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Düdingen überrannt

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Düdingen überrannt

2. Liga interregional: Lyss siegte 6:1

Der SC Düdingen kassierte beim Leader SV Lyss die dritte Niederlage in Folge. Lyss dominierte das Spiel von A bis Z und das Resultat hätte sogar noch höher ausfallen können. Bleibt zu hoffen, dass sich die Düdinger schnell erholen.

Von FRANZ BRÜLHART

Nach den zwei Niederlagen gegen Romont und Köniz musste Düdingen beim Leader Lyss antreten. Das Spiel begann fast mit einem Paukenschlag – aber nur fast!

Erste Halbzeit verschlafen

In der ersten Minute spielte der Lysser Goalie Gehri einen Pass nach vorne. Dieser blieb beim Düdinger Giroud hängen. Der fackelte nicht lange und schoss aus 30 Metern direkt aufs Tor. Gehri konnte den Schuss nur mit Mühe abwehren. Es sollte die einzige gute Chance der Düdinger in der ersten Halbzeit bleiben. Was die Wey-Elf bis zur Pause zeigte, verdient das Prädikat «Spitzenklasse». Immer einen Schritt schneller, aggressiver und präziser als die Sensler. Angriffswelle um Angriffswelle rollte gegen Spicher und es war nur eine Frage der Zeit, bis es bei ihm einschlug. So eröffnete Ambriz per Kopf in der 5. Minute das Skore für Lyss. In der Folge erhöhten Kamarys (2x) und Bucak auf 4:0. Bei optimaler Chancenauswertung hätte das Pausenresultat gut und gerne 7:0 heissen können! Zu allem Unglück für die Gäste kassierte Gerhardt noch eine Ampelkarte.

Düdingen gab nicht auf

Wer nun dachte, die Düdinger würden den Kopf in den Sand stecken, hatte sich getäuscht. Die Tatsache, mit einem Mann weniger anzutreten, zwang die Waeber-Elf nun endgültig, ideenreicher zu spielen. Es gelangen einige gute Spielzüge, der erfolgreiche Abschluss blieb jedoch aus. Das offensive Spiel der Düdinger eröffnete den Lyssern einige Kontermöglichkeiten. Der starke Amerikaner Ambriz erhöhte so auf 6:0. Kurz vor Schluss gelang Rudaz auf Zuspiel Schneuwlys der Ehrentreffer. In der zweiten Hälfte konnten die Düdinger das Spielgeschehen ausgeglichener gestalten, und das Tor von Rudaz lässt fürs nächste Spiel hoffen.

Schwierige Situation

Düdingens Trainer Jean Claude Waeber: «Unser Team befindet sich im Moment in einer schwierigen Situation. Die zwei ersten Spiele haben wir gut gespielt, aber verloren. Ich habe meinen Spielern gesagt, sie sollen ruhig bleiben, konzentriert spielen – auch wenn es gegen den Leader geht. Meine Spieler haben in der ersten Hälfte zu viele Positionsfehler gemacht und das hat Lyss konsequent ausgenutzt. Zeitweise verhielten sich meine Verteidiger wie Junioren. In der Kabine sagte ich, sie sollten nun endlich und so spielen wie vor Matchbeginn besprochen. Wir gingen in der zweiten Hälfte konzentrierter ans Werk und hatten auch unsere Chancen. Die anstehenden Spiele werden schwierig für uns. Wir sind eine gute Mannschaft; was uns aber fehlt, sind ein, zwei herausragende Spielerpersönlichkeiten, wie Lyss sie hat. Im Moment sind wir blockiert. Es heisst jetzt arbeiten, arbeiten und nochmals arbeiten!»
Lyss – Düdingen 6:1 (4:0)

Sportplatz Grien. – 150 Zuschauer. – SR: Giarratana (Basel).
Tore: 5. Ambriz 1:0; 18. Kamarys 2:0; 33. Bucak 3:0; 41. Kamarys 4:0; 73. Ambriz 5:0; 80. Ambriz 6:0; 89. Rudaz 6:1.
SV Lyss: Gehri; Meile (58. Wyssbrod, 68. Leibundgut), Birkhofer, Messerli, Zimmermann; Rüttimann, Blank, Bucak, Gomez (74. De Feo); Kamarys, Ambriz.
SC Düdingen: Spicher; Vogelsang, Decastel (61. Macculi), Stulz, Gerhardt; Rudaz, Giroud, Grebasch, André Fasel (46. Adrian Fasel); Schneuwly, Isljami (46. Ifambi).
Bemerkungen: Düdingen ohne Bateza, Schmutz und Bula (verletzt). – Verwarnungen: 36. Gerhardt (Reklamieren), 45. Gerhardt (Gelb-Rot, Foulspiel), 46. Vogelsang (Foul), 78. Schneuwly (Unsportlichkeit).

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