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Düdingen steigt nach Sieg über Sitten in die 1. Liga auf

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Eishockey, Aufstiegsrunde 2./1. Liga: 800 Zuschauer im Freudentaumel

Die Ausgangslage war klar, Düdingen musste dieses letzte Aufstiegsspiel unbedingt gewinnen, um definitiv aufzusteigen, denn Wallisern hätte ein Unentschieden genügt. Irgendwie sah man den beiden Teams diese ungleiche Einstellung während der ganzen Partie an. Die Einheimischen suchten von Beginn weg resolut den Sieg, während Sitten doch etwas auf Abwarten spielte. Mit dem Resultat, dass die Bulls sich die grössere Anzahl an Torchancen schufen, und am Ende den fairen und spannenden Match zurecht gewannen. Vorab im zweiten Teil des Spiels war der Aufsteiger die komplettere Mannschaft. Sitten trat zu diesem entscheidenden Match nur gerade mit vier Verteidigern und neun Stürmern an und konnte so das relativ hohe Tempo nicht durchstehen.

Der Matchfilm

Ein einziges Tor im nervösen Startdrittel. Kurz vor Ablauf der ersten 20 Minuten kann Loosli einen Schuss von P. Muller ins Tor ablenken. Dieses 1:0 war für den weiteren Verlauf des Spiels richtungsweisend.

Im zweiten Drittel hatte Sitten seine besten Momente. Kein Wunder, dass in dieser Phase der Ausgleich fiel. Im Überzahlspiel erwischte Mozzini den sonst fehlerfreien Langenegger.
Die aufregendste Szene des Spiels: Mit oder vielleicht just nach dem zweiten Sirenenton schoss Wicky das 2:1. Der Schiri gab den Treffer nach kurzer Absprache mit den Linesmen. Sitten legte Protest ein. Wohl ohne Erfolg.
Im letzten Abschnitt dominierte Düdingen das Spiel und schoss noch zwei weitere Tore. Der Gast hatte nicht mehr die Kraft zu reagieren.

Ausgeglichenheit entscheidend

Sowohl am Freitag gegen Tramelan, wie gestern gegen Sitten profitierte der letztjährige Aufsteiger aus der 3. Liga von seiner grösseren Ausgeglichenheit. Düdingen war in dieser Poule jenes Team, das am meisten mit drei kompletten Linien agierte. Dazu hatten die Bulls in Goalie Langenegger und Spielern wie Hofstetter, Pascal Müller und Mischler tragende Leute, die doch mit der Einsatzbereitschaft der übrigen Mannschaft den Erfolg garantierten. Dazu standen hinter den Senslern in diesen Aufstiegsspielen ein fanatisches Publikum, dass demTeam den Rücken stärkte.

Düdingen – Sitten 4:1 (1:0, 1:1, 2:0)

Leimacker: 800 Zuschauer. SR Schweingruber, Huguet/Huguenin.
Langenegger; Hofstetter, Vonlanthen; Curty, Andenmatten; Corpataux, Worni; Mischler, Wicky, Dietrich; Loosli, P. Müller, Berger; M. Müller, Braaker, Dannesbö.
Praz, Schaller; Ritz, Birrer; Zanoli, Micheloud, Massy; Bongard, Zimmermann, Andrey; Wedge, Mozzini, Bonnet.
19. Loosli (P. Müller, Berger) 1:0; 26. Mozzini (Zanoli) 1:1; 40. Mischler 2:1; 48. Dietrich (Loosli) 3:1; 56. Loosli (P. Muller) 4:1.
Düdingen 3-mal 2 Minuten; Sitten 4-mal 2 Minuten. Düdingen ohne Bissig und Gauch (beide verletzt); Sitten ohne Constantin, Dekumbis (beide verletzt). Pfostenschuss Wicky (29.). Wahl zu den besten Spielern: Langenegger, Zanoli. Sitten spielt den Match unter Protest zu Ende.

Kameradschaft
und Teamgeist

«Ich bin überglücklich, dass wir den Aufstieg geschafft haben. Die Mannschaft hat sich heute an meine taktischen Anweisungen gehalten. Einzig im zweiten Drittel hatten wir etwas Probleme. Das umstrittene 2:1 hat uns sicher geholfen. Meine Mannschaft hat dann diese Ausgangslage genutzt. Unsere Aufstiegstrümpfe waren die Kameradschaft und der Teamgeist.»

«Es ist super vor so einem phantastischen Publikum den Aufstieg zu schaffen. Immer wenn es in dieser Saison heiss wurde, ging ein Ruck durch unser Team. Deshalb die guten Spiele gegen Tramelan und heute gegen Sitten. Ich möchte an dieser Stelle auch den beiden Gegnern in der Poule ein Kompliment machen, es waren gute und faire Gegner.»

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