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Düdingens Negativserie geht weiter

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Autor: Stefan meuwly

Fussball 1. Liga Nach fünf Niederlagen in Serie erwartete man vom SC Düdingen im Heimspiel gegen Aufsteiger Le Mont-sur-Lausanne dringend eine Reaktion. Was die wenigen Zuschauer auf dem Birchhölzli aber zu sehen bekamen, war weit davon entfernt. Der SCD spielte offensiv kopf- und ideenlos und offenbarte in der Defensive eklatante Schwächen, welche der Gast aus dem Waadtland dankend annahm.

Ein Beispiel gefällig? Bitte sehr: In der 10. Minute kombinierte sich Le Mont ohne grösseren Widerstand bis in den gegnerischen Strafraum. Dort wurde Torjäger Nsilu mit dem Rücken zum Tor angespielt. Verteidiger Spycher liess den Kongolesen mit einem beachtlichen Sicherheitsabstand seelenruhig schalten und walten, bis dieser aus der Drehung heraus locker zum 0:1 traf. Doch damit nicht genug: In der 26. Spielminute wollte Cavigelli den Ball aus der Gefahrenzone dreschen. Er flog aber nur bis vor die Füsse von Wissam, der sein Glück kaum fassen konnte und zum 0:2 einschob. Für den bemitleidenswerten Cavigelli war dies zugleich die letzte Aktion. Er wurde zwei Minuten später ausgewechselt und erlebte damit die fussballerische Höchststrafe.

Mentale Probleme

Doch woran liegt es, dass sich der SCD in der Defensive derart unglücklich anstellt? Der Plaffeier Fabian Brügger sieht das Problem vor allem in der Psyche der Spieler: «Bei uns stimmt es momentan vor allem im mentalen Bereich nicht. Wir haben uns eigentlich kämpferisch nichts vorzuwerfen. Aber auch heute haben wir wieder dumme Fehler gemacht, welche dazu führten, dass wir wieder einem Rückstand nachrennen mussten.»

Kommt hinzu, dass vorne seit dem Abgang von Gigic einfach die Klasse fehlt, um in dieser Liga längerfristig bestehen zu können. Bis anhin konnte man sich zumindest noch auf die Abschlussstärken von Schneuwly (sechs Saisontore) verlassen. In dieser Partie machten aber auch dem Captain die Nerven einen Strich durch die Rechnung. Nach einem Rempler von Bugnard an Hyseni zeigte der Unparteiische in der 65. auf den Penaltypunkt. Schneuwly schoss zwar wuchtig, aber zu ungenau, so dass Ersatzgoalie Glardon den Strafstoss parieren konnte.

Zimmermann verhindert Schlimmeres

Auf die anschliessende Mini-Druckphase der Einheimischen folgte schon bald die endgültige Entscheidung. Erst wenige Sekunden im Spiel, traf Veras trocken zum 0:3-Endstand. Le Mont spielte keinesfalls berauschend, verfügte aber über die besseren Einzelspieler. Was bei einem Kader mit elf (!) Franzosen auch nicht sonderlich überrascht. Dass es letztlich beim 0:3 blieb, hatten die Düdinger in erster Linie Goalie Zimmermann zu verdanken. Der 19-jährige verhinderte in der Schlussphase mit tollen Paraden gar eine Kanterniederlage. Nach sechs Pleiten in Folge wird die Luft für den SCD langsam dünn. Es bleibt zu hoffen, dass gegen die Wundertüte UGS in der nächsten Runde der Befreiungsschlag endlich erfolgt.

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