer. «In der Annahme sind wir sensibler als letzte Saison, wir fallen schneller aus dem System raus. Wichtig ist, dass wir schnell wieder den Tritt finden – so wie heute.»

Mit Blick auf den CEV-Cup

Weiter geht es für Düdingen nun am Sonntag mit dem Achtelfinal im Schweizer Cup auswärts bei B-Ligist Toggenburg. Das ursprünglich auf Samstag angesetzte Meisterschaftsspiel bei Branchenprimus Volero wurde auf Wunsch der Zürcher­innen in den März verschoben. Volero trifft am nächsten Dienstag in der Champions League auf Dynamo Moskau und will mit Testspielen gegen den zweifachen Club-Weltmeister Eczacibasi Istanbul heute und morgen die richtige Pace für Dynamo finden. Auch in Düdingen wird vorausgeblickt. «Toggenburg ist nicht derart kompakt, dass es eine intensive Vorbereitung erfordert», so Neubauer. Vielmehr hat der Trainer im Gegensatz zu seinen Spielerinnen schon das Hinspiel der Sechzehntelfinals im CEV-Cup vom 11. Januar im Kopf. Dann wird der französische Tabellenleader Béziers Angels im Freiburger St. Leonhard zu Gast sein.

Telegramm

Düdingen – Fr.-Montages 3:1 (25:20, 19:25, 25:13, 25:18)

Leimacker. 383 Zuschauer.

TS Volley Düdingen: Riddle, Brletic, Marbach, Ignjic, Granvorka, Moffett, Edberg (Libera); Gfeller, Niederhauser, Widmer.

Franches-Montagnes: Buchwalder, Edelmann, Kronenberg, Zaloznik, Busquets, Castiglione, Sciarini (Libera); Rebetez, Squyres, Buchwalder.

Die weiteren Resultate: Volley Lugano – Neuenburg UC 3:1 (25:16, 22:25, 20:24, 30:28). Kanti Schaffhausen – Cheseaux 3:1 (14:25, 25:15, 25:22, 25:15). Köniz – Volley Top Luzern 3:1 (19:25, 25:19, 25:7, 25:18).

Rangliste: 1. Zürich 13/38 (39:3). 2. Aesch-Pfeffingen 13/36 (38:9). 3. Neuenburg 14/26 (30:21). 4. Düdingen 14/23 (31:26). 5. Franches-Montagnes 13/21 (24:22). 6. Köniz 14/17 (24:32). 7. Cheseaux 14/14 (18:31). 8. Lugano 14/13 (20:36). 9. Schaffhausen 15/12 (19:38). 10. Luzern 14/7 (12:37).

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