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Düdingen trotzt allen Widrigkeiten

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Die Waadtländer Gäste von Star Forward begannen die Partie wesentlich druckvoller. Nicht verwunderlich, dass mit Captain Michel Zwahlen bereits nach nur 37  Sekunden ein erster Düdinger auf die Strafbank wanderte – allerdings ohne negative Folgen. Forward blieb jedoch die spielbestimmende Mannschaft, Düdingen seinerseits kam nur sehr selten zu Gegenangriffen. So verbrachte Forward-Hüter De Simone im ersten Drittel lange Zeit einen ruhigen Abend. Die Bulls kassierten zudem vier Strafen, konnten sich im Boxplay allerdings gut in Szene setzen.

Der Führungstreffer für die Einheimischen fiel somit entgegen dem Spielgeschehen eineinhalb Minuten vor Ende des ersten Drittels. Antoine Maillards Pass von hinter dem Tor schlenzte Rückkehrer Janick Holzer – der letzte Saison Captain von Ligakonkurrent Huttwil war, auf diese Saison hin eigentlich kürzertreten wollte, seit gestern aber wieder für seinen früheren Club Düdingen spielt – in die nahe Torecke. Doch die Bulls brachten diesen Vorsprung nicht in die erste Drittelspause: 38  Sekunden vor dem Pausenpfiff vermochten sich die Sensler eine ganze Zeit lang nicht aus der eigenen Zone zu lösen. Am Ende landete ein Rückpass genau auf der Kelle von Bariatti, der dem starken Bulls-Hüter Fragnoli keine Abwehrchance liess.

Mit mehr Biss

Ganz anders kamen die Düdinger aber für das Mitteldrittel aus der Kabine. Plötzlich waren sie es, die dem Spiel den Stempel aufdrückten; sie drängten nun ihrerseits das junge Team aus dem Waadtland mehrheitlich in dessen Verteidigungszone zurück. Allerdings waren die Abschlussversuche dann zumeist nicht allzu gefährlich. Allmählich verloren so die Gastgeber etwas den Rhythmus, und im selben Mass kam Forward wieder auf. Eine Schrecksekunde gab es bei Spielmitte, als ein Düdinger Spieler einen Angriff lancieren wollte, jedoch von hinter dem Tor seinen eigenen Torhüter anschoss und um ein Haar ein Slapstick-Tor provozierte.

Doch kurz danach kamen die Düdinger erstmals zu einer Überzahlsituation. Der Puck zirkulierte gut, doch es wollte kein Treffer gelingen. Als der Morges-Spieler soeben auf das Eis zurückgekehrt war, klappte es dann aber doch noch: Topskorer Yannick Stettler lenkte vor dem Tor einen Schuss Luca Knuttis unhaltbar ab. Und in der 37. Minute vermochten die Gastgeber sogar mit zwei Längen vorzulegen, als Matthias Jörg mit einem Schlenzer den verdeckten gegnerischen Hüter erwischte.

Überraschenderweise brachten die Bulls im letzten Abschnitt den Sieg ohne grosses Zittern über die Runden. Man kämpfte mit viel Herzblut, konnte sich auf einen starken Hüter Fragnoli verlassen und ging keine unnötigen Risiken ein. Das brachte zwar nicht allzu viel energiegeladenes Eishockey auf das Spielfeld, doch es war nicht an den Bulls, das Spiel zu machen. Und Morges, das ebenfalls nur mit drei Linien angetreten war, schien nicht wirklich in der Lage, noch einmal einen Zacken zuzulegen.

Stolz auf sein Team

Dass seine Mannschaft einige Zeit gebraucht habe, um sich zu finden, sei für ihn absolut klar, sagte Düdingens Trainer Thomas Zwahlen: «Man muss sehen: Hier stand praktisch eine neue Mannschaft auf dem Eis. Diverse Spieler mussten neue Positionen einnehmen, mit anderen Mitspielern auf das Eis gehen. Dass es da nicht sofort harmoniert, ist wohl klar.» Zwahlen zeigte sich aber sehr erfreut über den grossen Einsatzwillen der eingesetzten Spieler: «Ab dem zweiten Drittel haben wir einfacher gespielt, auch mit mehr Präzision. Zudem konnten wir uns einmal mehr auf einen sehr guten Torhüter verlassen.» Angetan war er auch von Neuverpflichtung Janick Holzer, der bisher in der 3. Liga gespielt hatte und gleich bei seinem ersten Einsatz für die Bulls ein Tor erzielte, aber ebenso von den jungen Spielern. Sorgenfalten bereitete dem Trainerduo Zwahlen/Dreier indes die immer länger werdende Verletztenliste. So ist nun auch Dousse mit Rückenproblemen für das Samstagsspiel fraglich. Allerdings weiss man in Düdingen, dass die Ersatzspieler durchaus Verantwortung übernehmen können. «Immerhin haben wir mit einem derart dezimierten Team den Viertplatzierten geschlagen und den Sieg im letzten Drittel sehr sicher über die Zeit gebracht», bilanzierte ein zufriedener Thomas Zwahlen.

Telegramm

Düdingen – Star Forward 3:1 (1:1; 2:0; 0:0)

Eisbahn Sense-See. 248 Zuschauer. SR: Leimgruber (Baumgartner, Romang). Tore: 19. Holzer (Maillard, Knutti) 1:0; 20. (19:42) Bariatti (Baragano) 1:1; 33. Stettler (Knutti, Fontana) 2:1; 37. Jörg (Schlapbach) 3:1.

Strafen: 6-mal 2 Minuten gegen die Bulls; 5-mal 2 Minuten gegen Forward.

HC Düdingen Bulls: Fragnioli; Jörg, Zwahlen; Kohler, Spicher; Tschanz, Schmid; Dousse, Fontana, Stettler; Braichet, Schlapbach, Bussard; Knutti, Holzer, Maillard; Chassot.

HC Star Forward: De Simone; Orella, Cordey; Baragano, Anex; Thévoz, Vouardoux; Bariatti, Lahache, Mémetau; Antisin, Henry, Di Iullo; Smith, Heughebaert, Dixon Lancia; Ben Salem.

Bemerkungen: Bulls ohne die verletzten Hayoz, Zaugg, Baeriswyl, K. Roggo, Perdrizat, Blanchard, Nussbaumer, Kessler, Thom sowie ohne Buillard (Militär). Dousse fällt während des Spiels ebenfalls verletzt aus.

Rangliste: 1. Sierre 9/24 (34:22). 2. Huttwil 9/20 (33:26). 3. Dübendorf 9/16 (32:26). 4. Valais Chablais 9/15 (35:28). 5. Basel-Kleinhüningen 9/15 (32:26). 6. Star Forward Lausanne-Morges 9/15 (28:28). 7. Düdingen 9/12 (20:24). 8. Wiki-Münsingen 9/11 (28:33). 9. Bülach 9/11 (29:32). 10. Thun 9/9 (30:36). 11. Chur 9/8 (28:34). 12. Seewen 9/6 (23:37).

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