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Düdingens Abwehrpatron

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Dem SC Düdingen läuft es in der Rückrunde der 2.  Liga interregional bisher gut. Hinter Terre Sainte, Echichens und Portalban/Gletterens ist der SCD momentan jenes Team, das am viertmeisten Punkte gesammelt hat. Sieben Zähler aus vier Begegnungen, das sind bereits jetzt halb so viele wie aus allen 13 Partien der Vorrunde zusammen. Der Grund für Düdingens Aufschwung liegt auf der Hand: Die Sensler stehen in der Verteidigung wesentlich kompakter und lassen weniger Chancen zu. Hatten sie in der ersten Saisonhälfte im Durchschnitt 1,9 Gegentore pro Spiel kassiert, so sind es inzwischen nur noch 0,75. Von den drei in der Rückrunde erhaltenen Toren kam gar nur eines aus dem Spiel heraus zustande, die anderen zwei fielen durch Penaltys.

Bescheidenheit und eine gesunde Härte

Grossen Anteil an der wiedergefundenen defensiven Stabilität hat Düdingens Abwehrrecke Fabian Suter. In der Vorrunde hatte der 23-Jährige wegen eines Kreuzbandrisses gefehlt, seit er wieder zurück ist, geht es mit dem SCD aufwärts. «Dass wir weniger Tore erhalten, liegt sicherlich nicht nur an mir», sagt Suter aber. «Das ganze Team verteidigt besser als in der Vorrunde. Insbesondere bei Standardsituationen wie Eckbällen oder Freistössen und bei Flanken gehen wir konzentrierter zur Sache. Da klappt die Zuteilung besser.»

Es sind Aussagen wie diese, die Suters Bescheidenheit unterstreichen. Er gehört nicht zu der Sorte Spieler, die auf dem Platz laut werden und ihre Mitspieler zurechtweisen. Er haut in der Kabine auch nicht auf den Tisch, wenn es im Spiel nicht läuft. Suter ist und bleibt der ruhende Pol in Düdingens Hintermannschaft. Sein hohes Standing innerhalb der Mannschaft hat er sich mit Leistung erarbeitet, nicht mit Worten.

Sein besonnenes Gemüt hindert Suter aber nicht daran, auf dem Platz eine gesunde Härte an den Tag zu legen. Die Kopfballstärke und die Zweikampfstärke sind Tugenden, die Trainer Rolf Rotzetter am teamorientierten Verteidiger schätzt. «Fabian hat eine grosse Persönlichkeit. Er ist ein Vorbild in Sachen Einstellung und Engagement. Er spielt sehr mannschaftsdienlich und ist sich auch nicht zu schade, den Ball einfach mal wegzuschlagen, wenn es brenzlig wird. Er hat grossen Anteil an unserer defensiven Stabilität.»

Teamleader und Identifikationsfigur

Obwohl Suter erst 23-jährig ist, verfügt er bereits über viel Spielerfahrung. Von den Junioren D des FC Plaffeien kam der Brünisrieder über die Freiburger Kantonalauswahlen nach Düdingen zu den Inter B. Suter war 16, als ihn der damalige Trainer Martin Lengen ins Fanionteam holte. Und am 14. April 2013 – genau zwei Monate nach seinem 17 Geburtstag – gab der Youngster mit dem SCD sein Debüt in der 1. Liga. In der Saison darauf kam der Verteidiger zwar nur sporadisch zum Einsatz, aber danach stieg er beim SCD zum Stammspieler auf und reifte zum Leader.

Achtzig 1.-Liga-Partien hat Suter für die Sensler insgesamt absolviert und dabei viel Erfahrung sammeln können. Routine, die ihn heute in der 2. Liga interregional für Rotzetter zum wertvollen Spieler machen. «Als wir letzten Sommer das Team umgebaut und verjüngt haben, gab es eine knappe Handvoll Spieler, die ich unbedingt behalten wollte», sagt der Coach. Suter war einer davon. «Es war wichtig, mit Fabian hinten und den ebenfalls routinierten Fredy Piller im Mittelfeld und Christoph Catillaz in der Offensive eine gewisse Stabilität in der Achse zu behalten. Die drei Sensler sind zudem regionale Identifikationsträger für die Zuschauer.»

Rotzetter hat im Sommer nicht viel Überzeugungskraft benötigt, um Suter zum Bleiben zu bewegen, trotz des Abstiegs in die 2. Liga inter. «Für mich war immer klar, dass ich Düdingen treu bleibe und mithelfe, etwas Neues aufzubauen», sagt der Abwehrpatron.

Bei seinem Neuaufbau hat Düdingen unter anderem über ein halbes Dutzend Juniorenspieler ins Team integriert. «Es ist wichtig, dass man den Jungen Perspektiven aufzeigt», kommentiert Trainer Rotzetter diese Massnahme. «Fabian ist ein Vorbild für die Jungen. Er ist das perfekte Beispiel dafür, dass sich Engagement, Geduld und Beharrlichkeit auszahlen und dass man in unserem Club etwas erreichen kann.»

Ausbildung statt Fussball

Nach einigen Startschwierigkeiten und dem obligaten Lehrgeld, das eine so junge und neu zusammengewürfelte Mannschaft zahlen muss, haben die Düdinger inzwischen den Rank gefunden. «Der Teamgeist ist viel besser als letzte Saison», sagt Suter. «Letztes Jahr hat es Grüppchen und Reibungen gegeben. Jetzt sind wir viele einheimische Spieler und alle ziehen am gleichen Strang. Es wäre schön, wenn wir mit dem SCD wieder in die 1. Liga aufsteigen könnten.»

Höher als 1. Liga hat Suter noch nie gespielt. Das nötige Talent und den erforderlichen Biss hätte er durchaus gehabt, um höhere fussballerische Ziele anzuvisieren. Seine berufliche Ausbildung war ihm aber immer wichtiger als der Sport. «Wie jeder Junge hatte auch ich einmal den Traum von einer grossen Fussballerkarriere. Aber als ich im Team AFF war, wollte ich eine Ausbildung machen», sagt der gelernte Elektriker. «Der Aufwand mit Fussball und Lehre wurde mir zu gross, also habe ich beim Sport zurückgesteckt.»

Für die ganz grosse Karriere dürfte der Zug inzwischen abgefahren sein, aber mit seinen 23 Jahren könnte Suter durchaus noch andere Schnellzüge besteigen. «Im Moment hege ich keine Ambitionen, um in einer höheren Liga zu spielen», stellt Suter klar. «Ich mache eine Weiterbildung zum Elektro-Projektleiter, und die dauert noch mindestens ein Jahr. Was danach kommt, wird man sehen. Man soll nie ‹nie› sagen.»

Derby gegen Ueberstorf

Vorerst gilt Suters Aufmerksamkeit ganz dem Sensler Derby vom morgen Samstag gegen Ueberstorf (16.30 Uhr, Birchhölzli). «Ein Derby ist immer etwas speziell. Wir dürfen einfach nicht zu viel studieren und müssen so spielen wie immer.» Nach dem 2:1-Auswärtssieg seines Teams erwartet Suter ein «hoch motiviertes Ueberstorf, das auf Revanche brennt». «Kevin Portmann und Marco Fasel sind zwei schnelle und robuste Stürmer, auf sie müssen wir achtgeben. Ich erwarte ein spannendes Duell mit vielen Zweikämpfen.» Ein Spiel also ganz nach Suters Gusto.

«Dass wir weniger Tore erhalten, liegt sicherlich nicht nur an mir. Das ganze Team verteidigt besser.»

Fabian Suter

Verteidiger SC Düdingen

«Er ist das perfekte Beispiel dafür, dass sich Engagement, Geduld und Beharrlichkeit auszahlen.»

Rolf Rotzetter

Trainer SC Düdingen

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