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Düdingens Kita-Familie erhält Zuwachs

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Es geht beschaulich zu und her an jenem Vormittag in der Kindertagesstätte pop e poppa in Düdingen–der bereits zweiten Düdinger Krippe neben der seit 15 Jahren bestehenden Kita Balthasar. Nur wenige Kleinkinder sind an diesem Tag Gäste in der vor fünf Wochen eröffneten Kita am Haltaweg 7-9. In vollen Zügen profitieren sie deshalb gemeinsam von den neuen Spielsachen und der Betreuung durch ihre Gruppenleiterinnen. «Solange wir noch nicht so viele sind, legen wir die beiden Gruppen zusammen», erklärt Kitaleiterin Valerie Mauron.

Die Kita wächst

 Die Krippe gehört zum Kinderbetreuungsnetzwerk pop e poppa, das vor allem in der Westschweiz tätig ist. Derzeit werden am Standort Düdingen neun Kinder betreut. «Und das zehnte befindet sich gerade in der Eingewöhnungsphase», sagt Valerie Mauron über die fortlaufend grösser werdende Kinderschar. Ausgelegt ist die Kindertagesstätte auf insgesamt 30 Kinder in zwei Altersgruppen: zwölf Kleinkinder von null bis zwei Jahren und 18 Kinder von zwei Jahren bis zum Kindergartenalter. «Das Ziel ist, dass die beiden Gruppen aber auch weiterhin zusammen spielen und Aktivitäten unternehmen», erklärt die gebürtige Düdingerin. Die beiden Gruppenzimmer seien deshalb auch durch eine Tür miteinander verbunden.

Zwei Ruheräume für die Nachmittagsschläfchen der kleinen Kitabesucher, eigens auf Kinderhöhe angebrachte Waschbecken und Toiletten im Mini-Format und ein grosser Spielplatz mit überdachter Terrasse ergänzen die Gruppenzimmer. Sind momentan zwei Gruppenleiterinnen zusammen mit der Kitaleiterin für das Wohl der Kinder verantwortlich, dürfte das Team schon bald grösser werden. «Momentan suchen wir nach einer Praktikantin», sagt Valerie Mauron. Bei Vollbelegung könnten so bis zu 15 Arbeitsplätze entstehen, wie Frédéric Baudin, Inhaber von pop e poppa, erklärt.

Durch die grossen Fensterfronten lässt sich von der Kita aus das rege Treiben am nahen Bahnhof beobachten. «Aber meistens steht dann doch das Spielen im Vordergrund», so Valerie Mauron. Bei den Kindern gerade besonders beliebt: Autos, Puppen und die Kinderküche. Aber auch die Fahrzeuge für draussen und das «Gumpizimmer» stünden bei den Kita-Bewohnern hoch im Kurs. Gegessen wird an Tischen und auf Stühlen in Kindergrösse: «Znüni und Zvieri bereiten wir selber zu. Das Mittagessen wird hingegen geliefert», sagt Valerie Mauron. Dafür zuständig ist die Firma «equilibre et saveurs» aus Vuadens.

Neben dem gemeinsamen Essen, Singen und Basteln stehen auch Exkursionen an der frischen Luft auf dem Tagesprogramm. «Wir gehen spazieren, erkunden den Wald oder nutzen den Spielplatz.» Ihr und den Gründern von pop e poppa seien die Themen Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit ein grosses Anliegen.

Plätze fürs Spitalpersonal

Ab Januar wird die Kita eine Stunde länger von 6.30 Uhr bis um 19 Uhr geöffnet sein, wovon Eltern mit langen und flexiblen Arbeitszeiten profitieren sollen. «Ausserdem wird die Nähe zum Bahnhof gerade von Pendlern sehr geschätzt», so die Kitaleiterin. Ebenfalls ab Januar wird pop e poppa nicht nur für die Kinderbetreuung beim Kantonsspital Freiburg verantwortlich sein (die FN berichteten), sondern den Mitarbeitern des Kantonsspitals auch in Düdingen vier Plätze mit flexiblen Betreuungszeiten zur Verfügung stellen: «Diese Plätze sind nicht fix vergeben und können bei Notfällen kurzfristig reserviert werden.» Alle weiteren Krippenplätze können ab einem ganzen Tag respektive zwei Halbtagen pro Woche reserviert werden.

Zwei Krippen: «Die beiden Kitas werden sich sehr gut ergänzen»

O b es zwei Kindertagesstätten in Düdingen brauche, sei schwierig zu beurteilen, sagt Karla Strebel. Als Präsidentin des Vereins Kinderbetreuung Düdingen ist sie mitverantwortlich für die Organisation der Kindertagesstätte Balthasar an der Tunnelstrasse 2. «Wir wissen noch nicht, welche Auswirkungen eine zweite Kita haben wird.» In anderen Gemeinden, etwa Murten, funktioniere das Miteinander mehrerer Kitas aber sehr gut. «Jede Kita ist anders organisiert und hat ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile», sagt sie. Karla Strebel denkt nicht, dass sich zwischen den Krippen eine Konkurrenzsituation ergeben könnte: «Düdingen ist eine grosse Gemeinde, und die Nachfrage nach Plätzen ist vorhanden.»

Valerie Mauron findet, dass das Angebot ihrer neuen Kita einem Bedürfnis in Düdingen und in den umliegenden Gemeinden entspricht. Dass es zu einer Konkurrenz zwischen den Krippen kommt, bezweifelt sie: «Ich glaube viel eher, dass sich die Kitas sehr gut ergänzen werden.»

Momentan liege die Auslastung in der Kita Balthasar, die von der Gemeinde Düdingen finanziell getragen wird, zwischen 90 und 95 Prozent, sagt Kitaleiterin Bernadette Fasel. Als Vorstandmitglied des Freiburgischen Krippenverbandes ist sie der Meinung, dass es eher zu wenig Krippen-Plätze im Kanton gebe und neue Plätze zu befürworten seien: «Solange diese – ob subventioniert oder privat – mit fairen Elternbeiträgen und Löhnen einhergehen.» mz

Subventionen: Mehrere Gemeinden wollen bei Bedarf prüfen

D ie Kitabetreiberin pop e poppa ging 2013 aus der Zusammenarbeit des Schweizer Unternehmens Amalthée Sàrl mit dem französischen Unternehmen La Maison Bleue hervor. Zum Netzwerk gehören Einrichtungen an 17 Standorten – drei davon befinden sich im Kanton Freiburg: in Vaulruz, in Düdingen und ab Januar 2016 auch im Kantonsspital in Freiburg.

«Die Kindertagesstätte in Düdingen ist finanziell auf drei Standbeine abgestützt», erklärt Frédéric Baudin, Inhaber von pop e poppa. Neben den Betreuungsplätzen, welche die Kita den Mitarbeitern des Kantonsspitals Freiburg zur Verfügung stellt, gebe es auch solche, die in vollem Umfang durch die Eltern finanziert werden: «Dieses Angebot richtet sich vor allem an jene Eltern, die aufgrund eines hohen Einkommens kein Anrecht auf Subventionsgelder haben.» Daneben habe das Netzwerk sämtliche Gemeinden in der Region um Subventionen angefragt. «Bisher sind mehrere positive Signale eingegangen», sagt Frédéric Baudin. So hätten mehrere Sensler Gemeinden zugesagt, dass sie auf Anfrage der Eltern eine finanziell Unterstützung prüfen wollen, wenn diese das Angebot in Düdingen nutzen möchten. In Verhandlungen stehe man diesbezüglich auch mit den Gemeinden Marly und Düdingen.

Andreas Binz, Gemeinderat in Düdingen und zuständig für die Ressorts Soziales und Gesundheit, sagt, dass der Vorschlag von pop e poppa noch nicht im Gemeinderat diskutiert worden sei: «Momentan besteht keine solche Vereinbarung.» Andreas Binz erklärt, dass es auch davon abhänge, wie sich die Auslastungssituation in der Kita Balthasar entwickle, die von der Gemeinde «jährlich mit einem nicht zu unterschätzenden Beitrag» unterstützt werde. mz

 

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