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Düdingen steht im Halbfinal

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Die NLA-Volleyballerinnen aus Düdingen haben mit dem Sieg am Samstag ihr Saisonziel erreicht. Zum dritten Mal in den vergangenen zehn Jahren stehen die Senslerinnen im Halbfinal.

Die Befürchtung, dass Luganos Last-Minute-Verpflichtung Nette Peit die Tessiner klar stärken könnte, hat sich nicht bewahrheitet. Obwohl Lugano die Angriffe über die estnische Aussenangreiferin stark forcierte, konnte das die Power Cats nicht gross beeindrucken. Lugano vermochte die Oberhand im Spiel nie zu gewinnen und musste so nach der zweiten 0:3-Niederlage gegen Düdingen die Taschen nach dieser Best-of-3-Serie bereits packen.

Gute Vorbereitung

Die Power Cats waren vor der Partie auf der Hut gewesen. Headcoach Dario Bettello sagte vor dem Spiel: «Die Spielerinnen sind gut vorbereitet, konzentriert und fokussiert. Es wäre eine Überraschung, wenn wir heute verlieren würden, doch der Druck auf die einzelnen Spielerinnen kann die Partie beeinflussen.» Das hat er glücklicherweise nicht. Zwar hatten die Düdingerinnen im dritten Satz einige brenzlige Situationen zu überstehen, die aber dafür das Spiel umso spannender machten. Fast als wäre es zur Unterhaltung der Zuschauer einstudiert worden, gelang Düdingen ab der zweiten Hälfte des dritten Satzes gute Action, und es wurde spektakuläres Volleyball geboten. Die Zuschauer kamen so auf ihre Kosten, und Düdingen – das die ersten zwei Sätze klar dominiert hatte – beendete das Spiel mit Bravour. Nach 74 Minuten und wiederum nur drei Sätzen gewannen die Power Cats auch das zweite Spiel gegen Lugano und damit erwartungsgemäss auch bereits die Viertelfinal-Serie.

Dario Bettello war erfreut über den klaren und sehenswerten Sieg vor 326 Zuschauern. «Man muss der Mannschaft ein Kompliment machen: Zweimal in Serie 3:0 zu gewinnen ist nicht einfach.»

Lugano ging im dritten Satz volles Risiko ein und brachte Düdingen kurz aus dem Konzept. «Wir hatten mit der Annahme plötzlich Mühe und wollten uns wahrscheinlich schon zu früh auf den Lorbeeren ausruhen», so der Headcoach schmunzelnd. Am Ende verwertete sein Team dennoch bereits den ersten Matchball zum ungefährdeten 25:16- 25:17-25:22-Sieg.

Nun gegen Aesch

In der bereits 10-jährigen NLA-Geschichte des Clubs zieht Düdingen damit zum dritten Mal in den Playoff-Halbfinal ein. Erstmals konnte Volero Zürich dank des Sieges im letzten Saisonspiel gegen Aesch-Pfeffingen umgangen werden und wird den Power Cats somit nicht bereits im Halbfinal gegenüberstehen. Die Chancen auf den erstmaligen Finaleinzug sind deshalb aus Düdinger Sicht durchaus intakt. Gegner wird Sm’Aesch-Pfeffingen sein. Die Baslerinnen, welche die Qualifikation auf Rang zwei abschlossen, setzten sich im Viertelfinal gegen Galina Schaan ebenfalls mit 2:0 durch. «Jetzt haben wir zehn Tage Zeit, uns vorzubereiten. Ich erwarte offene und spannende Spiele», so Bettello.

In der Meisterschaft gewann Aesch-Pfeffingen zwei von drei Direktduellen, beim letzten Aufeinandertreffen fügte Düdingen dem kommenden Gegner allerdings eine äusserst schmerzhafte Niederlage zu, die Aesch den Qualifikationssieg kostete.

Auch der Halbfinal wird im Modus Best-of-3 gespielt. Als schlechter klassiertes Team spielt Düdingen zunächst zu Hause, die Spiele zwei und allenfalls drei werden dann im Baselbiet stattfinden.

Telegramm

Düdingen – Lugano 3:0 (25:16, 25:17, 25: 22 )

Leimacker-Halle, Düdingen. 326 Zuschauer.

Düdingen: Becker, Harbin, Felinski, Marbach, Granvorka, Moffett, Deprati; Widmer, Marx, Gfeller, Knutti, Holler.

Lugano: Torterolo, Amaral, Borelli, Einarsdottir, Trösch, Peit, Zini; De Marchi, Galic, Gonzalez, Fanelli.

Beste Spielerinnen: Granvorka und Peit.

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