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Düdingen Volley trotzt den widrigen Umständen und gewinnt einen Punkt

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Die Voraussetzungen für das Duell gegen Sm’Aesch-Pfeffingen waren auf Düdinger Seite alles andere aus rosig. Trainer Nicki Neubauer musste am Samstag auf die verletzten Vanessa Belli, Tara Mueller und Mellisa Vanis verzichten, zudem musste Pamela Lejczyk mit Köniz spielen, und Julia Dietrich fehlte wegen eines zweiwöchigen Sprachaufenthalts im Rahmen ihrer Schulausbildung. So konnte der Österreicher für das Duell nur auf acht Spielerinnen zurückgreifen–und auch dies nur, weil die 17-jährige 2.-Liga-Spielerin Laura Cipri ihr Debüt in der NLA gab.

Energieleistung von Andrea Lakovic

Umso überraschender war es, das die Partie zwischen Aesch-Pfeffingen und dem bisherigen Überraschungsteam äusserst spannend verlief. Das Spiel wogte ständig hin und her, die Senslerinnen gewannen den ersten Satz. Dabei liessen sie sich auch nicht davon abschrecken, dass Andrea Lakovic beim ersten Ballwechsel nach einem Sprung nur auf einem Fuss landete und sich dabei das Fussgelenk verdrehte. «Andrea hat danach auf die Zähne gebissen und mit einer riesigen Energieleistung die Partie zu Ende gespielt», zollte Nicki Neubauer der 23-jährigen montenegrinischen Nationalspielerin nach dem Spiel Respekt.

Im zweiten und dritten Satz verloren die Düdingerinnen allerdings etwas den Faden, hatten plötzlich Mühe in der Abnahme. «Weil einige Spielerinnen auf für sie ungewohnten Positionen agieren mussten, klappte die Organisation auf dem Spielfeld nicht optimal», erklärte Neubauer. In dem Masse, wie Düdingen abbaute, legten die Baslerinnen zu und gewannen mit 25:20 und 25:18 die Sätze zwei und drei relativ deutlich.

Fehlende Alternativen

Düdingen zeigte aber Moral und kämpfte sich nochmals in die Partie zurück. «Wir haben voll auf Risiko gespielt und noch die Positionen gewechselt», so Neubauer. Das Risiko zahlte sich aus. Sm’Aesch-Pfeffingen hatte Mühe, sich auf den Wechsel von Anniara Munoz auf die Diagonalposition einzustellen, so dass die Freiburgerinnen Punkt um Punkt sammeln und den vierten Satz mit 25:21 gewinnen konnten.

Auch im Tiebreak ging der TSV Düdingen Volley 4:0 in Führung, ehe er völlig unerwartet einbrach. «Wir kamen während vier, fünf Punkten nicht aus der Rotation raus, weil wir vorne keine Angreiferinnen hatten.» Mit Laura Cipri und Nicole Dietrich–die sonst als Libera spielt–standen zwei eher klein gewachsene Düdingerinnen vorne am Netz. «Das hat Aesch-Pfeffingen clever und sehr konsequent ausgenutzt», so Neubauer. «Wegen den vielen Abwesenden fehlten uns in dieser Phase die Alternativen, um aus dieser Situation herauszukommen».

«Haben wohl einiges richtig gemacht»

So konnten die Gäste nur noch viermal punkten und mussten schliesslich den Baslerinnen mit 15:8 den Entscheidungssatz überlassen.

Bei Nicki Neubauer hielt sich die Enttäuschung über die Niederlage in Grenzen. «Der gewonnene Punkt könnte in der Endabrechnung noch viel wert sein. Die Spielerinnen waren am Ende zwar nicht zufrieden mit dem Ergebnis, weil sie sehr ehrgeizig sind. Ich denke aber, dass wir tapfer gekämpft und das Beste aus der Situation gemacht haben.»

Anders fiel die Reaktion auf das 3:2 aufseiten von Aesch-Pfeffingen aus. Die Stimmung im Publikum war gedrückt, so, als hätte das einheimische Team gerade ein Spiel verloren. «Aesch hat sich angesichts unserer Voraussetzungen natürlich mehr erhofft als nur zwei Punkte», sagt der Düdinger Trainer. «Das die Basler Zuschauer nach dem Spiel enttäuscht waren, zeigt, dass wir wohl einiges richtig gemacht haben.»

Telegramm

Aesch – Düdingen 3:2

TSV Düdingen Volley:Andrea Lakovic, Lina Sunström, Cosima Wieland, Anna Otasevic, Laura Cipri, Nicole Dietrich, Anniara Monoz, Jennifer Salgado.

NLA. Die weiteren Resultate:Cossonay – Toggenburg 3:0 (25:19, 25:18, 25:17). Volero Zürich – Köniz 3:2 (19:25, 28:26, 24:26, 25:20, 15:11). Neuenburg – Schaffhausen 3:1 (25:20, 21:25, 25:17, 25:22). Aesch-Pfeffingen – Franches-Montagnes 0:3 (21:25, 18:25, 23:25).

Rangliste:1. Zürich 4/10 (12:4). 2. Neuenburg 4/9 (10:6). 3. Franches-Montagnes 5/9 (10:7). 4. Köniz 5/8 (10:10). 5. Düdingen 4/7 (10:9). 6. Schaffhausen 3/6 (7:4). 7. Aesch-Pfeffingen 5/5 (6:11). 8. Cossonay 4/3 (5:9). 9. Toggenburg 4/0 (2:12).

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