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Düdingen stolpert gegen Cheseaux knapp

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Autor: Nicolas Fahrni

Düdingen wollte sich zuhause unbedingt für die klare Niederlage im Hinspiel rehabilitieren. In der Meisterschaft konnten die Senslerinnen ihr Heimspiel gegen Cheseaux dank einer hervorragenden Leistung gewinnen, und genau daran wollte das Team von Grossrieder anknüpfen. Wegen verletzungsbedingten Problemen auf der Mitteposition agierte Diagonalspielerin Heler neu als Mittelblockerin. Sie tauschte ihren Platz mit Captain Schneuwly. Neu in die Startformation rückte Fasel, die die angeschlagene Aellen ersetzte.

Derartige Probleme kennt Cheseaux zurzeit nicht. Die Waadtländerinnen bewiesen im Januar eine gute Nase auf dem Transfermarkt und konnten sich mit der Amerikanerin Cmaylo entscheidend verstärken. Brisant: Cmaylo war auch bei Düdingen im Gespräch, aus Kostengründen verzichtete man auf den Transfer.

Verletzungen brachten die Wende

Der Startsatz war geprägt durch lange Ballwechsel und gute Verteidigungsaktionen beider Teams. Direkte Punkte gelangen selten. In diesem Zermürbungskampf lag jeweils die Mannschaft obenauf, die beim Gegner mehr Fehler provozieren konnte. Bei Düdingen meisterte Heler die neue Position mit Bravour. Fasel hingegen fand nicht recht ins Spiel und wurde früh durch Aellen ersetzt.

In den ersten drei Sätzen wurden die rund 400 Zuschauer regelmässig mit volleyballerischen Leckerbissen versorgt. Nach drei gespielten Sätzen lagen die engagierteren Düdingerinnen verdient mit 2:1 vorne.

Im 4. Satz beim Stand von 8:9 erlitt Düdingen eine Schrecksekunde. Die Zuspielerin Volpi wurde von Ayer nach einer unglücklichen Blockaktion hart am Kopf getroffen und ging zu Boden. Nach kurzer Pause konnte Volpi aber weiterspielen. Wenige Punkte später brach Cheseaux‘ Mittelblockerin Skrivan ohne Fremdeinwirkung zusammen und konnte nicht mehr weiterspielen.

Diese beiden Verletzungen wirkten sich entgegengesetzt auf das Spiel der beiden Teams aus. Düdingen wirkte unsicher und spielte unkonzentriert, bei Cheseaux hingegen wirkte der Ausfall der Mittelblockerin wie Balsam. Skrivan fauchte in den ersten drei Sätzen immer wieder ihre Mitspielerinnen an; es schien, als wäre ein Störfaktor weggefallen. Cheseaux spielte befreit auf, während Düdingen den Tritt nie mehr fand und schlussendlich diskussionslos mit 2:3 unterlag.

Düdingen kann sich nächstes Wochenende im kleinsten Final gegen Biel noch Platz 7 sichern. Gegen die Seeländerinnen verlor Düdingen während der Meisterschaft zweimal knapp und hat somit noch eine Rechnung zu begleichen. Biel verfüge über eine ziemlich kleingewachsene aber sehr kompakte Mannschaft, die über eine hervorragende Verteidigung verfüge, meinte Assistenztrainer Schneuwly. Nächsten Sonntag dürfte in Düdingen zur Saisonderniere wiederum für Spektakel gesorgt sein.

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